Salar de Tara Geysers del Tatio Valle de la Luna Mirador de Kari Piedras Rojas
Termas Puritama
Der Salar de Tara liegt auf einer Höhe von über 4.000 Metern im Nationalen Reservat Los Flamencos, ganz in der Nähe der Dreiländergrenze zwischen Chile, Bolivien und Argentinien, und verfügt über ein reiches Biosystem mit zahlreicher Flora und Fauna.
Der Salar de Tara bietet ein reiches Biosystem mit einer vielfältigen Flora und Fauna und ist ein ideales Ziel für Wanderungen und zum Fotografieren.
Im Salar de Tara kann man eine grosse Anzahl von Flamingos antreffen, die hier während der Brutzeit Zuflucht suchen, sowie Vicuñas, Culpeo-Füchse, Puna-Meerschweinchen, Chululos, Caitíes, Andenmöwen, Puna-Regenpfeifer, Jergón-Enten und Guallata-Gänse. Die Flora besteht aus bofedales, gelbem Stroh, coirón, tola de agua und tola amaia, die an den Hängen der Hügel und auf dem Altiplano zu finden sind.
Die wichtigste geografische Attraktion sind die Monjes de Pacana, riesige senkrechte Steine, die durch Winderosion geformt wurden und die Silhouette von Mönchen nachbilden. Sie befinden sich in der Ebene in der Nähe des Salar de Aguas Calientes. Dort befinden sich auch die Catedrales de Cenizas, die aus der Asche entstanden sind, die der Vulkan Llaima vor Tausenden von Jahren bei einem seiner Ausbrüche auswarf. Im Laufe der Zeit haben sie durch die Erosionskräfte der Wüste eine kreisförmige Form (spiralförmig) angenommen.
Auf dem endlos scheinenden Salzsee (3000 km2), dessen Nordufer 40 km südlich von San Pedro liegt, haben die Naturkräfte bizarre Salzschollen, -spitzen und -spiegel geschaffen. Die Salzkruste ist durch die Verdunstung zu scharfkantigen Placken aufgeworfen, und ab und zu knackt es wie auf einem zugefrorenen See. Der Besuch wird meist per Halbtagstour ab San Pedro in Kleinbussen organisiert. Unterwegs hält man in der verträumten Siedlung Toconao (Achte auf die Kirche mit ihrer originellen Kaktustür!) und an der Quebrada de Jerez, einer paradiesischen Flussoase. Frage, ob die Laguna Cejar mit auf dem Programm steht: In dem hochgradig salzigen See am Nordrand des Salar kann man wie im Toten Meer reglos auf dem Wasser treiben.
Info
- Nationalreservat Los Flamencos
Website von Conaf - Los Salares Route
Tour nach Termas Puritama
Der Weg nach Salar de Tara geht auf der R27 in Richtung Jama-Pass der nach Argentinien führt. Es geht bis auf die beachtlich Höhe von 4316m.
Die R2z ist eine der wenigen Passübergänge der Anden in Richtung Osten. Es ist eine Abzweigung direkt von der R5 im Westen, der Panamericana.
Der Salzsee Salar de Tara liegt ca. 150 Kilometer östlich von San Pedro de Atacama und ist deutlich weniger besucht, als die meisten Gegenden um die Wüstenstadt. Warum das so ist, würden wir später noch selbst erfahren.
Wir teilten uns also auf, um Waschen, Einkaufen und die Vorbereitungen für die Tour rechtzeitig fertig zu bekommen und starteten gegen Mittag unsere Tour.
Die Strasse ging nicht nur nach Osten sondern vor allem erst einmal eines: Bergauf.

