Der Nationalpark Nevado Tres Cruces befindet sich in der Region Atacama, in den Gemeinden Copiapó und Tierra Amarilla. Er hat eine Fläche von 59.081,87 Hektar, wovon 46.944,37 Hektar auf den Sektor der Lagune Santa Rosa und 12.137,50 Hektar auf den Sektor der Lagune Negro entfallen.
Der Park wurde am 29. Juli 1994 gegründet und ist aufgrund seines Seenkomplexes Laguna del Negro Francisco und Laguna Santa Rosa ein Feuchtgebiet von internationaler Bedeutung.
Lage: Er befindet sich in der Atacama-Region, in den Ausläufern der Provinz Copiapó. Er befindet sich 200 Kilometer nordöstlich von Copiapó.
In einer langen Tagestour (Gesamtstrecke von Copiapó hin und zurück ca. 530 km!) mit einem geländegängigen Fahrzeug kann man den Parque Nacional Nevado Tres Cruces erkunden, eine wilde, menschenleere Weite auf über 4000 m Höhe, in der nur Flamingos, Guanakos und Wüstenfüchse leben. Der Blick schweift über flirrende Salzebenen und türkisfarbene Bergseen hinweg auf das Spalier imposanter Fünf- und Sechstausender, darunter der Ojos del Salado, mit 6893 m Chiles höchster Berg.
Oblig. Buchungen NP in Chile (mind. 24h vor Antritt):
Digitale Pässe für Nationalparks – Nationalparks (pasesparques.cl)
Der Nationalpark Nevado Tres Cruces ist von Dienstag bis Sonntag von 08:30 bis 16:30 Uhr geöffnet.
Denken Sie daran, Ihren Pass ausgedruckt oder auf Ihrem Mobilgerät mitzubringen, um ihn am Eingang zusammen mit Ihrem Personalausweis vorzuzeigen.
Ausserdem sollten Sie sich vor der Abreise über die Wetterbedingungen informieren und kein Risiko eingehen, wenn Regen oder Schnee angekündigt wird. Sie müssen der CONAF oder SERNATUR unbedingt mitteilen, wohin Sie reisen wollen und wie lange Sie bleiben werden.
Es gibt zwei Bereiche mit Unterkünften auf dem Gelände: eine Konzession auf der Seite der Laguna Rosa (dort haben wir übernachtet) und eine CONAF-Hütte auf der Seite der Laguna Negro Francisco. Die Unterkunft an der Laguna Santa Rosa ist recht primitiv, kann aber Touristen aufnehmen. Es gibt zwei Schlafsäle mit ein paar Betten, eine Küche und eine Toilette. Wenn wir rudimentär sagen: Es gibt keine Toilettenspülung, man muss mit einem Eimer Wasser holen (und manchmal das Eis zerbrechen). Für Strom ist dank eines Solarpanels und eines Notstromgenerators gesorgt. Das Zentrum bietet auch Führungen an und kann touristische Ausflüge organisieren, wenn Sie diese im Voraus ankündigen.











































