Zum Hauptinhalt springen
São Vicente

São Vicente

Wüstenähnlich, trocken, traumhafte Strände, gebirgig

São Vicente

São Vicente hat eine Fläche von 227 km² und gehört zur Inselgruppe der Ilhas de Barlavento. Die Insel ist relativ trocken, lediglich im Nordosten gibt es etwas Regen, verursacht durch den Nordostmonsun, dessen Wolken am Massiv des 750m hohen Monte Verde hängen bleiben. Durch die Ausbreitung der Sahelzone ist der Berg jedoch eher braun als grün. Es gibt zwei weitere Gebirgsmassive

  • Madeiral mit dem 699m hohen Toponal
  • und Fateixa mit dem 535m hohen Tope de Caixa

Ihre schroffen Felsen bezeugen den vulkanischen Ursprung der Insel. Im Norden der Insel bildet ein riesiger Vulkankrater den Naturhafen Porto Grande, er wird bewacht von der Insel Ilhéu dos Pássaros. Bei der Einfahrt in den Hafen erblickt man den 490m hohen Monte Cara, der wegen seiner Silhouette auch als Cabeça do Washington bezeichnet wird.

Im Nordosten der Insel ist der Baía das Gatas, der zum Baden geeignet ist. Der daran anschliessende Praia Grande ist wegen seiner starken Brandung kaum dafür geeignet. Die schöne helle Farbe des Sandes ist auf den Harmattan zurückzuführen. Es handelt sich dabei um einen aus der Sahara stammenden Wind, der im Laufe der Jahrhunderte den Sand als braunen Nebel auf die Kapverden transportiert hat. Der Südwesten der Insel ist bei Windsurfern bekannt.

Mindelo ist Inselhauptstadt und kulturelles Zentrum, São Pedro eine kleine Stadt mit dem Inselflughafen. Baía das Gatas, ein Strand im Nordosten der Insel. Auf der Insel herrschen das ganze Jahr über gemässigte Temperaturen zwischen 22°C und 29°C, Regen gibt es in der Tempo das Chuvas von August bis Oktober, ansonsten hat man überwiegend windiges trockenes Wetter. Eine landwirtschaftliche Nutzung ist daher nur bedingt möglich, nennenswerte Anbauflächen gibt es hauptsächlich im Gebiet des Monte Verde und insbesondere dort, wo eine Bewässerung durch Brunnen möglich ist.

Der internationale Cesária Évora Airport (IATA: VXE)  ist benannt nach der Sängerin Cesária Évora und liegt im Südwesten der Insel bei São Pedro. Er wird hauptsächlich von der kapverdischen TACV und der Transavia angeflogen, die tägliche Zahl der Flugbewegungen ist überschaubar klein, die Flugziele liegen meist auf den Nachbarinseln. Aus Lissabon fliegt die TAP den Flughafen an.

Es gibt regelmäsige Fährverbindungen vom Hafen von Mindelo nach Porto Nuevo auf der Insel Santo Antão. Der Hafen von Mindelo ist auch des öfteren Ziel von Kreuzfahrtschiffen. Vom Hafen Calhau gibt es Ausflugsfahrten zur (unbewohnten) Nachbarinsel Santa Luzia.

  • Fläche: 227 km²
  • Länge: 18 km
  • Breite: 22 km
  • Höchste Erhebung: Monte Verde, 750m
  • Hauptstadt: Mindelo
  • Mindelo: Das kulturelle Herz der Kapverden, bekannt für seine lebendige Musikszene, koloniale Architektur, farbenfrohe Karnevalsfeiern und den geschäftigen Hafen.
  • Praça Amílcar Cabral: Der Hauptplatz im Zentrum von Mindelo.
  • Palácio do Povo (Volkspalast): Ein markantes rosafarbenes Gebäude im Kolonialstil.
  • Torre de Belém: Ein kleiner Nachbau des Lissaboner Originals, der einen guten Ausblick auf den Hafen bietet.
  • Mercado Municipal: Der städtische Markt, ideal um lokale Produkte und das Treiben zu erleben.
  • Monte Verde Natural Park (Grüner Berg): Der höchste Punkt der Insel (774 m) bietet einen Panoramablick über die gesamte Insel, die Stadt Mindelo und bei klarem Wetter sogar bis nach Santo Antão.
  • Baía das Gatas: Eine natürliche Bucht mit ruhigem, flachem Wasser, ideal zum Schwimmen. Sie ist auch bekannt als der Austragungsort des jährlichen, berühmten Musikfestivals im August.
  • Praia da Grande (Salamansa Beach): Ein langer, ruhiger Strand, der bei Kitesurfern und Windsurfern beliebt ist.
  • São Pedro: Ein kleines Fischerdorf in der Nähe des Flughafens, bekannt als einer der besten Orte der Welt zum Windsurfen, aufgrund des konstanten Windes.
  • Calhau: Ein kleines Dorf an der Ostküste mit einem natürlichen Pool (Piscinas Naturais) in den vulkanischen Felsen.

Dörfer

Mindelo Hauptstadt der Insel

Baía das Gatas Dorf, bekannt für sein Festival
Calhau Siedlung an der Küste
São Pedro Dorf im Westen
Salamansa Siedlung an der Nordküste
Ribeira da Vinha kleinerer Ort
Lameirão Siedlung
Ribeira de Calhau Ort an der Küste
Ribeira Julião Siedlung

    Strände, Gewässer

    Praia da Luz (Tarrafal): Dies ist der bekannteste und einer der wenigen gut zum Baden geeigneten Strände der Insel. Er befindet sich in Tarrafal de São Nicolau an der Westküste. Der Strand zeichnet sich durch seinen weiten, schwarzen Sand aus und ist aufgrund der geschützten Bucht relativ sicher zum Schwimmen. In der Nähe gibt es Bars und Restaurants.

    Praia de São Francisco: Dieser Strand wird für sein angenehm warmes Wasser und seinen langen Sandstrand erwähnt. Er ist ein besonderer Ort, um den Sonnenuntergang zu genießen.

    Baía de São Jorge: Diese Bucht im Norden der Insel ist landschaftlich sehr reizvoll, aber nicht unbedingt ein klassischer Badestrand. Hier findet man bizar geformte Steinfindlinge und Sandrosen, und je nach Wasserstand kann man die Gischt aus einem natürlichen Loch spritzen sehen.

    Praia de Botes de Rocha: Dieser Strand wird als ein verstecktes Badeparadies und der «schönste Badestrand» der Insel beschrieben, der etwas abgeschieden liegt. Er soll als einziger Strand der Insel hellen Sand haben und klares, transparentes Wasser bieten, was ihn zu einem Insider-Tipp macht.

    Praia do Juncalinho: Im Osten der Insel, in der Nähe des Dorfes Juncalinho, gibt es einen Strand, der in einen Wanderweg integriert ist, aber die Gegend dort ist eher felsig und wilder.

    Berge, Gebirge, Erhöhungen

    Monte Gordo, 1312m, Central
    ab Cachaço (700m) mit Sammeltaxi zu erreichen

    Topo Simão, 651m, im Osten
    Beliebte Wanderroute ab
    Juncalinho
    ist Teil des «Juncalinho Trails»

    Monte Bissau, 615m,
    südwestlich von Belém

    Posts São Vicente