Der Anstieg war beeindruckend, über 50 Kilometer lang ging es immer weiter nach oben, zweimal änderte sich die Vegetation und wir hatten bereits einige Begegnungen mit Lamas (oder Alpakas). Auch wenn wir uns grösste Mühe geben, anhand von Ohren und Schwanz ist uns die Unterscheidung einfach nicht gelungen.
Nach einer halben Stunde kamen wir höhentechnisch auf dem Grossglockner an und oben auf dem Hochplateau waren wir quasi auf dem Mont Blanc. Wir sind doch tatsächlich bis auf 4800m mir dem Auto gefahren. Die Luft wurde zwar merklich dünner aber echte Probleme bereitete die Höhe keinem.
Mehr als 2 Stunden benötigten wir für die 100 Kilometer bis zur Abzweigung, denn bei so einer atemberaubenden Landschaft liessen wir uns liebend gerne ausreichend Zeit.
Ein kleiner Umweg führte uns noch zu einem nahe gelegenen, leuchtend weissen Salzsee. Auch hier hielten wir an, um die unberührte Natur auf uns wirken zu lassen. Nichts störte diese durchgehenden Braun-, Gelb- und Ockertöne, die irgendwann in den strahlend blauen Himmel übergingen.
Auch wenn sich das Auto durch die massive Sonneneinstrahlung merklich aufheizte, sanken die Temperaturen aussen bis auf 6 Grad, wohlgemerkt mittags. Man wurde schnell wieder daran erinnert, auf welcher Höhe man sich befindet.
Dann ging es endgültig Offroad. Über eine Schotter und Sandpiste manövrierten wir an den markanten Steingebilden vorbei, die den Weg zur Salar de la Talar wiesen.
Über 20 Kilometer ging es nun querfeldein, der Weg nur zu erahnen durch die bereits vorhandenen Jeep Spuren im Sand. Spätestens jetzt war jeder heilfroh über den Allrad-Antrieb, den wir hier zwingend benötigten.
Die Abgeschiedenheit und Weite war beeindruckend, liess einen jedoch hin und wieder kritisch auf den Tankfüllstand schauen. Ohne den genauen Weg zu kennen, folgten wir fast eine Stunde den verschiedenen Spuren, bis wir letztendlich zwei Berge umrundet hatten und erkannten, warum wir den weiten Weg auf uns genommen haben.



Mit dem Salar de Tara erwartete uns ein regelrechtes Biotop, das wir nach so einer langen Tour auf der Schotterpiste nicht mehr erwartet haben. Hunderte von Flamingos standen in dem Salzsee und auch die Vegetation fand wieder einen Weg.

Wir genossen die deutliche Abwechslung in der Landschaft bei einem kurzen Spaziergang, bevor wir uns wieder auf den langen Rückweg machten.
Der Weg nach Salar de Tara geht auf der R27 in Richtung Jama-Pass der nach Argentinien führt. Es geht bis auf die beachtlich Höhe von 4316m.
Die R2z ist eine der wenigen Passübergänge der Anden in Richtung Osten. Es ist eine Abzweigung direkt von der R5 im Westen, der Panamaericana.
San Pedro ist ein Touristen-Hotspot. Es fehlt an nichts. Trotzdem kann die einzige öffentliche Tankstelle schon mal geschlossen sein.
Salar de Tara
offenbar geschlossen
Koordinaten
Latitude:
Longitude:
Ausgangspunkt:
Mittel:
Höhe:
Höhendifferenz:
Länge:
Direction:
Dauer:
Wegtyp:
Routen:
SAC-Level:
-23.148548
-67.412281
San Pedro
4×4
4221 m.ü.M.
– m
113 km
O/SO
1:29 h
Asphalt
R27, >Jamapass
–
Way nach Termas Puritama
San Pedro R27 Richtung O, Jama-Pass.
Nach 30km Mirador Volcan Licancabur.
Kurz vor Paso Fronterizo, rechts Cerro Toco.
Unscheinbare Ausfahrt Li, um hinter den Berg zu kommen.
Salt Flat und Salar de Tara.
Salar de Tara.
Mirador Pacana Caldera
Salar y Laguna de Tara.
Mirador Salar de Loyoques, nach Jama lohnt nicht.



































































