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Auvergne-Rhône-Alpes

Le Puy-en-Velay

Hauptstadt in Auvergne

Die Stadt Le Puy-en-Velay liegt im Département Haute-Loire in der Region Auvergne-Rhône-Alpes und ist die grösste Stadt des Départements. Sie ist Sitz der Präfektur des Départements. Die Präfektur verwaltet auch das Arrondissement Le Puy-en-Velay. Die Stadt ist wegen ihrer eigentümlichen Lage in vulkanischer Landschaft ein bedeutendes Touristenziel. 1988 wurde der Name der Stadt von Le Puy in Le Puy-en-Velay geändert. Als einer der Ausgangspunkte zum Jakobsweg (Via Podiensis) nach Santiago de Compostela und als Bistumssitz mit einer mehr als tausendjährigen Geschichte war die Stadt von jeher ein bedeutendes kulturelles Zentrum.

Le-Puy-en-Velay liegt etwa 625 m hoch im südlichen Zentralmassiv im Südosten der Auvergne in der Landschaft Velay. Die Entfernung nach Lyon beträgt 135 km, nach Clermont-Ferrand 130 km, nach Saint-Étienne 75 km. Die nächsten grösseren Zentren sind, außer Lyon im Nordosten, Toulouse (252 km) im Südwesten, Bordeaux (353 km) im Westen und Montpellier (159 km) im Süden.

Le Puy liegt weit abseits von Autobahnen an der Nationalstraße N 88. Die nächsten Autobahnen sind die A 7 im Osten, die A 72 im Norden und die A 75 im Westen. Der Flugplatz Le Puy-Loudes liegt 10 km westnordwestlich von Le Puy-en-Velay.

Jakobsweg (Via Podiensis)
Le Puy-en-Velay ist der Ausgangspunkt des französischen Jakobsweges Via Podiensis. Er ist in das französische Fernwandernetz als GR 65 eingegliedert. Den Pilgern stehen mehrere Etappenunterkünfte (franz. Gîte d’étape) und eine Jugendherberge zur Verfügung. Le Puy-en-Velay ist mit der Bahn von Saint-Etienne oder Clermont-Ferrand aus erreichbar. Der nächste grössere Ort auf dem Jakobsweg ist Saint-Privat-d’Allier. Die direkte Strassenverbindung dorthin führt über die Departementsstrasse D 31.

  • Blickfang der Stadt sind die Basaltkuppen (Puys), ehemalige Vulkanschlote. Auf der einen dieser beiden Kuppen thront die Kirche Saint-Michel d’Aiguilhe (heiliger Michael auf der Nadel). Bereits in römischer Zeit stand dort ein wahrscheinlich dem Gott Merkur geweihter Tempel. Im 10. Jh. wurde die erste christliche Kapelle errichtet, von der noch Reste existieren. Hundert Jahre später hat man um sie herum eine grössere Kapelle gebaut. Das neue Gebäude nimmt die gesamte Gipfelfläche ein und passt sich mit seinem Umriss der natürlichen Form des Felsens an. Das Portal am Ende des Treppenaufgangs ist reich geschmückt, ganz im Gegensatz zum Inneren der Kapelle. Der Einfluss iberisch-arabischer Kunst lässt sich wahrscheinlich aus der Verbindung zum Endpunkt der mittelalterlichen Wallfahrt in Santiago de Compostela erklären. Im Türsturz erscheinen zwei Sirenen mit Netzen als Symbole der Verführung.
  • Auf dem benachbarten Vulkankegel, dem Rocher Corneille, steht die Statue Notre–Dame de la France, 1860 in einer Größe von 16 m errichtet, aus dem Metall von 213 während des Krimkrieges bei Sewastopol erbeuteten Kanonen gegossen und heute rosa angemalt. Die Statue wird nachts angestrahlt und gibt dabei ein besonders ‚liebliches‘ Bild.
  • Die Kathedrale Notre-Dame gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe „Wege der Jakobspilger in Frankreich“. Sie steht am Fusse des Vulkankegels Rocher Corneille.
  • Das Musée Crozatier ist ein kunst- und kulturgeschichtliches Museum. Es wurde 1820 gegründet und von 2013 bis 2018 grundlegend umgestaltet und erweitert.

