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Fogo

Fogo

Durch den Vulkan Pico de Fogo (2829m) bestimmt, prägendste Insel

Fogo

Fogo (Feuer) gehört zur Inselgruppe Ilhas de Sotavento und liegt östlich von Brava und westlich von Santiago. Der Pico do Fogo ist der höchste Berg; an seiner Flanke der einzige aktive Vulkan des Archipels: der Pico Pequeno. Der Pico do Fogo ist mit 2.829m der zweithöchste Berg im Atlantik und dominiert zusammen mit der Bordeira die Insel, die einen Durchmesser von ca. 26km hat. Der Meeresboden liegt hier auf ca. 5.300 m, womit der Kegel dann ca. 8.100m vom Ansatz bis zur Spitze misst. Der Kegel ragt ca. 1.000m über die Caldera hinaus. An der Flanke des Pico do Fogo hat sich der zuletzt 1995 aktive Pico Pequeno herausgebildet. Der Bordeira-Abbruch fällt fast senkrecht 800m ab und umfasst den Pico do Fogo halbkreisförmig.

Die Caldeira, umrahmt von der Bordeira und beherrscht vom Pico do Fogo bilden somit ein einzigartiges vulkanisches Ensemble von beeindruckender Dimension.

Fast auf der gesamten Insel ist es trocken und warm mit einen angenehm leichten Wind. Mit der Ausnahme im Nordosten oberhalb von Mosteiros befindet sich ein fruchtbarer Nebelwald durch den hier aufsteigenden Nordostpassat. In den Höhen, vor allem nachts, kann es recht kühl werden.

Sao Filipe ist die grösste Stadt der Insel (ca. 8.300 Einwohner) und Hauptstadt der Region Fogo. Sie liegt im Westen der Insel und verfügt über einen Regionalflughafen und in der Nähe über einen kleineren Hafen, in dem auch Passagierschiffe von und nach Praia/Santiago und Brava anlegen. Die Stadt ist durchaus für einen Stadtspaziergang geeignet, um die überwiegend gut erhaltene Sobrado Architektur und das kleine Museum kennen zu lernen.

Mosteiros ist eine kleinere Stadt mit ca. 5.000 Einwohnern im Nordosten der Insel. Die restlichen Ortschaften sind klein.

Fogo ist per Flugzeug in 30 Minuten reiner Flugzeit oder Schiff ausschliesslich über Praia von der Hauptinsel Santiago aus zu erreichen. Querverbindungen zu den anderen Inseln gibt es praktisch nicht, ausser zur Nachbarinsel Brava, die seinerseits ausschliesslich über Fogo erreicht werden kann. Die nationale Fluggesellschaft TACV verändert sehr häufig und z.T. kurzfristig den Flugplan, so dass mit Unsicherheiten was Anschlussflüge anbelangt gerechnet werden muss. Die Qualität der Schiffsanreise leidet unter einem gelegentlich heftigen Seegang, ist aber günstiger.

Hauptattraktion ist die Caldera mit dem (erloschenen) Pico do Fogo. Des Weiteren gibt es als vulkanische Attraktionen den zuletzt aktiven Pico Pequeno und die Bordeira. In der Caldeira gibt es kleinere Ortschaften in denen u.a. Weinbau betrieben wird. Der Pico do Fogo darf ausschließlich in Begleitung eines Touristenführers bestiegen werden, bei anderen Zielen bietet es sich an, um alles wesentliche zu sehen bzw. vor Gefahren geschützt zu sein, zumal die Kosten im Vergleich zu Individual-Expeditionen günstig sind.

Oberhalb von Mosteiros gibt es einen Nebelwald mit üppiger Vegetation, in dem Landwirtschaft betrieben wird (Bananen, Kaffee, Papaya, Bohnen, …), den man von der Caldeira kommend durchwandern kann. Der Rest der Insel ist eher karg, aber fruchtbar, soweit Wasser zu Bewässerung zur Verfügung steht. Dort werden die üblichen Feldfrüchte der Klimazone angebaut.

  • Fläche: 476 km²
  • Länge: 26 km
  • Breite: 24 km
  • Höchste Erhebung: Pico do Fogo. 2’829m
  • Hauptstadt: São Filipe
  • Parque Natural do Fogo (Nationalpark): Umfasst den Vulkan und die Caldera als Herzstück der Insel. Idealer Ausgangspunkt für Wanderungen in und um die Vulkanlandschaft.
  • Pico do Fogo (Vulkangipfel): Der höchste Berg der Kapverden (2829 m). Eine geführte Wanderung zum Gipfel und in den Hauptkrater ist das absolute Highlight.
  • Chã das Caldeiras (Vulkanlandschaft): Die faszinierende Mondlandschaft im Inneren der Caldera, wo sich kleine Dörfer (wie Portela) und Weinanbaugebiete befinden. Viele Häuser wurden hier im Ausbruch von 2014 zerstört, aber die Gegend wird wieder aufgebaut.
  • São Filipe (Inselhauptstadt): Charmante Stadt an der Westküste, bekannt für ihre gut erhaltene koloniale Architektur, die «Sobrados» (traditionelle Häuser) mit Blick auf die Nachbarinsel Brava.
  • Ponte de Salina (Natürliche Pools): Ein weniger bekannter Ort in der Nähe des Dorfes São Jorge, wo Lavagestein natürliche Badebecken am Meer bildet.

Dörfer

São Filipe Hauptstadt und Ausgangspunkt
Santa Catarina wichtiger landwirtschaftlicher Standort
Mosteiros Stadt, landwirtschaftlich geprägt, wichtig für die lokale Bevölkerung

Strände, Gewässer

Praia da Luz (Tarrafal): Dies ist der bekannteste und einer der wenigen gut zum Baden geeigneten Strände der Insel. Er befindet sich in Tarrafal de São Nicolau an der Westküste. Der Strand zeichnet sich durch seinen weiten, schwarzen Sand aus und ist aufgrund der geschützten Bucht relativ sicher zum Schwimmen. In der Nähe gibt es Bars und Restaurants.

Praia de São Francisco: Dieser Strand wird für sein angenehm warmes Wasser und seinen langen Sandstrand erwähnt. Er ist ein besonderer Ort, um den Sonnenuntergang zu genießen.

Baía de São Jorge: Diese Bucht im Norden der Insel ist landschaftlich sehr reizvoll, aber nicht unbedingt ein klassischer Badestrand. Hier findet man bizar geformte Steinfindlinge und Sandrosen, und je nach Wasserstand kann man die Gischt aus einem natürlichen Loch spritzen sehen.

Praia de Botes de Rocha: Dieser Strand wird als ein verstecktes Badeparadies und der «schönste Badestrand» der Insel beschrieben, der etwas abgeschieden liegt. Er soll als einziger Strand der Insel hellen Sand haben und klares, transparentes Wasser bieten, was ihn zu einem Insider-Tipp macht.

Praia do Juncalinho: Im Osten der Insel, in der Nähe des Dorfes Juncalinho, gibt es einen Strand, der in einen Wanderweg integriert ist, aber die Gegend dort ist eher felsig und wilder.

Berge, Gebirge, Erhöhungen

Pico do Fogo, 2829m, Central
ab 1700m, nur mit Guide

Topo Simão, 651m, im Osten
Beliebte Wanderroute ab
Juncalinho
ist Teil des «Juncalinho Trails»

Monte Bissau, 615m,
südwestlich von Belém

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