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Santo Antão

Santo Antão

Zerklüftete Bergwelten, tropischgrüne Täler, faszinierende Steilküsten

Santo Antão

Santo Antão ist mit einer Fläche von 779 km² die zweitgrösste Insel der Kapverdischen Inseln. Sie liegt im Nordwesten des Archipels und gehört zu den Ilhas de Barlavento. Der Nordosten der Insel ist relativ regenreich, während der Südwesten trocken bleibt. Höchste Erhebung ist der Tope de Coroa (1979 m) im wüstenartigen Westen. Der westlichste Punkt ist das Kap Ponta do Chão de Mangrade.Administrativ ist die Insel in drei Concelhos (Landkreise) unterteilt, Paul, Porto Novo und Ribeira Grande. Die Hafenstadt Porto Novo im Süden ist seit wenigen Jahren die bevölkerungsstärkste Siedlung und hat damit den traditionsreichen Ort Vila da Ribeira Grande abgelöst.Santo Antão ist ideal für Reisende, die unberührte Natur, Abenteuer und kulturelle Authentizität suchen. Die Insel besticht durch Vielfalt und landschaftliche Schönheit. Obwohl die Insel insgesamt weniger für ihre Strände bekannt ist, gibt es auch einige schöne Strände, wie Praia de Topo, Tarrafal de Monte Trigo oder Praia da Boca das Ambas.

Der Nordosten der Insel ist grün, er wird hin und wieder bewässert vom Steigungsregen des Nordostmonsuns. Er wird landwirtschaftlich genutzt. Angebaut werden Bananen, Mangos, Mais und insbesondere Zuckerrohr, aus dem der Zuckerohrschnaps Grogue gewonnen wird.

Der Südwesten ist dagegen trocken und karg, er ist zumeist wenig erschlossen. Höchste Erhebung ist der 1979m hohe Tope de Coroa.

  • Fläche: 747 km²
  • Länge: 62 km
  • Breite: 16 km
  • Höchste Erhebung: Pico da Vara, 1’103m
  • Hauptort: Ponta Delgada
  • Vale do Paúl (Paúl-Tal): Dieses üppig grüne Tal gilt als eines der schönsten der Kapverden, mit terrassierten Feldern, Zuckerrohrplantagen und kleinen Dörfern. Ideal für Wanderungen.
  • Cova Krater (Cova de Paúl): Ein erloschener Vulkankrater auf einer Hochebene, der oft den Beginn der beliebtesten Wanderroute hinab ins Paúl-Tal markiert.
  • Porto Novo-Ribeira Grande Straße (Estrada da Corda): Die alte, kopfsteingepflasterte Bergstrasse, die atemberaubende Ausblicke auf die Insel bietet, insbesondere über den Delgadim Grat mit tiefen Abhängen auf beiden Seiten.
  • Ribeira Grande: Die zweitgrösste Stadt der Insel, bekannt für ihre koloniale Architektur und als Ausgangspunkt für viele Wanderwege in die umliegenden Täler.
  • Ponta do Sol: Kleines Fischerdorf im äussersten Norden, bekannt für seine bunten Häuser und als Startpunkt für Küstenwanderungen (z.B. nach Fontainhas).
  • Fontainhas: Ein malerisches Dorf, das sich an eine Klippe schmiegt und oft als eines der fotogensten Dörfer der Welt bezeichnet wird, erreichbar über einen Küstenwanderweg von Ponta do Sol.
  • Tope de Coroa: Der höchste Berg der Insel (1979 m), ein erloschener Vulkan im weniger grünen Westen der Insel, der sich für anspruchsvolle Wanderungen eignet.

Dörfer

Ribeira Brava
gilt als Hauptort der Insel

Tarrafal
an Westküste ist inzwischen grösser als Ribeira Brava

Ausflugsziele:
Carriçal, äusserster Osten
Cachaço, Central
Preguiça, Flughafen
Ribeira da Prata
Estãncia de Brás

    Strände, Gewässer

    Praia da Luz (Tarrafal): Dies ist der bekannteste und einer der wenigen gut zum Baden geeigneten Strände der Insel. Er befindet sich in Tarrafal de São Nicolau an der Westküste. Der Strand zeichnet sich durch seinen weiten, schwarzen Sand aus und ist aufgrund der geschützten Bucht relativ sicher zum Schwimmen. In der Nähe gibt es Bars und Restaurants.

    Praia de São Francisco: Dieser Strand wird für sein angenehm warmes Wasser und seinen langen Sandstrand erwähnt. Er ist ein besonderer Ort, um den Sonnenuntergang zu genießen.

    Baía de São Jorge: Diese Bucht im Norden der Insel ist landschaftlich sehr reizvoll, aber nicht unbedingt ein klassischer Badestrand. Hier findet man bizar geformte Steinfindlinge und Sandrosen, und je nach Wasserstand kann man die Gischt aus einem natürlichen Loch spritzen sehen.

    Praia de Botes de Rocha: Dieser Strand wird als ein verstecktes Badeparadies und der «schönste Badestrand» der Insel beschrieben, der etwas abgeschieden liegt. Er soll als einziger Strand der Insel hellen Sand haben und klares, transparentes Wasser bieten, was ihn zu einem Insider-Tipp macht.

    Praia do Juncalinho: Im Osten der Insel, in der Nähe des Dorfes Juncalinho, gibt es einen Strand, der in einen Wanderweg integriert ist, aber die Gegend dort ist eher felsig und wilder.

    Berge, Gebirge, Erhöhungen

    Monte Gordo, 1312m, Central
    ab Cachaço (700m) mit Sammeltaxi zu erreichen

    Topo Simão, 651m, im Osten
    Beliebte Wanderroute ab
    Juncalinho
    ist Teil des «Juncalinho Trails»

    Monte Bissau, 615m,
    südwestlich von Belém

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