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Maio

Maio

Vegetationsarm, Salzwiesen, Hügel, Kalktäler, grösste Waldfläche

Maio

Maio ist eine der neun bewohnten Inseln und gehört zur Inselgruppe Ilhas de Sotavento. Sie liegt östlich der Insel Santiago und südwestlich von Boa Vista. Die von nur wenigen verwitterten Vulkanschloten überragte, auf einem Kalksockel aufsitzende Wüsteninsel hat eine Fläche von 269 km². Höchste Erhebung ist der Monte Penoso (436 m). Hauptstadt und Hafenstadt ist Cidade do Maio.

Traumhafte Strände, die auch heutzutage oftmals nahezu menschenleer sind, verschlafene Ortschaften mit bunten, teilweise mit Blumen geschmückten kleinen Häuschen, umherlaufende Ziegen und vor allem ganz viel Ruhe erwarten den Besucher. Die Zeit scheint auf diesem sympathischen Flecken Erde stehen geblieben zu sein.

Die Insel ist vegetationsarm, dennoch besteht Maio nicht nur aus Wüste. Salzwiesen im Norden des Eilands, Hügellandschaften aber auch Kalktäler, Akazienwälder und Kokospalmen bestimmen das Bild der Insel. Durch Aufforstungsmassnahmen hat Maio heute sogar die grösste zusammenhängende Waldfläche der Kapverden. Deshalb kann auch wieder in einer Köhlerei bei Morrinho Holzkohle hergestellt werden, ohne den Baumbestand zu gefährden.

Da es bei der Fährverbindung zwischen Santiago und Maio immer wieder zu Unregelmässigkeiten kommen kann, ist die Anreise mit dem Flieger der einzige zuverlässige Weg, die Insel zu erreichen. Zwischen der Hauptinsel und Maio gibt es zwei bis drei wöchentliche Verbindungen. Der Flug dauert weniger als 10 Minuten.

Die Inselhauptstadt Cidade do Maio ist mit ihren ca. 4.000 Einwohnern ein beschauliches Dorf und liegt im Südwesten der Insel direkt am Atlantik. Das Zentrum mit seinem Hauptplatz und einer Barockkirche mit breitem Treppenaufgang zum Eingang und grossen Türmen lädt zu einem Spaziergang ein. Von der grossen Uferstrasse aus hat man einen Blick auf den sehr schönen Stadtstrand. Das Fort aus dem 18. Jahrhundert erinnert an die Geschichte der Stadt. Cidade do Maio bietet einige nette Pensionen, Gästehäuser und Apartments.

Auf der gesamten Insel gibt es wunderschöne Strände, die meistens menschenleer sind. Der bereits eben erwähnte Strand, der direkt im Norden von Cidade do Maio beginnt, ist kilometerlang und zieht sich weiter ausserhalb des Ortes entlang der Westküste über das Örtchen Morro bis nach Calheta. Auch der an den Inselhauptort südlich angrenzende Praia da Ponta Preta kann sich sehen lassen. Die im Norden und Osten liegenden Strände, die oftmals nur auf holprigen Pisten oder zu Fuss erreichbar sind, sind ebenfalls schön, sie eignen sich aber aufgrund der Brandung nicht zum Baden.

Verlässt man Cidade do Maio Richtung Nordwesten, erreicht man zuerst das Örtchen Morro, umsäumt von einem Hain aus Kokospalmen. Der schöne, feinsandige Badestrand wurde bereits erwähnt. Im Sommer kann man hier Schildkröten beobachten. Man sollte aber einen guten Abstand halten, da sich die Tiere schnell bedrängt fühlen und dann die Eiablage  unterbrechen bzw. beenden.
Nördlich von Morro erreicht man Calheta, Maios zweitgrössten Ort. Er liegt sehr schön an einer Bucht und hier sieht man bunte Häuschen und einen kleinen Platz mit einer Kirche, deren weiss-gelbe Fassade ins Auge fällt. Zwischen Morro und Calheta befindet sich östlich ein Höhenzug mit dem Berg Monte Batalha (294 m).
Im Osten der Insel ist es richtig einsam. Im kleinen Dorf Alcatraz wird Ziegen- und Rinderzucht betrieben. Nicht weit entfernt liegt in den Weiten der Insel idyllisch die Kapelle Nossa Senhora do Rosário. Im Süden der Insel, im Ort Figueira da Horta, ist Landwirtschaft möglich und die Gegend ist ungewohnt grün.

