Die Feriensiedlung Cala Morell, an der wilden Nordwestküste, ist bei Touristen und Einheimischen für die prähistorischen Höhlen und die fantastischen Schnorchel-Möglichkeiten beliebt. Cala Morell ist eine Verschmelzung aus den Siedlungen Son Morell und Marina. Die Siedlung wurde zwischen den Felsen im weichen Kalkstein erbaut und dies bereits 900 v. Chr. Die weissen Ferienhäuser schmiegen sich perfekt in den felsernen Steilhang ein. Cala Morell liegt an der Nordwestküste der Baleareninsel und ist nur 10 Autominuten von der zweiten Hauptstadt der Insel Ciutadella entfernt.
Besonderes Highlight der Siedlung sind die Coves prehistorics. Dies sind 20, von der Strasse zugängliche prähistorische Höhlen. Diese sollen bereits 1500 v. Chr als Wohnhöhlen bzw. Grabstätten gedient haben und sind heute die Sehenswürdigkeit von Cala Morell. Die größeren Höhlen verfügen über Stützpfeiler und sind teilweise mit den kleineren verbunden. Das Höhlensystem ist von zwei Eingängen aus erreichbar. Unweit von Cala Morell entfernt liegt eine grosse Bucht namens Cala Algaiarens, welche aus zwei Stränden besteht – Platja des Bots und Platja es Tancats. Besonders der östliche Teil der Bucht ist interessant, weil sich hier eine Süsswasserlagune befindet, welche durch die winterlichen Regenfälle entsteht.
Cala Morell liegt 10 km nördlich von Ciutadella, mit dem Fahrrad in 36 min zu erreichen.
Cala Morell liegt 11 km von Ciutadella entfernt zwischen Punta de Llevant und Punta de sa tortera, und in der Einbuchtung Cul de sa Ferrada.
Dieser Strand hat sich in den Küstenbereich der gleichnamigen Urbanisation verwandelt, die um ihn herum gebaut wurde.Die Bucht ist L-förmig und hat einen sanft abfallenden Strand aus Kieselsteinen und Sand. Schroffe steile Felsen von mittlerer Größe flankieren ihn, die Vegetation der Umgebung ist spärlich und es weht beständig eine leichte Brise, da der Strand den Winden aus dem vierten Quadranten ausgesetzt ist. Das Wasser ist ruhig und der Meeresgrund setzt sich aus Sand und Algen zusammen. Die Bucht ist ein verhältnismässig beliebtes Ziel für lokale Besucher und Touristen.
Die Wasser-und Unterwasserbedingungen eignen sich zum Ankern, dieses und das Übernachten sind aber nur für privaten Gebrauch. Vom Ufer des Strandes aus kann man mit dem Blick auf die Klippen zu beiden Seiten die zwei Arten von geologischem Substrat erkennen, aus denen Menorca besteht. Auf der rechten Seite sieht man das älteste Gelände (primäre und sekundäre Zeit), während die Felsen auf der linken Seite schon zum Tertiär gehören. In der Nähe befindet sich eine Schlucht, in der man 15 Höhlen der Eisenzeit (800 v. Chr.) gefunden hat. Die Anfahrt mit dem Auto ist einfach wenn man der Beschilderung folgt und die Abzweigungen beachtet.