Die Strassen auf La Palma sind in Haupt- (LP-1, LP-2, LP-3, LP-4, LP-5) und Nebenstrassen unterteilt, die gut ausgebaut, aber kurvig sind. Wichtige Nebenstrassen verbinden die Dörfer, wie die LP-301 (El Pilar/Cumbre Nueva) oder Strecken in die höheren Lagen, und bieten direkten Zugang zu Wanderwegen, Aussichtspunkten (Miradores) und Vulkangebieten.
Hier sind einige wichtige Nebenstrassen/Verbindungen:
LP-301(Cumbre-Höhenstrasse):Verbindet die LP-3 (Ost-West-Tunnel) mit dem Erholungsgebiet El Pilar und führt weiter Richtung Süden/Los Llanos.
LP-202(Alte Südstrasse):Führt von Santa Cruz über Breña Alta und Breña Baja, oft parallel zur LP-2, durch die Höhenlagen.
LP-109(Barlovento-Puntagorda):Wichtige Verbindung im Norden, die durch die Lorbeerwälder (Los Tilos) führt.
LP-211/LP-213(Westküsten-Nebenstrassen):Verbinden El Paso mit Puerto Naos und El Remo.
Strecken ins Innere:Viele kleine Strassen führen von den Hauptstrassen (LP-1, LP-2) steil hinauf in die Bergdörfer, etwa Richtung Roque de los Muchachos (LP-4) oder in die Caldera de Taburiente.
Nordverbindung Las Mimbreas von Barlovento Richtung Garafia
Wichtige Autorouten nach Nummern (Hauptstrassen):
LP-1 (Nordring):Santa Cruz de La Palma – Puntallana – Barlovento – Garafía – Puntagorda – Tijarafe – Los Llanos de Aridane. Führt durch das grüne Norden und bietet spektakuläre Ausblicke, ist aber sehr kurvig.
LP-2 (Südring):Santa Cruz de La Palma – Breña Baja – Mazo – Fuencaliente – Los Llanos. Führt an der Ostküste nach Süden und über den Vulkansüden (Teneguía, San Antonio) zur Westseite.
LP-3 (Querung/Tunnel):Santa Cruz de La Palma – El Paso. Die Hauptverbindung, die durch den Cumbre-Tunnel die Ost- und Westseite verbindet (Schnellstrasse).
LP-4 (Höhenstrasse):Santa Cruz de La Palma – Roque de los Muchachos. Diese Bergstrasse führt auf den höchsten Punkt der Insel (ca. 2426 m), oft über den Wolken.
Eine Strecke auf der Westseite die über mehrere Sehenswürdigkeiten führt. Praktisch von der Küste oberhalb des Hafens über die Krete des Nationalparks Caldera de la Taburiente, mit Sicht hinein, hinüber und hinauf, auf die Nord- und Südseite der Insel und hinab auf Tazacorte. Dann wieder zurück zur Küste zur Piratenbucht Poris de la Candelaria.
Mirador El Time (Start, allgemeine Richtung NO)
La Punta (LP-1, nach 1.9 km rechts abbiegen auf Las Cabezadas)
Las Cabezadas (nach 3.6 km rechts abbiegen Mirador Las Cabezadas)
nach 4.8 km rechts auf Strasse bleiben, neu Camino La Barbilla
Torre del Time (nach 6.6 km durch den Barranco de la Molina
rechts abbiegen Torre del Time) nicht öffentlicher Turm
Sicht NO in den Parque Nacionale de la Caldera de Taburiente
oben Pico de la Cruz (nördlich) und Pico de la Nieve (südlich)
Sicht Ost Pico Bejenado, SO Mirador de la Cancelita
Mirador La Barbilla (nach 7.7 km, neu Camina El Pinar)
Parking El Pinar (nach 10.1 km rechts)
Mirador del Universo (nach 11.0 km, 11.2 km einmünden Camino Crux del Llano)
El Jesus (nach 13.4 km, einmünden rechts LP-1)
nach 14.9 km (Höhe Cementerio) rechts abbiegen Camino La Quinta
Tijarafe (nach 15.5 km, LP-1 nach links verlassen, Camino la Molina, Richtuung W)
Parking Poris de la Candelaria (nach 19.5 km), retour auf LP-1
Mirador el Time
Mirador Las Cabezadas
Torre del Time
Mirador La Barbilla
Mirador del Universo
Poris de la Candelaria
Via:LP-1, Las Cabezadas, Camino La Barbilla, Camino El Pinar, Crux del Llano, LP-1, Camino La Quinta Dauer: 55 min Länge: 19.5 km
Streetview Tour Mirador el Time – Poris de la Candelaria
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Nordverbindung Las Mimbreas von Barlovento Richtung Garafia Dauer: 40 min Länge: 15.0 km Die alte Nordverbindung Las Mimbreas von Barlovento Richtung Garafia ist eine der schönsten und geheimnisvollsten Streckenabschnitte auf La Palma. Es ist eine Route, die die Üppigkeit des Lorbeerwaldes und das abrupte Relief des Nordens der Insel zeigt. Die alten Tunnel, die die Strasse durchquert, die Enge der Strasse und die Abgründe lassen uns erahnen, wie schwierig der Bau dieser Bergstrasse gewesen sein muss und wie isoliert das Gebiet schon immer war. Diese Abgeschiedenheit ist zweifellos Teil des landschaftlichen Charmes der Reiseroute.
