Das Gebiet war das Zentrum der Entwicklung der Atacameño-Kultur und später ein Aussenposten der Inkas. Die archäologischen Überreste der alten Kulturen befinden sich im Archäologischen Museum Padre Le Paige, im Pukará de Quitor und im Dorf Tulor, das sich im Nationalreservat Los Flamencos befindet.
In der Umgebung von San Pedro de Atacama kann man beeindruckende Landschaften und Felsformationen sehen, die typisch für die vulkanische Aktivität und den Wind sind.
Eine der Hauptattraktionen ist das Mondtal, das 1982 zum Naturschutzgebiet erklärt wurde, und die Tatio-Geysire im chilenischen Altiplano, das höchste geometrische Feld der Welt (4.200 m über dem Meeresspiegel), dessen Fumarolen beeindruckende Dampfsäulen erzeugen, die zwischen 6 und 7 Uhr morgens zu sehen sind.
San Pedro de Atacama liegt in der Atacama Wüste und diese ist eine der eindrucksvollsten Landschaften Chiles. Unendliche Sanddünen, ockerfarbene Wüstenberge, schneebedeckte Vulkane, riesige Salzseen, türkisfarbene Lagunen mit rosafarbenen Flamingos, dampfende Geysire und malerische Hochlanddörfer machen den einmaligen Reiz dieser atemberaubenden Landschaft aus.
Der mittlere Teil der Atacama Wüste gehört zu den trockensten Regionen der Erde mit weniger als 1mm Niederschlag pro Jahr. Es scheint soviel Sonne, dass sich theoretisch mit Solaranlagen von 400km2 der ganze Energiebedarf Chiles decken liesse.
In Chile in die Wüste zu fahren, bedeutet fast immer, nach San Pedro de Atacama zu fahren. Der kleine Ort ist in der Atacama Wüste zum Standardziel schlechthin geworden. Die Gegend um San Pedro de Atacama ist voller Naturwunder und die touristische Anbindung und Infrastruktur sind hervorragend. San Pedro liegt auf 2440m Höhe und ist umgeben von einem Dutzend Fünf- und Sechstausendern.
Der Ort war bereits Zentrum einiger Siedlungen der Atacama-Indianer, bevor er um 1450 von den Inkas erobert wurde. Auch die spanischen Eroberer Diego de Almagro (1536) und Pedro de Valdivia (1540) machten San Pedro de Atacama auf ihrem Eroberungszug zu ihrem Stützpunkt. Im 19.Jahrhundert lebte die Siedlung von durchziehenden Karawanen, welche Waren zu den Minen in der Wüste und den Häfen an der Küste transportierten. Heute ist der Tourismus die grösste Einnahmequelle.
Der Ort selbst ist recht klein und besteht fast ausnahmslos aus einstöckigen Adobe-Bauten, was ihm einen besonderen Reiz verleiht.


















































