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HikingSanto Antão

Trail Mira Alto II – Cha de Morte

Tour im Westen an den Dykes vorbei

Nach einem 1,5 km langen Abschnitt auf der Straße nach dem Aufstieg zum Torre d’Igreja erreicht man das größere Dorf Chã d’Orguiero (Alto Mira III). Dort gibt es Geschäfte, Cafés und Pousadas. Während der Blog, dem wir folgten, hier in einem schönen Ort mit einem Pool (mit Wasser darin) schlief, waren wir bequem beim Weitermachen. Die folgenden 7 km nach Chã de Morte waren wunderbar, besonders für jemanden mit geologischem Hintergrund. Ein markierter Weg führt einen von der Straße hinauf über einen steilen und schmaler werdenden Pass. Die felsigen Türme, die schon eine Weile sichtbar waren, sind Dolerit-Deiche in Form von senkrechten Mauern, die etwa zwanzig Meter hoch und nur einen Meter breit sein können. Diese Deiche durchdringen die dazwischenliegenden Lava- und Ascheschichten und sind widerstandsfähiger gegen Verwitterung und Erosion, daher ragen sie jetzt wie der Rücken eines Stegosaurus hervor. Diese Deiche führen auf der anderen Seite weiter den Pass hinab, während sich der Blick in die Caldera öffnet; es ist ziemlich überirdisch, wie etwas aus Mittelerde. Die wenigen Häuser im Dorf João de Bento sind oft an diese Deiche gebaut, und der Blick hinter dir zurück den Berg hinauf über das Dorf ist wunderschön, mit den vertikalen Deichen, die (ja, das ist der Fachbegriff) die Berghänge hinabsteigen.

Photo from travel blog entry

Nach dem letzten steilen Abstieg und dem Aufstieg durch eine weitere Schlucht erreicht man das schöne und lebendige Dorf Chã de Morte. Unser erster Halt war eine Bar, von der es mehrere gibt, für ein Bier und verschiedene Kleinigkeiten. Hier gibt es mehrere kleine Supermärkte sowie Restaurants und Pousadas; es scheint eine gute Basis für Tageswanderungen zu sein, da es gut über Aluguer mit Porto Novo verbunden ist.

Dauer: 03:30 h   Länge: x km   Schnitt: x km/h   Auf: 500 m   Ab: 600 m

der-eskapist.de   komoot

Der Wanderweg von Alto Mira nach Chã de Morte (über die berühmte Forquinha-Passage) ist eine der spektakulärsten Routen im Westen von Santo Antão.
  • Dauer: 3 – 4 h
  • Schwierigkeit: T2 – Der Weg ist ein klassischer „Caminho de Pedra“ (gepflasterter Maultierpfad), erfordert aber Trittsicherheit und eine gute Grundkondition für den Auf- und Abstieg.
  • Höhenunterschied: 500 m Aufstieg und 600 m Abstieg
  • Route: Meist startet man in Alto Mira III(dem höchstgelegenen Teil des Tals). Von dort führt der Weg steil hinauf zur Forquinha, einer markanten Einkerbung im Bergkamm, und auf der anderen Seite hinunter nach Chã de Morte im Tal von Ribeira das Patas.
Highlights
  • Die Forquinha-Passage: Ein spektakulärer Pass, der wie ein „Fenster“ zwischen zwei riesigen Gebirgskesseln wirkt. Der Ausblick von dort oben auf beide Täler ist atemberaubend.
  • Basalt-Dykes: Entlang des Weges siehst du faszinierende vulkanische Gesteinsformationen – vertikale „Mauern“ aus erstarrter Lava, die aus den Hängen ragen.
  • Kulturlandschaft: Du wanderst durch terrassierte Felder, auf denen trotz der Trockenheit im Westen dank ausgeklügelter Bewässerung Pflanzen wie Zuckerrohr und Mango gedeihen.
Praktische Tipps
  1. Anreise: Von Porto Novo nimmst du ein Sammeltaxi (Aluguer) Richtung Alto Mira. Sag dem Fahrer, dass du am Startpunkt der Wanderung nach Chã de Morte rausgelassen werden möchtest.
  2. Sonne: Der Westen der Insel ist deutlich trockener und oft sonniger als der Norden. Starte frühzeitig und nimm ausreichend Wasser (mind. 2 Liter) und Sonnenschutz mit.
  3. Unterkunft: In Chã de Morte gibt es charmante Unterkünfte (Quinta Cocheteoder, lokale Pension), die sich perfekt als Basis für weitere Wanderungen im Ribeira das Patas eignen.
  4. Ende der Strasse: Die Strasse von Porto Novo endet faktisch in Alto Mira III bei der Pension Amadeu.
  5. Wegweiser: Von der Casa Amadeu aus ist der Aufstieg zur Forquinha (der Pass nach Chã de Morte) meist gut zu finden, da er der Hauptpfad ist, der steil aus dem Talschluss herausführt.
Da der Aufstieg von Alto Mira III zur Forquinha-Passage tatsächlich zu den eindrucksvollsten Abschnitten gehört, ist Ihre geplante Wanderrichtung Richtung Chã de Morte absolut richtig.
Das «Taxi-Dreieck»
Stellen Sie Ihren Mietwagen in Chã de Morte (am Ziel) ab und lassen Sie sich zum Start bringen.
  1. Fahrt nach Chã de Morte: Fahren Sie morgens mit Ihrem Mietwagen von Porto Novo nach Chã de Morte (ca. 45–60 Min.).
  2. Parken: Parken Sie das Auto sicher im Dorfzentrum oder bei einer Unterkunft wie der Quinta Cochete. In Chã de Morte gibt es auch ein kleines Touristenzentrum mit Parkmöglichkeiten.
  3. Aluguer/Privattaxi zum Start: Nehmen Sie von Chã de Morte aus ein privat gemietetes Aluguer (Taxi) hinüber nach Alto Mira III.
    • Warum privat? Linien-Alugueres fahren meist nur sternförmig von Porto Novo in die Täler. Eine direkte Verbindung zwischen den Tälern gibt es selten als Sammelfahrt.
  4. Wanderung: Wandern Sie von Alto Mira III über den Pass zurück zu Ihrem Auto in Chã de Morte.
Vorteil: Sie haben nach der Wanderung keinen Zeitdruck, ein Aluguer für die Rückfahrt zu finden, und Ihr Auto wartet bereits am Ziel auf Sie.

3D-Bild

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Chã de Feijoal – Topo da Coroa im Verlauf

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