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Isla de PascuaHikeMirador

Orongo

Orongo

Altes Steindorf, in dem die Vogelmann-Wettbewerbe stattfanden

Das Zeremoniendorf ‚Orongo befindet sich an exponierter Stelle auf dem Kraterrand des Rano Kau in der südwestlichsten Ecke von Rapa Nui. Der äussere Kraterrand fällt hier 300 Meter fast senkrecht ins Meer ab, während sich im Kraterinneren (immerhin 1,5 Kilometer im Durchmesser) ein Süsswassersee befindet (Tiefe rund 9 Meter).

Orongo wurde ausschliesslich für die Zeremonien rund um den Vogelmannkult errichtet. Archäologischen Untersuchungen zufolge entstanden die ersten Häuser bereits um 1450 n.Chr., was bedeuten würde, dass der Vogelmannkult eine lange Zeit parallel zur Moai-Kultur betrieben wurde.

Das Zentrum des Dorfes heisst «Mata Ngarau». Der Vogelmann des letzten Jahres überwachte zusammen mit seinen Priestern den Ablauf des Wettbewerbes von «seinem» Haus aus («Tangata Manu»), das einen berauschenden Blick auf die vorgelagerten Inseln bietet: die scheinbar kleine «Nadel ist Motu Kao Kao, dann folgt die Motu Iti und die letzte, grose Insel ist die Motu Nui. Diese 1,6 Kilometer von Rapa Nui entfernte Insel war die Brutstätte der Seerusschwalbe und von hier musste das erste Ei geholt werden (siehe dazu den Link zum «Vogelmannkult»).

Insgesamt 53 kleine, höhlenartige ovale Steinhäuser umgeben das Vogelmannhaus. Um den Eingang des Vogelmannhauses stehen mehrere Felsen mit Petroglyphen. Die eiförmigen Häuser sind je 8 Meter lang, 2 Meter breit und 1,5 Meter hoch.

Die 1 Meter dicken Wände bestehen aus dünnen Basaltplatten («keho»), die ohne Mörtel aufeinandergeschichtet wurden. Als Decke wurden grössere Platten genutzt, auf die weitere Platten gelegt und das Ganze dann mit Erdschicht abgedichtet wurde. Der Eingang in diese fensterlosen Häuser erfolgt durch Kriechgänge (60 * 55).

Man kann rund um den Krater herumlaufen, dafür werden mindestens 2-3h Laufzeit benötigen.

Koordinaten

-27.1875031,-109.4544207,5654m

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Tour nach Orongo

Vom gemütlichen Zentrum Hanga Roa´s aus spazieren wir runter zur Av. Policarpo Toro und von dort entlang der Küstenstrasse Av. Apina. Wir treffen auf das Gebäude der Armada de Chile, neben dem ein Schild die Distanzen zum Rest der Welt angibt.

Es folgt ein Campingplatz und nach 20 min erreicht man den beschaulichen Hafen Hanga Piko. Am Hafen vorbei verlassen wir den Weg und zweigen in der folgenden scharfen Linkskurve nach rechts ab, so dass wir wenig später die Landelichter des Flughafens passieren und einen ersten Blick auf die schön gelegene Hotelanlage Iorana werfen können. Als Extra lohnt kurz voher ein kleiner Abstecher zur Felsküste hinunter zur Höhle Ana Kai Tangata (Kannibalenhöhle). Den Eingang zum Conafgelände „Manavai“ erreichen wir nach weiteren 5 Minuten. Wir sind bereits etwa 1 Stunde unterwegs und entdecken nun steinerne Schutzwälle. Besonders sehenswert ist hier die einzig native Pflanze der Insel. Sophora Toromiro, bekannt als Toromiro, ist eine ca. 1-2 m hohe, gelb blühende Leguminose, welche 1960 als ausgestorben galt und nur in einigen europäischen botanischen Gärten überlebte. Mit diesen Eindrücken wandern wir an den Nationalparkgebäuden auf gekennzeichnetem Weg vorbei und verlassen das Gelände nun immer leicht ansteigend. Er führt durch einen kleinen, ansehnlichen Palmenhain. Innerhalb einer Viertelstunde führt der Weg über Lupinienwiesen zu einem duftenden Eukalyptuswald. Schliesslich fehlen nur noch wenige Minuten leichten Anstieges bis zum Mirador Rano Kau auf 283 m. Unter uns liegt das vielleicht schönste Naturpanorama der Insel. Ein Krater, der etwa 1,5 km Durchmesser misst und an dessen Grund unzählige kleine Seen Hanga Roas wichtigstes Wasserreservoir darstellen. Wir sehen eine natürliche Gegebenheit, die fasziniert und beeindruckt. Der Kraterrand ist grasbewachsen und entlang diesem bringt uns der Weg etwa 10 Minuten weiter.

