Die Grube und der gleichnamige Bergarbeiterort (32.000 Einwohner) Chuquicamata liegen auf etwa 3.000m Höhe ca. 300km NE der Hafenstadt Antofagasta (von hier aus auch die Verschiffung der aufbereiteten Erze) und ca. 8km von der Provinzstadt Calama entfernt. Ein absolutes Wüstengebiet, in welchem nur alle 10 Jahre Regen fällt.
Die Chuquicamata Mine ist eine der größten Tagebauminen der Welt.
Die Lagerstätte ist an eine Trümmerzone aus grobkörnigem saurem Tiefengestein (Granodiorite, Chuquicamata-Porphyr) gebunden und von zahlreichen Störungen durchsetzt. Die Gesteinsmasse ist stark verkieselt und mit Kupfererzen imprägniert. Es wird angenommen, dass die Lagerstätte auf die Intrusion eines in geringer Tiefe steckengebliebenen Plutons oder Batholiths zurückgeführt werden kann. Bis in etwa 300m Tiefe eine Oxidationszone mit ungewöhnlicher Mineralisation aus leichtlöslichen Kupfermineralien, im Westen eine Auslaugungszone, ab 300m Mischtypen von Mineralien, von 300m bis etwa 850m Tiefe sulfidische Primärerze mit Chalkosin als wichtigstem Mineral der Sulfidzone.
Der Abbau erfolgt über mehr als 20 Sohlen von 16 bis 20m Wandhöhe. Die Grube hat ca. 550m Durchmesser und eine Tiefe von über 500m. Das Erz wird mit modernsten Abbaumethoden gefördert.






