Das Cabildo de La Palma hat die LP-109 Las Mimbreras wieder für den Verkehr freigegeben, nachdem die Arbeiten zur Verbesserung des Strassenbelags und der Verkehrssicherheit im ersten Tunnel der Strasse abgeschlossen wurden.
Die Verantwortlichen betonten die Bedeutung dieser Arbeiten, um die Sicherheit der Menschen zu gewährleisten, die eine so wichtige Verkehrsader im Norden der Insel benutzen. Es handelt sich um eine Leistung, die einen Posten von 45’000 Euro hatte.
Die Massnahme bestand darin, die Fahrbahn durch Betonieren zu verbessern. Dadurch ist es gelungen, die Sicherheit dieses Abschnitts zu erhöhen und gleichzeitig den Charme dieser für die Gemeinde Barlovento so charakteristischen Bergstrasse zu bewahren.
Gleichdrei Tunnelsaus dem18. Jahrhundert, die mit Hammer und Meissel aus dem Lavagestein heraus geschlagen wurden, reihen sich nacheinander. Etwas bedrohlich, düster und ein wenig gespenstisch wirkt die unbeleuchtete einspurige Tunneldurchfahrt.
DerBrunnen Las Mimbrerasbefindet sich diekt an der alten Straße, die Garafía mit Barlovento verbindet. Sein frisches und reines Wasser fliesst zwischen der ausgeprägten Dunkelheit der Lorbeerwälder.
Grosse Bäume wie Lorbeer, Viñátigos, Palos Blancos und Mimbreras wachsen in diesen Breiten, wo die Feuchtigkeit die Steine mit Moos bedeckt.
Es wurde ein kleiner Erholungsbereich mit Tischen und Feuerstellen eingerichtet. Ideal, um an heissen Sommertagen eine Picknick-Pause einzulegen. Sanitäreinrichtungen sind vorhanden.
Wie komme ich auf diese Traumstrecke?
DieZufahrterfolgt über die LP-1 km 32, vorbei am Stadtzentrum von Barlovento, weiter bis an die Kreuzung, die zurLaguna de Barloventoführt. Hier fahren wir geradeaus weiter und nehmen die LP-109.
Nach 15 km Fahrt stösst die LP-109 am Forsthaus wieder auf die neue Barlovento – Garafia Verbindung LP-1 (hier rot markiert). Ein unvergesslicher Trip, der das wilde La Palma vom Auto aus zeigt. Mehrere kleine Stopps sind möglich (Miradores).
Hört hier einfach auf – vielleicht gesperrt oder Fehler von Google.
Jedenfalls bei Roque del Faro wieder auf die LP-1.
Streetview Tour Barlovento – Las Mimbreas – Roque del Faro
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Die Straßen auf La Palma sind in Haupt- (LP-1, LP-2, LP-3, LP-4, LP-5) und Nebenstraßen unterteilt, die gut ausgebaut, aber kurvig sind. Wichtige Nebenstraßen verbinden die Dörfer, wie die LP-301 (El Pilar/Cumbre Nueva) oder Strecken in die höheren Lagen, und bieten direkten Zugang zu Wanderwegen, Aussichtspunkten (Miradores) und Vulkangebieten.