  • Fläche: 269 km²
  • Länge: 26 km
  • Breite: 17 km
  • Höchste Erhebung: Monte Penoso, 436 m
  • Hauptstadt: Cidade do Maio
  • Vila do Maio (Porto Inglês): Die charmante Inselhauptstadt, in der sich die meisten Geschäfte und Restaurants befinden.
  • Kirche Nossa Senhora da Luz: Eine markante Kirche mit weiß-gelber Fassade im Zentrum von Vila do Maio.
  • Praia de Rocha (Bitche Rocha): Der Hauptstrand in Vila do Maio, ideal zum Schwimmen und um Fischer bei ihrer Arbeit zu beobachten.
  • Salinas do Porto Inglês: Ehemalige Salinen in der Nähe von Vila do Maio, die heute ein Naturschutzgebiet sind und viele Vogelarten anziehen.
  • Morro (Dorf): Ein kleines Dorf, umgeben von Kokospalmen, mit einem schönen Strand und einem Keramikzentrum.
  • Calheta (Dorf): Die zweitgrösste Stadt der Insel, malerisch an einer Bucht gelegen, mit einer farbenfrohen Kirche.
  • Monte Penoso: Der höchste Punkt der Insel, der sich für Wanderungen anbietet.
  • Ribeira Dom João: Unberührter Sandstrand
  • Ponta Preta: Unberührter Strand
  • Praia Gonçalo (Strand nördlich Pedro Vaz)

Dörfer

Vila do Maio grösste Siedlung und Hauptstadt

Calheta kleiner Ort an der Küste, bekannt für seine Strände und Fischerei
Algodoeiro ruhiges Dorf im Landesinneren
Santana kleines Dorf in der ländlichen Umgebung

    Strände

    • Praia da Luz (Tarrafal): Dies ist der bekannteste und einer der wenigen gut zum Baden geeigneten Strände der Insel. Er befindet sich in Tarrafal de São Nicolau an der Westküste. Der Strand zeichnet sich durch seinen weiten, schwarzen Sand aus und ist aufgrund der geschützten Bucht relativ sicher zum Schwimmen. In der Nähe gibt es Bars und Restaurants.
    • Praia de São Francisco: Dieser Strand wird für sein angenehm warmes Wasser und seinen langen Sandstrand erwähnt. Er ist ein besonderer Ort, um den Sonnenuntergang zu genießen.
    • Baía de São Jorge: Diese Bucht im Norden der Insel ist landschaftlich sehr reizvoll, aber nicht unbedingt ein klassischer Badestrand. Hier findet man bizar geformte Steinfindlinge und Sandrosen, und je nach Wasserstand kann man die Gischt aus einem natürlichen Loch spritzen sehen.
    • Praia de Botes de Rocha: Dieser Strand wird als ein verstecktes Badeparadies und der «schönste Badestrand» der Insel beschrieben, der etwas abgeschieden liegt. Er soll als einziger Strand der Insel hellen Sand haben und klares, transparentes Wasser bieten, was ihn zu einem Insider-Tipp macht.
    • Praia do Juncalinho: Im Osten der Insel, in der Nähe des Dorfes Juncalinho, gibt es einen Strand, der in einen Wanderweg integriert ist, aber die Gegend dort ist eher felsig und wilder.

    Berge, Gebirge, Erhöhungen

    Monte Gordo, 1312m, Central
    ab Cachaço (700m) mit Sammeltaxi zu erreichen

    Topo Simão, 651m, im Osten
    Beliebte Wanderroute ab
    Juncalinho
    ist Teil des «Juncalinho Trails»

    Monte Bissau, 615m,
    südwestlich von Belém

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