Patagonien ist die Landschaftsbezeichnung des äussersten südamerikanischen Südens. Chile und Argentinien teilen sich diesen Raum.
Sie umfasst das gesamte chilenische Patagonien und den Chiloé-Archipel. Die südliche Zone hat ein subpolares ozeanisches Klima und eine Vegetation aus subpolaren magellanischen Wäldern im Westen und patagonischem Grasland im Osten. Der ehemalige patagonische Eisschild hat den Küstenstreifen erodiert, so dass er heute aus Inseln besteht und südlich der Taitao-Halbinsel nicht mehr vorhanden ist. Die dazwischen liegende Senke liegt unter dem Meeresspiegel. Die Fjorde reichen bis in die Anden, wo sich auch zwei Eisschilde und mehrere Gletscherseen befinden.
Ein Mietwagen bietet die Flexibilität, Patagonien auf eigene Faust zu erkunden. Es erlaubt dir, abgelegene Orte zu erreichen und die beeindruckende Landschaft in deinem eigenen Tempo zu genießen. Vor allem, wenn man im Torres del Paine Nationalpark selbstständig Pumas suchen will, ist ein Auto von Vorteil. Aber denk daran, dass die Grenzübergänge zwischen Chile und Argentinien abends schließen und alle notwendigen Dokumente erforderlich sind. Vor allem mit dem Auto braucht man unbedingt ein Schreiben von der Autovermietung (am besten vorher anfragen) und bitte hebt den „Kassenzettel“ auf, wenn ihr in Chile einreist. Den braucht man nämlich bei der Ausreise wieder. Beachte außerdem, dass beim Grenzübertritt nach Chile keine unverpackten Lebensmittel eingeführt werden dürfen. Und falls man doch welche dabei hat, sollte man das unbedingt im Online Formular angeben – sonst drohen Strafen. Und noch ein Tipp: Plane deine Tankstellenaufenthalte. Denn das Tanken in Argentinien ist deutlich billiger als in Chile.


















