Zum Hauptinhalt springen
Deserto

Deserto de Viana

Cidade, Porto, Praia, Aeroporto

Deserto de Viana

Das Deserto de Viana ist eine Sandwüste im nordwestlichen Teil der Insel Boa Vista. Sie liegt östlich der Städte Rabil und Sal Rei sowie westlich von Bofarreira. Die Wüste selbst ist kein Schutzgebiet, grenzt aber an das Naturschutzgebiet Boa Esperança, zu dem die Lagoa do Rabil und die Praia de Atalanta gehören.

Der weisse Sand, aus dem die Dünen der Viana-Wüste besteht, stammt aus der Sahara. Es ist ein Muss auf der bekannten und touristischsten Insel Acbo Verdenas. Tatsächlich ist es einer der beliebtesten Orte für Touristen, die dort ankommen. Mit riesigen weissen Sanddünen, so weit das Auge reicht, in denen eine kleine Oase aus Kokospalmen, Dattelpalmen, Palmen und Akazien hervorsticht, lädt die Viana-Wüste zu einem einzigartigen Erlebnis in Kap Verde ein – eine echte Überquerung der Wüste, zu Fuss, zu Pferd oder mit dem Quad.

Externe Links
1 Wikipedia
2 kapverden.de
3 tripadvisor
4

3D-Bild

Boavista enthält eine echte Wüste im nordwestlichen Teil der Insel, die Viana-Wüste. Er ist nur einen Kilometer lang und etwa 5 km lang, zeichnet sich durch einen leichten Sand aus, der mit Schwarzerdekörnern gemischt ist. Ozeanwinde transportieren kontinuierlich riesige Sandmengen vom afrikanischen Kontinent und lagern diese aufgrund der Landschaftsformation und der Nähe des Kontinents auf der Insel Boavista ab. Dieser Sand bildet echte Wüstendünen, durchsetzt mit spärlicher Vegetation und einigen sehr dunklen vulkanischen Gesteinen. Das Ergebnis dieses Phänomens ist ein Regenbogen aus Farben, und das schnelle Durchziehen der Wolken projiziert auf dem Boden einen fast hypnotisch Wechsel von Licht und Schatten.

Die Mondlandschaft, verstärkt durch das völlige Fehlen künstlicher Geräusche, macht diesen Ort zu einem unverzichtbaren Rastplatz: Es ist möglich, ohne Schwierigkeiten zu gehen, in der Ruhe, nur wenige Schritte von der Zivilisation entfernt zu sein, ohne die Gefahr, giftigen Tieren oder Treibsand zu begegnen.

