Die Dörfer sind in Nord oder Süd aufgeteilt, von West nach Ost geordnet.
Die Küstenlinie von São Miguel teilt sich in zwei charakteristische Regionen, die durch ihre Geologie und den Einfluss des Atlantiks stark voneinander abweichen.
Die Nordküste ist geprägt von einer wilden, schroffen Vulkanlandschaft mit spektakulären Klippen. Die dortigen Strände bestehen oft aus feinem, tiefschwarzem Sand und bieten durch den direkten Zugang zum offenen Meer oft gute Bedingungen für Wellenreiter. Winde und Strömungen sind hier mitunter rauer, wodurch das Wasser schneller tief wird. Die Küste fängt atemberaubende Sonnenuntergänge ein und wird landschaftlich häufig von tiefgrünen, steil abfallenden Berghängen eingerahmt.
Das Wasser im Atlantik ist auch im Sommer oft erfrischend und die Brandung kann stark sein. Beachten Sie stets die Flaggen der Rettungsschwimmer (Badeaufsicht nur im Sommer). Einen Überblick über das tagesaktuelle Wetter und die Strände erhalten Sie über die SpotAzores Webcams.
- Mosteiros:
Ein malerisches Fischerdorf, an der schroffen Westküste gelegen, ist für seine atemberaubenden Sonnenuntergänge bekannt. Die spektakulären, aus dem Meer ragenden Lavakegel und kleine, dunkle Sandstrände machen es zu einem beliebten Treffpunkt für Surfer und Naturliebhaber. Das Wetter ist hier oft etwas rauer und wilder, was den ursprünglichen Charakter des Ortes unterstreicht - Sete Cidades
Dieses kleine, von Kraterwänden umgebene Dorf liegt direkt im Herzen der weltberühmten, gleichnamigen Zwillingsseen. Die Landschaft ist ein Traum für Wanderer und Fotografen, da die Seen je nach Lichteinfall in leuchtendem Blau und Grün schimmern. Die feuchte, nebelanfällige und geschützte Lage im Vulkankessel schafft eine märchenhafte, mystische Atmosphäre. - Capelas:
Ein historischer Ort, der früher ein wichtiges Zentrum des Walfangs war. Er beeindruckt durch steile Klippen und die markante Felsformation «Elefantenrüssel». - São Vicente Ferreira:
Ein ruhiges Küstendorf nahe Ponta Delgada. Es ist besonders beliebt für seine geschützten Naturschwimmbäder und Wochenendhäuser der Einheimischen.
- Ribeira Grande:
Die grösste Stadt an der Nordküste und das historische sowie kulturelle Zentrum des Nordens. Bekannt für barocke Architektur, Likörfabriken und das Surfer-Viertel. Die historische Innenstadt beeindruckt mit Gebäuden aus dem 17. und 18. Jh. sowie der beeindruckenden Kirche Espírito Santo. Die nahegelegenen Strände, besonders der Santa Barbara Beach, ziehen dank konstanter Wellen Surfer aus der ganzen Welt an.
- Ribeirinha:
Ein ländliches Dorf direkt östlich von Ribeira Grande. Es liegt erhöht auf den Klippen und bietet einen weiten Blick über die gesamte Nordküste. - Porto Formoso:
Ein charmantes Fischerdorf in einer tiefen Bucht. Hier befindet sich der einzige noch aktive traditionelle Fischereihafen dieser Region. - Gorreana (Maia):
Keine echte Stadt, aber ein weltberühmter Ortsteil. Hier befindet sich die älteste und einzige Teeplantage Europas, die man kostenlos besichtigen kann. - Maia:
Ein gemütliches Küstendorf mit einer langen Tabak- und Teetradition. Es ist der Startpunkt für wunderschöne Küstenwanderwege zu versteckten Stränden. - Fenais da Ajuda:
Ein sehr traditionelles, landwirtschaftlich geprägtes Dorf. Es liegt auf einem Hochplateau und ist bekannt für seine historische Kirche und absolute Ruhe. - Achada:
Ein beschauliches Dorf nahe der Grenze zum Kreis Nordeste. Es ist berühmt für den nahegelegenen Naturpark Ribeira dos Caldeirões mit seinen Wasserfällen. - Nordeste:
Die östlichste Kleinstadt der Insel. Sie gilt als der blumenreichste Ort der Azoren, umgeben von wilder, unberührter Natur und spektakulären Aussichtspunkten.




































