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Menorca

Platja Sa Mesquida

N – Abgelegene Bucht im Norden

Sa Mesquida ist ein Küstenabschnitt in der Nähe des gleichnamigen Dorfes.

Er befindet sich 6,5 km von Mahon entfernt und zu ihm gehören Cala Mesquida (felsige Zone) und Arenal de sa Mesquida (ein Strand der haupsächlich von Anwohnern von Mahón genutzt wird), beide getrennt durch Punta de sa Torre.
Die muschelförmige mittelgrosse Bucht befindet sich zwischen Punta de sa Creueta und Punta es Pas Gros («der grosse Schritt», 45 m.u.M.), vor seiner Küste kann man die Inseln Illots d’en Mesquida erkennen.
Arenal de sa Mesquida ist nach Südosten ausgerichtet, hat eine Vegetation die diesen Sandstrand umgibt und ruhiges, kristallklares Wasser mit felsigem Grund. Diese Zone ist sehr beliebt bei Unterwassersportlern, vor allem die Inseln die westlich der Bucht liegen. Der Bereich zwischen Sa Mesquida und S’Esperó hat eine Tiefe von 21 bis 43 m. Die Wasser- und Unterwasserbedingungen sind zum Ankern nicht empfehlenswert. Östlich von Sa Punta de Sa Creueta gibt es mehrere gefährliche Untiefen wie auch eine Meerenge. Diese morphologischen Erhebungen können nur mit kleinen Booten umfahren werden.
Im Jahr 1781 erlebte Sa Mesquida die Landung französischer und spanischer Truppen, die kamen um Menorca zu erobern. Der Angriff scheiterte und die Insel blieb weiterhin in britischer Hand, die an diesem Platz einen Wehrturm errichteten (Punta de sa Torre). Insgesamt sind zwischen 1798 und 1802 auf Menorca elf Verteidigungstürme entstanden.

Cala Mesquida ist eine Bucht und eine nach dieser benannte Siedlung. Die Bucht befindet sich im nordwestlichen Teil des Gemeindegebietes von Capdepera.

Der Strand der Cala Mesquida ist 300 m lang und im Mittel 130 m breit. An den flachabfallenden Sandstrand schließt sich eine etwa einen Kilometer ins Landesinnere erstreckende von einem Kiefernwald umgebende Dünenlandschaft an. Die ganze Bucht befindet sich in einem Naturschutzgebiet. Doch selbst nach Ausweisung als Naturschutzgebiet verschlechterten sich zunächst noch die ökologischen Bedingungen in der Bucht. Die Dünen wurden niedergetreten und Sand als Baumaterial entnommen. Durch den Einsatz von Holzzäunen und -stegen und verstärkte Kontrollen konnte jedoch der Schutz verbessert werden.

Während der Hauptsaison findet die Bucht nicht zuletzt durch ihre Erreichbarkeit über eine gut ausgebaute Straße von Artà bzw. Capdepera aus regen Besuch. Das Rote Kreuz überwacht den Strand während dieser Zeit. Die für einen touristisch erschlossenen Strand üblichen Einrichtungen wie Strandbar, Liegestuhl und Sonnenschirmverleih sind ebenfalls vorzufinden. Im Jahre 2003 wurden für den Strand von der Gemeindeverwaltung genehmigt: 300 Liegen, 100 Sonnenschirme, 12 Wassertretboote, 1 Kiosk, 1 Überwachungsturm, 1 Signalmast, 1 Rettungsstation Cruz Roja (Rotes Kreuz), mit zwei Anlegeplätzen für Motorboote und zwei für Segelboote.

Unmittelbar am östlichen Ende der Bucht steht ein kleiner Bunker des spanischen Militärs. Er entstand nach dem spanischen Bürgerkrieg während des Franco-Regimes und wurde aus Sorge vor einer Invasion der Alliierten errichtet. Das spanische Militär hält am Bestand des Bunkers fest.

Mehrfach erlitten Schiffe an der Bucht Schiffbruch. Längere Zeit lag ein bei Nebel aufgelaufenes französisches Schiff in der Bucht. Später ereilte das ebenfalls französische Schiff Albatros das gleiche Schicksal. Trotzdem gilt die Bucht als guter Ankerplatz, soweit nicht der Tramuntana weht. Die ursprünglich abgelegene Bucht soll darüber hinaus für den Schmuggel von Kaffee und Tabak von Bedeutung gewesen sein.

Östlich der Bucht erhebt sich der Es Telégraf, auf dem sich die Turmruine Talaia de Son Jaumell befindet. Nördlich dem Berg vorgelagert ist das Cap des Freu. In der Bucht mündet der nur zeitweise Wasser führende Torrent de Cala Mesquida in das Mittelmeer.

Leuchttürme
  • Punta Nati
  • Cavalleria
  • Favàritx
  • Mahón
  • Isla del Aire
  • Artrutx
  • Ciutadella. 
  • Cala Macarella und Cala Macarelleta
  • Cala Turqueta
  • Cala Tortuga
  • Cala Presili
  • Cala en Porter
  • Cala Escorxada
  • Cala del Pilar
  • Cala en Brut
  • Cala Fustam
  • Platjes de Son Bou
  • Platja Cavalleria
  • Cala Algaiarens
  • Binibeca
  • Cala Galdana
  • Punta Prima
  • Santo Tomás
  • Cala Mitjana und Mitjaneta
  • Cala Morell
  • Cala Pregonda
  • Son Saura
  • Platja d’es Grau
  • Binigaus
  • Cala Trebalúger
  • Cala Binidalí
  • Cala ’n Bosch
  • Cala Blanca

Strände Nord