Hier sind einige wichtige Nebenstraßen/Verbindungen auf La Palma:
LP-301(Cumbre-Höhenstraße):Verbindet die LP-3 (Ost-West-Tunnel) mit dem Erholungsgebiet El Pilar und führt weiter Richtung Süden/Los Llanos.
LP-202(Alte Südstraße):Führt von Santa Cruz über Breña Alta und Breña Baja, oft parallel zur LP-2, durch die Höhenlagen.
LP-109(Barlovento-Puntagorda):Wichtige Verbindung im Norden, die durch die Lorbeerwälder (Los Tilos) führt.
LP-211/LP-213(Westküsten-Nebenstraßen):Verbinden El Paso mit Puerto Naos und El Remo.
Strecken ins Innere:Viele kleine Strassen führen von den Hauptstraßen (LP-1, LP-2) steil hinauf in die Bergdörfer, etwa Richtung Roque de los Muchachos (LP-4) oder in die Caldera de Taburiente.
Roque de los Muchachos (LP-4):Diese Route führt auf den höchsten Punkt der Insel (2.426 m) und bietet atemberaubende Ausblicke in die Caldera de Taburiente.
Vulkanroute im Süden (LP-2/LP-209):Von Santa Cruz oder Los Llanos Richtung Süden zu den Vulkanen San Antonio und Teneguía in Fuencaliente sowie den dortigen Leuchttürmen und Salzgärten.
Nordosten & Lorbeerwald (LP-1/LP-109):Eine Fahrt durch den grünen Norden, inklusive des LorbeerwaldesLos Tilos(nahe San Andrés y Sauces) und den NaturschwimmbeckenCharco Azul.
Caldera-Höhenstraße (LP-4/LP-1):Die Strecke um den Nationalpark bietet Einblicke in die grüne Schluchtenlandschaft und Pinienwälder.
Westküste & Lavafelder (LP-2/LP-213):Fahrt Richtung Tazacorte und Puerto Naos, um die beeindruckenden, durch den Vulkanausbruch 2021 veränderten Landschaften und neue Lavafelder zu sehen.
Wichtige Autorouten nach Nummern (Hauptstrassen):
LP-1 (Nordring):Santa Cruz de La Palma – Puntallana – Barlovento – Garafía – Puntagorda – Tijarafe – Los Llanos de Aridane. Führt durch das grüne Norden und bietet spektakuläre Ausblicke, ist aber sehr kurvig.
LP-2 (Südring):Santa Cruz de La Palma – Breña Baja – Mazo – Fuencaliente – Los Llanos. Führt an der Ostküste nach Süden und über den Vulkansüden (Teneguía, San Antonio) zur Westseite.
LP-3 (Querung/Tunnel):Santa Cruz de La Palma – El Paso. Die Hauptverbindung, die durch den Cumbre-Tunnel die Ost- und Westseite verbindet (Schnellstrasse).
LP-4 (Höhenstrasse):Santa Cruz de La Palma – Roque de los Muchachos. Diese Bergstrasse führt auf den höchsten Punkt der Insel (ca. 2426 m), oft über den Wolken.
Autotour entlang der Caldera Höhenstrasse
Tour von Santa Cruz de Palma nach Garafia
Die 40 km lange Serpentinenstrasse, die sich von der Hauptstadt Santa Cruz de La Palma hinauf zum Roque de los Muchachos schlängelt und anschliessend wieder hinunter auf die LP 1 in der Nähe von Santo Domingo, führt durch alle Vegetationszonen der Insel La Palma.
Vom Küstengebiet aus geht es zunächst durch kleine Ortschaften wie Los Alamos hindurch, bis man sich mitten im Lorbeerwald befindet und bald darauf im Kiefernwald. Schliesslich durchbricht man auch noch die Wolkendecke, welche regelmässig an derCumbre hängen bleibt und für Feuchtigkeit sorgt. Darüber ist es dagegen meist trocken und sonnig.
In diesen Höhenlagen wachsen nur noch vereinzelte Codeso-Büsche, ansonsten ist es sehr kahl und bergig mit bizarren Vulkanformationen am Wegesrand. Die Steilwände stürzen oft fast senkrecht neben der Fahrbahn in die Tiefe.
