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Boa Vista

Boa Vista

Sahara im Atlantik, Landschaft von Sand- und Geröllwüsten

Boa Vista

Boa Vista ist die drittgrösste Insel von Kap Verde und liegt vor der Küste Westafrikas. Sie ist bekannt für ihre wunderschönen Strände, ideale Bedingungen zum Wind- und Kitesurfen und faszinierende Wüstenlandschaften mit beeindruckenden Sanddünen und Salzpfannen, die auf Jeeptouren erkundet werden können.

Ähnlich wie die nördliche Nachbarinsel Sal ist Boa Vista recht flach, ihre höchste Erhebung ist der Monte Estância mit 387 m, er überragt noch den ehemaligen Vulkanschlot Santo António mit 379m. Das reicht bei weitem nicht aus, um die Passatwinde zum Abregnen zu bringen. Aber sie können den Sand zu Dünen formen. Daher ist das Inselinnere wüstenhaft trocken, eine Ausnahme ist das grüne Vale do Norte, es ist ein beliebtes Ausflugsziel.

Die Insel verfügt über ausgedehnte Sandstrände. Einer der schönsten ist wohl der Curralinho oder Praia de Santa Monica im äussersten Südwesten der Insel in der Nähe vo Povoação Velha. Mehrere internationale Investoren haben auf der Insel All-Inclusive-Ferienanlagen errichtet, sie wurden oft im maurischen Stil errichtet.

Auf der Insel leben ca. 12.000 Einwohner, von denen rund zwei Drittel in der Hauptstadt Sal Rei wohnen. Alle Ortschaften zeichnen sich durch einen ländlichen Charme aus und sind eher unscheinbar, ohne nennenswerte touristische Anziehungspunkte. Der Hauptgrund, nach Boa Vista zu kommen, sind die Strände.

Ein markantes Merkmal von Boa Vista sind die beeindruckenden Sanddünen, die die Insel prägen. Besonders die Viana-Wüste im Süden der Insel ist von grossen Sanddünen durchzogen. Die Salzpfannen von Sal Rei und anderen Orten auf der Insel sind ein wichtiger Teil der Landschaft und der Wirtschaft von Boa Vista. Hier wird Salz durch Verdunstung von Meerwasser gewonnen. Abseits der Küstenregionen erstrecken sich die tockenen, flache Ebenen und Plateaus über die Insel und beherbergen eine Vielzahl von Pflanzen und Tieren, die an diese kargen Bedingungen angepasst sind. Einige Teile der Insel weisen beeindruckende Felsformationen auf, die sich inmitten der sandigen Landschaft abheben.

  • Fläche: 620 km²
  • Länge: 31 km
  • Breite: 29 km
  • Höchste Erhebung: Monte Estância, 387 m
  • Hauptstadt: Sal Rei
  • Schiffswrack der Cabo Santa Maria (Praia da Atalanta): Das berühmte Wrack eines Frachtschiffs, das seit 1968 vor der Küste liegt und ein beliebtes Fotomotiv ist.
  • Baía das Tartarugas (Schildkrötenbucht): Ein Naturschutzgebiet, in dem man mit etwas Glück Schildkröten im Wasser beobachten kann.
  • Morro Negro Leuchtturm: Bietet einen spektakulären Ausblick auf die Ostküste der Insel und das weitläufige Inland.
  • Deserto de Viana (Viana-Wüste): Eine beeindruckende Wüstenlandschaft mit Wanderdünen, die durch den Wind aus der Sahara geformt werden.
  • Praia de Chaves (Chaves Strand): Ein langer, schöner Sandstrand, an dem sich auch einige Resorts befinden.
  • Praia Santa Monica (Santa Monica Beach): Gilt als einer der schönsten Strände der Kapverden, 15 km lang und meist menschenleer. (Nur über unbefestigte Wege erreichbar)
  • Sal Rei (Inselhauptstadt): Die charmante Hauptstadt der Insel, in der man lokale Handwerkszentren und Restaurants findet.
  • Ilhéu de Sal Rei (Sal Rei Inselchen): Eine kleine Insel vor der Küste von Sal Rei.

Dörfer

Sal Rei gilt als Verwaltungshauptstadt

Rabil oft für den Tourismus erwähnt

Ausflugsziele:
Bofareira Dorf ca. 10 km östlich von Sal Rei
Estância de Baixo kleines Dorf in der Nähe der Sandwüste
João Galego ländliches Dorf im Norden
Fundo das Figueiras ländliches Dorf im Norden
Cabeça dos Tarafes ländliches Dorf im Norden
Povoação Velha historisches Dorf, von Einheimischen auch „Stancha“ genannt
Curral Velho altes Fischerdorf an der Südküste.

    Strände

    Praia da Luz (Tarrafal): Dies ist der bekannteste und einer der wenigen gut zum Baden geeigneten Strände der Insel. Er befindet sich in Tarrafal de São Nicolau an der Westküste. Der Strand zeichnet sich durch seinen weiten, schwarzen Sand aus und ist aufgrund der geschützten Bucht relativ sicher zum Schwimmen. In der Nähe gibt es Bars und Restaurants.

    Praia de São Francisco: Dieser Strand wird für sein angenehm warmes Wasser und seinen langen Sandstrand erwähnt. Er ist ein besonderer Ort, um den Sonnenuntergang zu genießen.

    Baía de São Jorge: Diese Bucht im Norden der Insel ist landschaftlich sehr reizvoll, aber nicht unbedingt ein klassischer Badestrand. Hier findet man bizar geformte Steinfindlinge und Sandrosen, und je nach Wasserstand kann man die Gischt aus einem natürlichen Loch spritzen sehen.

    Praia de Botes de Rocha: Dieser Strand wird als ein verstecktes Badeparadies und der «schönste Badestrand» der Insel beschrieben, der etwas abgeschieden liegt. Er soll als einziger Strand der Insel hellen Sand haben und klares, transparentes Wasser bieten, was ihn zu einem Insider-Tipp macht.

    Praia do Juncalinho: Im Osten der Insel, in der Nähe des Dorfes Juncalinho, gibt es einen Strand, der in einen Wanderweg integriert ist, aber die Gegend dort ist eher felsig und wilder.

    Berge, Gebirge, Erhöhungen

    Monte Gordo, 1312m, Central
    ab Cachaço (700m) mit Sammeltaxi zu erreichen

    Topo Simão, 651m, im Osten
    Beliebte Wanderroute ab
    Juncalinho
    ist Teil des «Juncalinho Trails»

    Monte Bissau, 615m,
    südwestlich von Belém

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