Vom Confagelände aus erreichen wir nach insgesamt 45 Minuten Orongo.

Für den Rückweg wählt man die gleiche Route oder nimmt sich ganz bequem ein Taxi. Wer noch nicht genug gewandert ist, sollte eine wunderschöne ca. 2 h Tour zur Südseite des Kraters unternehmen. Dazu wandern wir die Piste von Orongo bergab, vorbei am Mirador Rano Kau auf 283 m bis nach einer halben Stunde nach rechts ein Weg abzweigt. Dessen Benutzung mit Fahrzeugen ist untersagt und so sehen wir ein Schild mit eben diesem Hinweis.

Dem Weg folgend zweigt nach ca. 10 Minuten, kurz nach den Antennen, ein weiterer Weg nach links ab. Wir lassen ihn hinter uns und bleiben rechts. Nach einigen Minuten wandern wir durch einen herrlichen Wald mit Eukalyptus und Thujen. Von nun an geht es sanft bergab über schöne Wiesen mit prächtigem Blick auf das Meer unter uns. Der Weg macht eine Kurve nach rechts und führt wieder leicht bergauf Richtung Norden. In der naechsten Viertelstunde erreichen wir die Südseite des Kraterrandes, direkt gegenüber von Orongo. 20 m bevor die Piste endet zweigt ein schmaler Pfad ab der genau am Rücken des Kraterrandes entlang führt. Auf diesen erreichen wir nach ca. 45 Minuten wieder den Mirador Rano Kau auf 283 m.

Von hier aus leitet uns der „Sendero de Chile“, mit vielen neuen Bildern im Gedaechtnis, wieder zurück nach Hanga Roa.

  • Calama vom Süden her per Flugzeug von Santiago
  • Calama vom Norden per Auto von Iquique her
  • Calama vom Osten aus Argentinien her

San Pedro ist ein Touristen-Hotspot. Es fehlt an nichts. Trotzdem kann die einzige öffentliche Tankstelle schon mal geschlossen sein.

San Pedro ist ein Dreh- und Angelpunkt. Nicht ein zusätzlicher Ort den man auch noch mitnimmt.

Koordinaten

Latitude:
Longitude:

Ausgangspunkt:
Mittel:
Höhe:
Höhendifferenz:
Länge:
Direction:

Dauer:
Wegtyp:
Routen:
SAC-Level:

-22.910832
-68.200138

Hanga Roa
Fuss
2’440 m.ü.M.
m
km
S

h
Asphalt, Wanderweg, Natur

Map Orongo

Way to Orongo

Flughafen Calama rechts halten Richtung San Pedro

Auf Ruta 23, 97km oder 1:05h bleiben.

Kurz vor San Pedro ginge es rechts weg, für Links Richtung Val Arcoiris. Wir fahren geradeaus.

Wir lassen das Valle de la Luna rechts liegen.

Einfahrt San Pedro.

Einfahrt Hotel

Images Orongo

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