Der Höhepunkt ist natürlich der höchste Berg der Insel, der Roque de los Muchachos mit seinen 2.426 m. Vom Gipfel bietet sich ein sagenhafter Weitblick in dieCalderade Taburiente und die Umgebung der Insel La Palma bis auf die Nachbarinseln Teneriffa, La Gomera und El Hierro. Dort gibt es ausserdem eine Fülle an Wandermöglichkeiten für jeden Geschmack, wenn man denn die Zeit und die Lust dazu hat.
Im Winter ist es wichtig, daran zu denken, auch wärmere Kleidung mitzunehmen. Denn auch wenn es an der Küste noch recht warm ist, kann in den Höhenlagen auch mal Schnee liegen.
Autotour durch den Nordwesten
Die Autotour beginnt im westlich gelegenen Los Llanos de Aridane. Zusammen mit Tazacorte ist dies eines der sonnenreichsten Gebiete auf La Palma.
Unterwegs hält man in den verschiedenen Orten Los Llanos de Aridane, Tijarafe, Puntagorda, Las Tricias und Santo Domingo de Garafía. Am Weg bieten sich Aussichtspunkte, einige Kirchen und weitere Sehenswürdigkeiten für eine kurze Besichtigung an.
Direkt nach der Überquerung des Barranco de las Angustias in Richtung Norden enden die Bananplantagen. Auf der Route passiert man Wälder, Mandelbaumhaine und Weinanbaugebiete.
Ein Abstecher bei Tijarafe führt entlang der Küste zur versteckten Piratenbucht. Eine schöne Wanderung gibt es in Las Tricias zu den Cuevas de Buracas und den Drachenbäumen.
Für den Rückweg wählt man die schönere Nebenstrasse, der letzte Teil muss allerdings wieder auf derselben Strasse zurückgelegt werden. Je nach Planung kann man sich die Besichtigung der traditionsreichen Stadt Los Llanos de Aridane auch bis zum Ende aufheben. Die Fahrstrecke inklusive allen Abstechern beträgt ca. 100 km, was eine reine Fahrtzeit – ohne Besichtigungen – von etwa 3 h bedeutet.
Autotour durch den Nordosten
Der Nordosten ist der grünste Teil der Insel. Vor allem im Winter kommt es zu hohen Niederschlagsmengen. Darum befinden sich hier auch Lorbeerwälder Los Tilos und Cubo de La Galga.
Für die beschriebene Tour sollte man mindestens einen halben Tag einplanen. Die reine Fahrstrecke beträgt etwa 50 Kilometer mit einer Fahrtzeit von etwa 1 ½ h. Die vielen möglichen Zwischenstopps können auch problemlos mit einem tagfüllenden Programm aufwarten.
Ausserdem kann man an drei Bademöglichkeiten einen Halt einlegen. Badesachen und genügend Sonnencreme sollten also nicht vergessen werden. Auch wenn man nicht ins Wasser möchte, sind der StrandPlaya de Nogalesund die beiden NaturschwimmbeckenCharco AzulundLa Fajanaauf jeden Fall sehenswert.
Einkehrmöglichkeiten sind zahlreich vorhanden. Bei den Naturschwimmbecken von La Fajana gibt es die Möglichkeit Essen und Baden zu verbinden. Die Terrasse oberhalb verfügt über ein Restaurant mit traumhaftem Ausblick. Ansonsten bieten sich einige schöne Plätze für ein Picknick an.
LP-109:Eine kurvenreiche, landschaftlich reizvolle Strecke im Norden, die durch Lorbeerwälder führt.
Hauptstraßen:Die LP-1 umrundet den nördlichen Teil, die LP-2 verbindet den Süden mit der Westküste, und die LP-3 quert die Insel von Ost nach West durch den Tunnel.
Zustand:Die Straßen sind allgemein in sehr gutem Zustand, aber oft steil und eng.
Veränderungen:Durch den Vulkanausbruch wurden Verbindungen wie die LP-213 angepasst.
Carretera caliente: Die heißeste Straße von La Palma
Zerstörte Straße unter dem Lavastrom des neuen Vulkans Tajogaite. Die neue Küstenstraße wurde über den Lavaströmen errichtet.
Lavaströme sind nicht besonders lebensfreundlich? Von wegen! Auf der Insel La Palma hat man sich den Vulkanausbruch zu eigen gemacht und unter anderem eine spektakuläre Aschestraße errichtet. Der reisereporter stellt sie dir vor.
