Der Puy de Sancy ist mit einer Höhe von 1885 m die höchste Erhebung des französischen Zentralmassivs, etwa 35 km südwestlich von Clermont-Ferrand in der Bergkette der Monts Dore. Es handelt sich um einen erloschenen Vulkan.
Das Massif Sancy liegt in der Auvergne, einer Region, die ländlich geprägt und nur sehr dünn bevölkert ist. Am Puy de Sancy befinden sich in über 1600 m Höhe die Quellbäche der Dordogne. Am Südosthang des Puy de Sancy liegt die Skistation Super Besse. Am Nordhang befindet sich das Skigebiet Le Mont-Dore, welches mit den Pisten von Super Besse verbunden ist. Man kann den Gipfel des Puy de Sancy über Wanderwege, aber auch über die Puy-de-Sancy-Seilbahnen erreichen (danach noch ca. 20 min Fussweg).
Der Name des Bergs wird abgeleitet von einem Kreuz, zu dem die Bewohner der Ortschaft Saint-Donat einmal im Jahr, am Tag des heiligen Sixtus, am Vorabend des Tags ihres Namensheiligen Donatus von Arezzo, pilgerten. Sie sagten dann, sie gingen zum Puy de Saint-Sixte (Puy, altfranzösisch pui, „Berg, Hügel“, von lateinisch podium), im lokalen Dialekt „Pè de San Chi“, woraus sich Sancy entwickelte.
Das etwa 500 qkm grosse Massiv der Monts Dore wird gebildet aus zwei vulkanischen Einheiten, die vermutlich Vulkanbauten entsprechen. Das ausgedehntere, etwas ältere Massiv des Guéry (nach dem Col de Guéry) wird, nur in seinem südlichen Teil, überlagert vom höheren und jüngeren Sancy-Massiv. Insgesamt umfasst das Mont-Dore Vulkanfeld ein noch ausgedehnteres, fast 1000 Quadratkilometer großes Vulkanfeld mit zahlreichen Schloten, das auf maximal 3,2 Mio Jahre Alter datiert wird und bis vor etwa 200.000 Jahre aktiv war. Danach verlagerte sich der aktive Vulkanismus nordwärts in die jüngere Chaîne des Puys.









































