Die Dörfer und Städte sind in Nord oder Süd aufgeteilt, von West nach Ost geordnet.
Die Küstenlinie von São Miguel teilt sich in zwei charakteristische Regionen, die durch ihre Geologie und den Einfluss des Atlantiks stark voneinander abweichen.
An der Südküste geht es geologisch flacher und gezeitenfreundlicher zu, wodurch sich hier die längeren, oft helleren Sandstrände der Insel gebildet haben. Durch den Schutz der aufragenden Inselmitte ist das Klima hier spürbar wärmer und sonniger. Die Gewässer sind generell ruhiger, was das Baden und Schwimmen sicherer und familienfreundlicher macht. Die Buchten werden oftmals von sanfteren Klippen oder historischen, malerischen Fischerdörfern gesäumt.
Das Wasser im Atlantik ist auch im Sommer oft erfrischend und die Brandung kann stark sein. Beachten Sie stets die Flaggen der Rettungsschwimmer (Badeaufsicht nur im Sommer). Einen Überblick über das tagesaktuelle Wetter und die Strände erhalten Sie über die SpotAzores Webcams.
- Ferraria
Gebiet im äussersten Westen und berühmt für seine heissen Thermalquellen, die direkt im Ozean sprudeln. Das warme Quellwasser mischt sich mit dem Meer und bietet ein einzigartiges Badeerlebnis. Die raue Klippenlandschaft und der markante Leuchtturm erzeugen eine dramatische Naturkulisse.
- Relva:
Ein Vorort westlich von Ponta Delgada, der erhöht auf den Klippen liegt. Bekannt für den spektakulären Wanderweg Rocha da Relva, der hinab zu abgelegenen Küstengärten führt. - Ponta Delgada:
Die pulsierende Hauptstadt der Azoren. Sie bildet das wirtschaftliche Zentrum mit einem großen Hafen, barocken Kirchen, den berühmten Stadttoren und einer modernen Marina. - São Roque:
Ein direkt an Ponta Delgada angrenzender Küstenort. Er verbindet urbanes Leben mit Strandflair, da sich hier die beiden größten Sandstrände der Region befinden. - Lagoa (Rosário & Atalhada):
Eine eigenständige Stadt östlich der Hauptstadt. Sie ist bekannt für ihre traditionelle Keramikfabrik (Cerâmica Vieira), moderne Naturschwimmbäder und Fischrestaurants. - Água de Pau:
Ein historisches, erhöht liegendes Dorf mit charmanten Gassen. Es bildet das Tor zum malerischen Fischerdorf Caloura und dem beliebten Strand Água d’Alto. - Caloura:
Ein exklusiver, Mikroklima-verwöhnter Küstenort unterhalb von Água de Pau. Bekannt für seine geschützte Bucht, das Kloster, Weinanbau auf Vulkangestein und hervorragenden frischen Fisch.
- Vila Franca do Campo:
Die erste Hauptstadt der Insel (bis zum grossen Erdbeben von 1522). Sie ist reich an Geschichte, berühmt für die Gebäckspezialität Queijadas da Vila und die vorgelagerte Kraterinsel. - Ribeira das Tainhas:
Ein kleines, ruhiges und stark landwirtschaftlich geprägtes Küstendorf östlich von Vila Franca do Campo, umgeben von Bananenplantagen und Weinreben. - Pontagarça:
Eines der langgezogensten Dörfer der Insel, das auf hohen Klippen liegt. Es bietet weite Ausblicke auf den Atlantik und lebt traditionell von der Milchwirtschaft. - Furnas:
Furnas liegt direkt in der Caldera eines ruhenden Vulkans und ist das unangefochtene Wellness- und Thermalzentrum der Insel. Der Parque Terra Nostra ist ein weitläufiger botanischer Garten mit grossem, eisenhaltigem Thermalbecken. Das berühmte Eintopfgericht Cozido das Furnas wird durch die Erdwärme stundenlang gegart. - Ribeira Quente:
Ein absolut authentisches Fischerdorf in einer Bucht im Südosten. Es ist eng mit dem Kraterort Furnas verbunden und bekannt für seinen thermal erwärmten Sandstrand (Praia do Fogo). - Povoação:
Die Wiege der Insel – hier landeten 1432 die ersten portugiesischen Entdecker. Die Stadt liegt in einem grünen Tal, hat einen schönen Ortskern und einen kleinen Hafen. - Faial da Terra:
Ein tief in einem Tal verstecktes, idyllisches Dorf im äußersten Südosten. Es ist der Ausgangspunkt für Wanderungen zum verlassenen Dorf Sanguinho und dem Wasserfall Salto do Prego.



