3D-Bild

Mit dem Bus von Cala Santandria an den Norden des Barranc d’Algandar, in der Schlucht Richtung Süden marschieren nach Cala Galdana, Schwimmen, 2h Aufenthalt. Am Abend wieder zurück.
Geplante Rundreise lässt sich wunderbar mit den öffentlichen Bussen umsetzen. Hier alle Details zu Verbindungen, Wanderzeiten und Kosten für Ihren Ausflug im Überblick. [1, 2, 3, 4, 5], Hin- und Rückfahrt mit dem Bus [1]

Da es keine Direktverbindungen zwischen der Westküste (Cala Santandria) und der Schlucht/Cala Galdana gibt, steigen Sie jeweils im zentralen Knotenpunkt Ferreries um. Die Busse werden von der Gesellschaft TMSA betrieben. [1, 2, 3, 5]

Hinfahrt (Morgens ab ca. 09:00 Uhr) [1]
    1. 09:05 Uhr ab Cala Santandria (Haltestelle Es Pinaret): Nehmen Sie die Linie L64 oder L65 Richtung Ciutadella.
    2. Umstieg in Ciutadella (Zentraler Umsteigeplatz Vía Perimetral): Steigen Sie um 09:30 Uhr in die Linie L52 (Direktbus nach Cala Galdana über Ferreries).
    3. Ankunft in Ferreries um ca. 09:45 Uhr: Steigen Sie hier aus, um die Wanderung von Norden her durch die Schlucht zu starten. [1, 3, 4, 5]

Rückfahrt (Abends ab Cala Galdana)
Für den Rückweg stehen Ihnen am späten Nachmittag oder Abend zwei komfortable Optionen zur Verfügung: [1]
  • Option A (Direkt nach Ciutadella): Die Linie L52 bringt Sie um 17:15 Uhr oder 20:20 Uhr direkt von Cala Galdana – Platja zurück nach Ciutadella (Vía Perimetral). Dort wechseln Sie wieder auf die L64/L65 nach Cala Santandria. [1, 3]
  • Option B (Über Ferreries): Die Linie L53 pendelt sehr häufig (z. B. um 16:50 Uhr, 18:20 Uhr oder 20:20 Uhr) zurück nach Ferreries. Von dort nehmen Sie die Linie 01 zurück Richtung Ciutadella/Cala Santandria. [1, 3]
Der Barranc d’Algendar ist mit seinen bis zu 80 Meter hohen Steilwänden die tiefste und wasserreichste Schlucht der Insel. [1, 2]
    • Dauer im Barranc: Rechnen Sie für die ca. 7 – 9 km lange Strecke von Ferreries südwärts hinunter bis zum Strand von Cala Galdana mit einer reinen Gehzeit von 2 – 2,5 h. [1, 2]
    • Wegbeschaffenheit: Der Weg verläuft schattig durch Wälder und entlang von Nutzgärten. Planen Sie Zeit ein, um den spektakulären, dschungelartigen Nebenpfad Pas d’en Revull zu bestaunen. [1, 2, 3, 4]
    • Ausrüstung: Da in der Schlucht keinerlei Einkehrmöglichkeiten, ausreichend Wasser und Proviant mitnehmen. [1]

⏱️ Zeitbudget & Aufenthalt in Cala Galdana
Wenn Sie Ferreries gegen 10:00 Uhr zu Fuss verlassen, erreichen Sie die Bucht von Cala Galdana um 12:30 Uhr [1]
2 h Aufenthalt zum Schwimmen und Entspannen geht zeitlich perfekt auf, mit genügend Puffer, um den Aufenthalt auszudehnen und erst einen späteren Bus am Abend (z. B. die L52 um 17:15 Uhr oder 20:20 Uhr) für die Heimreise zu wählen.

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