Was tun, wenn ein Vulkan ausbricht und Teile der Insel inklusive Straßen, Häusern und landwirtschaftlichen Flächen einfach verschluckt? Man nutzt die Lava für den Wiederaufbau! So machte es jedenfalls die KanareninselLa Palmanach dem Vulkanausbruch 2021.
Die Carretera caliente verläuft über den Lavaströmen. Ein einzigartiges Unterfangen. Und es gibt dort noch mehr, was aufgrund der Eruption zu einem Kassenschlager beziehungsweise überhaupt erst möglich wurde.
Der Ausbruch: Woher die Asche kam
Vom 19. September bis zum 13. Dezember 2021 dauerte der Vulkanausbruch auf der InselLa Palma. Der Ausbruch des namenlosen Vulkans im Gebirge Cumbre Vieja, der im Nachhinein den Namen Tajogaite-Vulkan erhielt und auch Cumbre-Vieja-Vulkan genannt wird, gilt als der bisher folgenreichste in der Geschichte der Kanareninsel.
Rund 2800 Häuser wurden bei dem Ausbruch zerstört, und vor der Küste bildete sich aus der erkalteten Lava eine 50 Hektar große Landzunge. Kreativ bauen die Palmeros die neuen Gegebenheiten in ihr Leben ein. So wurde unter anderem die Carretera caliente geschaffen: eine heiße Straße aus Vulkanasche.
Vulkan Tajogaite: Sein Ausbruch begrub Tausende Häuser unter Lavamassen.
Quelle: imago images/imagebroker
Carretera caliente: Die Küstenstraße aus Asche
AufLa Palmalebt man mit dem Vulkan. Und so wurde schon kurz nach Ende des Ausbruchs per Eilverfahren mit dem Bau der Carretera caliente, der „heißen Straße“, begonnen. Der Name stammt daher, dass die neue Küstenstraße von La Palma auch über Lavaströme führt. Ein solches Projekt hat es bisher noch nie gegeben.
Extrem widerstandsfähige Materialien, wie sie sonst nur in Wüstengebieten zum Einsatz kommen, und ständige Kühlung machten den knapp vier Kilometer langen Straßenabschnitt zwischen Puerto Naos und Tazacorteüberhaupt erst möglich. Material des Vulkanausbruchs wurde für Böschungen, Beton und Fahrbahnen verwendet. Die Küstenstraße wird durch unterirdische Wärmemessungen überwacht und wurde im Mai 2023 für den Verkehr freigegeben.
Das Erlebnis Carretera caliente
38 Millionen Euro hat die neue Küstenstraße gekostet. Von den knapp vier Kilometern verlaufen zweieinhalb Kilometer über den Lavaströmen des Vulkans Tajogaite. Auch ein 243 Meter hoher Viadukt gehört zu der neuen Strecke. Eine Spur für jede Richtung ist vorhanden, und Verkehrsteilnehmende dürfen maximal 70 Kilometer pro Stunde fahren.
Entfernungen von Santa Cruz (in km)
Entfernungen von Los Llanos d.A. (in km)
Playa de Los Cancajos
4
Tazacorte
5
Las Nieves
4
Puerto de Tazacorte
7
Breña Baja
8
El Paso
7
Aeropuerto (Flughafen)
8
Mirador El Time
9
Breña Alta
9
Playa de Puerto Naos
10
Puntallana
11
Mirador de La Cumbrecita
16
Villa de Mazo
12
Tijarafe
19
Los Sauces
26
Puntagorda
28
El Paso
27
Las Tricias
32
Fuencaliente
28
Villa de Garafía
44
Los Llanos de Aridane
34
Roque de Los Muchachos
49
Barlovento
38
Villa de Garafía
85
Mit dem Bus (Guagua) unterwegs
Wer lieber nicht selbst fährt, kann bequem mit den Guaguas, den kanarischen Linienbussen, reisen. Der öffentliche Nahverkehr auf La Palma ist preiswert, zuverlässig und pünktlich und verbindet diewichtigsten Orte der Insel.
Die Fahrkarten sind günstig und können direkt beim Fahrer gekauft werden. Es ist möglich, bar oder mit Karte zu bezahlen. Einige Linien fahren jedoch nicht zu abgelegenen Orten wie dem Roque de los Muchachos, dem Porís de Candelaria oder der Caldera de Taburiente.
Hauptbuslinien
Linie
Hauptstrecke
Fahrzeit ca.
