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Santa Maria

Pico Alto

O – Höchster Berg, Flugzeugabsturz

Der Pico Alto (Hoher Berg) ist die höchste Erhebung von Santa Maria. Er liegt im Gemeindegebiet von Santa Bárbara im Kreis Vila do Porto.

Morphologisch gehört der Berg zu einem kleinen Gebirgszug, der im zentralen Teil Santa Marias in Nord-Süd-Richtung verläuft und die Grenze zwischen einem hügeligen, feuchten Ost- und einem weitgehend ebenen und trockenen Westteil der Insel markiert. Der Pico Alto ist vulkanischen Ursprungs. Die Insel hebt sich auch gegenwärtig noch.

Eine asphaltierte Strasse führt von Süden kommend am Osthang des Pico Alto auf den Sattel nördlich des Gipfels und setzt sich als Schotterpiste auf der Westseite fort. Die Aussichtsplattform auf dem Gipfel kann vom Sattel aus einfach zu Fuss erreicht werden und bietet einen Ausblick über den grössten Teil der Insel. Unmittelbar südlich des Gipfels stehen zahlreiche Kommunikationsantennen.

1989 zerschellte eine Boeing 707-331B der Independent Air am Pico Alto. Die 144 Menschen verloren beim Unglück ihr Leben. Ein Denkmal erinnert an die Katastrophe.

Der Pico Alto ist mit 587 m der höchste Punkt der Insel und zählt zu den wichtigsten Aussichtszielen. Man überblickt von hier aus bei gutem Wetter die gesamte Insel – von den hellen Sandstränden im Süden bis zu den grünen Hügeln und Küstenklippen im Norden. Typisch für Santa Maria ist die vergleichsweise trockene, offene Landschaft, die vom Gipfel aus besonders gut erkennbar ist.

Der Pico Alto liegt im Inselinneren, zwischen den Ortschaften Santo Espírito, Santa Bárbara und Vila do Porto. Mit dem Auto ist er gut erreichbar: Von Vila do Porto fährt man über die Regionalstrassen Richtung Santo Espírito, von dort führt eine beschilderte Strasse direkt zum Gipfelbereich. Nahe dem höchsten Punkt gibt es Parkmöglichkeiten, sodass der letzte Abschnitt bequem zu Fuss in wenigen Minuten zurückgelegt werden kann. Mit dem Fahrrad braucht es gute Kondition. Der Pico Alto liegt an der Verbindungsroute zwischen Vila do Porto und Santo Espírito, die das Hochland von Santa Maria erschliesst.

Eine bekannte offizielle Wanderroute führt direkt hier vorbei: der PR1 SMA – Pico Alto. Dieser PR-Wanderweg beginnt meist in Santo Espírito und endet im Bereich von Santa Bárbara oder Vila do Porto, je nach gewählter Variante. Der Weg führt durch Weideland, kleine Waldstücke und offene Hochflächen und ist leicht bis mittelschwer. Der Gipfel selbst ist kein alpiner Berg, sondern ein sanft gewellter Höhenrücken. Der Pico Alto ist ein idealer Ort, um die geologische und landschaftliche Vielfalt Santa Marias zu verstehen.

In unmittelbarer Umgebung liegt der Miradouro do Pico Alto, ein offizieller Aussichtspunkt mit Informationstafeln. Ganz in der Nähe befindet sich ausserdem das Barreiro da Faneca, die berühmte „rote Wüste“ der Azoren mit ihren lehmfarbenen Böden. Ebenfalls gut erreichbar ist Anjos, ein Küstenort mit historischer Bedeutung und schöner Badebucht. Nicht weit entfernt liegen die Weinberge von Santa Bárbara und mehrere traditionelle Gehöfte.

Der Pico Alto eignet sich hervorragend als zentraler Orientierungspunkt für Inselerkundungen.
Durch die Kombination aus Aussicht, leichter Erreichbarkeit, offizieller PR-Wanderroute und nahegelegenen Natursehenswürdigkeiten gehört er zu den absoluten Pflichtzielen auf Santa Maria.

< 5 km:
1 Forte de São Brás
2 Pedreira do Campo
3 Forte do Marvão
4 Ermida de Santo António
5 Gruta do Figueiral
6 Beacon on Malmerendo Point
7 Ilhéu da Vila

3D-Bild

PR 3 SMI – Vista do Rei und Sete Cidades
PR 4 SMI – Mata do Canário – Sete Cidades

Der Weg dorthin

  • Von Vila do Porto in Richtung NO auf der Hauptstrasse EN1-2A via Almagreira in 20 min oder 10 km. Nach 8 km links abbiegen.
  • Der Pico Alto ist in das Wanderwegnetz gut eingebunden. Sowohl GR03SMA „Norte–Bananeiras“ des grossen Inselrundwegs[6] als auch der Rundwanderweg PRC2SMA „Pico Alto“[7] führen über seinen Gipfel.

Wichtigste Gemeinden Santa Maria

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Die Lagoa Azul ist Teil des Sete Cidades-Kraters auf São Miguel, und ist durch ihre azurblaue Farbe bekannt. Sie ist eine der beiden Seen des Vulkankraters, der durch einen schmalen Kanal von der farblich unterschiedlichen, smaragdgrünen Lagoa Verde getrennt ist. Der See ist eine bedeutende Süsswasserressource der Insel und kann vom Aussichtspunkt Vista do Rei sowie vom Dorf Sete Cidades aus betrachtet und per Boot erkundet werden.

Masse

Länge: 4 km
Breite: 2 km
Tiefe: max. 33 m.
Höhe: 259 m.ü.M.

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