  • Von besonderer Bedeutung ist das historische Stadtzentrum, die Bila Baxo. Es liegt auf einem Plateau etwa 40 m oberhalb des Atlantik und wird im Westen von einem schwarzen Sandstrand umsäumt. Dieser Stadtteil ist gekennzeichnet durch ein ausgedehntes Ensemble von Stadthäusern im portugiesischen Kolonialstil, den Sobrados. Einige haben verzierte Fassaden, schattige Innenhöfe und repräsentative Balkons. Viele von ihnen stehen zwar noch am Rande des Verfalls, aber seit dem Jahr 2000 werden immer mehr von Privatpersonen erworben und liebevoll restauriert. Auch die Stadtverwaltung bemüht sich um die Erhaltung dieses für Cabo Verde einzigartigen kulturellen Erbes. São Filipe wurde für die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO vorgeschlagen. In der Bila Baxo finden sich auch der zentrale Markt und viele Geschäfte, zahllose Handwerksbetriebe, Kneipen, mehrere Restaurants und Pensionen der Stadt.
  • Eines der markantesten Gebäude der Stadt ist das 1928 fertiggestellte Rathaus (Camara Municipal)[4] mit seiner repräsentativen Freitreppe, das sich an einer kleinen Grünanlage mit einem Musikpavillon befindet.
  • Die katholische Hauptkirche Nossa Senhora da Conceição mit ihren zwei Glockentürmen wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts erbaut und mehrmals renoviert. Die letzte Renovierung war 2007 abgeschlossen. Der Platz, an dem sie sich befindet, wird von mehreren Herrenhäusern aus dem 18. Jahrhundert flankiert.
  • Das Museum Casa da Memória an dem von historischen Häusern gesäumten Platz Praça 12 de Setembro ist in einem alten Handelshaus von 1820 untergebracht. Im Innenhof wurden endemische Pflanzen der Insel Fogo – wie z. B. Crabo bravo (Erysimum caboverdiana) und Língua de vaca (Echium vulcanorum) – gepflanzt, die z. T. vom Aussterben bedroht sind. Außerdem wurde hier eine traditionelle Behausung aus Lavagestein im früher auf Fogo weit verbreiteten Stil originalgetreu errichtet. Ein Teil des Innenhofes ist mit Natursteinen aus Basalt gepflastert.
  • Unmittelbar an der Steilküste über dem schwarzen Strand Praia da Bila liegt im Nordwesten der Altstadt der Platz Praça Serpa Pinto mit mehreren Herrenhäusern im Kolonialstil, Denkmälern und einer kleinen Grünanlage. In seinem nördlichen Teil befindet sich der Aussichtspunkt Miradouro da Bila Baxo, der vor allem abends einen schönen Blick auf den Strand und die Nachbarinsel Brava bietet.
  • Im Süden der Altstadt ist ein Teil der 1667 erbauten Festung Fortim Carlota erhalten. Das Gebäude, vor dem noch eine alte Kanone zu sehen ist, diente bis 2005 als Gefängnis und wird zurzeit nicht genutzt[5].
  • Südlich der Altstadt ist der alte Friedhof Antigo Cemitério mit Gräbern aus dem 19. Jahrhundert sehenswert, einige von ihnen lassen unverkennbar den klassizistischen Stil erkennen. Hier fanden bis in die 1990er Jahre Beerdigungen statt.
  • Außerhalb der Altstadt ist der kleine, quadratische Platz Praça Alberto da Silva mit gepflegten Grünanlagen und einer kleinen Kapelle einen Besuch wert. Der von Touristen kaum besuchte Platz, an dem sich u. a. ein Internetcafé befindet, wurde auf einer Anhöhe angelegt und bietet eine schöne Aussicht auf einen Teil der Stadt und ihre Umgebung.

< 5 km:
1 Forte de São Brás
2 Pedreira do Campo
3 Barreiro da Faneca
4 Poço da Pedreira

Pico do Fogo Anspruchsvolle Tour (2829 m) mit  5–6 Stunden Gehzeit und 1130 m Höhenunterschied
Pico Pequeno Tour zum kleineren Krater, gilt als moderat 3-4h
Krater-Rundwanderung Pico do Fogo Schwierige Umrundung des Kraterrand des Hauptvulkans
Monte Velha(Eukalyptuswald) Anspruchsvolle Tour 5h, durch den grössten Wald der Kapverden mit Kaffee- und Obstplantagen, die oberhalb von Mosteiros endet
Weinberg-Tour Einfache Wanderung 1h15 durch die Weinberge der Caldeira
Panoramawanderungen Verschiedene, moderate Wanderungen durch die Caldeira
Pico do Inferno Runde: Moderate Wanderung vom Dorf Chã das Caldeiras
Andere Wanderungen z.B. eine Wanderung von Portela mit Blick auf den Pico do Fogo

Der Weg dorthin

Deserto de Viana Boa Vista>Deserto Deserto de Viana

Kategorien

Die Lagoa Azul ist Teil des Sete Cidades-Kraters auf São Miguel, und ist durch ihre azurblaue Farbe bekannt. Sie ist eine der beiden Seen des Vulkankraters, der durch einen schmalen Kanal von der farblich unterschiedlichen, smaragdgrünen Lagoa Verde getrennt ist. Der See ist eine bedeutende Süsswasserressource der Insel und kann vom Aussichtspunkt Vista do Rei sowie vom Dorf Sete Cidades aus betrachtet und per Boot erkundet werden.

Masse

Länge: 4 km
Breite: 2 km
Tiefe: max. 33 m.
Höhe: 259 m.ü.M.

Posts Boa Vista