500
Santa Cruz – Flughafen (über Los Cancajos)
30 Min
300
Santa Cruz – Los Llanos (über La Cumbre)
50 Min
200
Santa Cruz – Fuencaliente
50 Min
210
Fuencaliente – Los Llanos
50 Min
100
Santa Cruz – Barlovento
55 Min
→ Aktuelle Fahrpläne findest du auf der offiziellen Website des Inseltransports:www.tilp.es
Orte auf La Palma, die mit öffentlichen Bussen erreichbar sind
Auch wenn der öffentliche Nahverkehr nicht alle Winkel der Insel erreicht, ermöglicht er den Zugang zu einigen der bekanntesten Orte auf La Palma.
In mehreren Fällen wird die Busfahrt mit einem kurzen Fußweg kombiniert.
Dennoch ist das Erlebnis problemlos auch ohne Mietwagen möglich.
Hervorgehobene Orte auf La Palma mit Busanbindung
Ort
Mit Bus erreichbar
Linie und Hauptroute
Porís de Candelaria
Nein
–
Cascada de Los Tilos
Nein
–
Vulkan San Antonio
Ja
Linie 23 Fuencaliente – El Faro
Playa de Nogales
Nein
–
Salinas de Fuencaliente
Ja
Linie 23 Fuencaliente – El Faro
Vulkan Tajogaite
Nein
–
Charco Azul
Ja
Linie 4 Los Sauces – Los Sauces
Wanderwege mit Anbindung an den öffentlichen Busverkehr
Von La Fajana fuhren wir nach Barlovento und hielten uns dort in Richtung Las Mimbreras. Die Straße hat die Bezeichnung LP-109 und ist eine Traumstraße auf La Palma. Wir waren fest davon ausgegangen, dass wir diese Straße nur ein paar Kilometer befahren können und dann für uns Schluss sein wird. Um so überraschter waren wir, dass es dann doch anders kam.
Kurz hinter der Zona Recreativa Las Mimbreras, einem Picknick- und Grillbereich mit Parkplätzen direkt neben der Straße, war für uns der Weg zu Ende. Mit dieser Voraussetzung waren wir auf die LP-109 gefahren.
Was uns den Weg „versperren“ würde? Die Straße war für Fahrzeuge bis 7 Meter Länge und 8 Tonnengewicht freigeben. Daran konnte es also nicht liegen. Aber was war es dann: Ein zu kleiner Tunnel. Dachten wir zumindest. Denn ein Paar aus Deutschland, die mit einem etwas kleineren Fahrzeug im Frühjahr auf La Palma unterwegs waren, hatten auf ihrer Webseite geschrieben, dass das mit den Außenspiegeln knapp war. Mit diesem Wissen war für uns klar, dass wir dort gar nicht erst durchpassen würden.
Nun standen wir vor dem ersten von drei Tunneln. Frank schritt die Tunnelbreite ab und kam auf beinah vier Schritte. Also kein Problem und ab ging’s für uns. Langsam fuhr Allmo durch den Tunnel. Auf der kurvigen Bergstraße ist eh nur eine Geschwindigkeit von maximal 30 km/h erlaubt, was jedoch an manchen Stellen eher grenzwertig ist.
So ganz traute ich der Sache nicht. Vielleicht ist der zweite Tunnel schmaler. Völliger Unsinn, natürlich war der genauso breit und ebenso gut für uns zu durchfahren. Ebenso der dritte, sehr kurze Tunnel.
Diese Traumstraße führte uns nicht nur die Berge hoch, sondern durch den Wald. Stellenweise war es richtig finster und dann gab es kleine freie Passagen, wo die Sonne die Fahrbahn berührte. Es war wenig Verkehr, was es für uns sehr einfach machte.
Einen ersten Halt legten wir hinter dem drittem Tunnel ein. Die Stelle war bei Gockel mit „Bushwhacker Bills Cave“ bezeichnet. Doch mangels Internet konnten wir nicht recherchieren, was es damit auf sich hatte. Da blieb nur eins: Selbst nachschauen. Wie der Name es vermuten lässt, handelt es sich um eine Höhle, es könnte aber auch ein Stollen gewesen sein. Frank ging mit der Taschenlampe ein ganzes Stück hinein. Der Weg führte immer geradeaus, was für einen Bergbau-Stollen sprechen könnte. An anderer Stelle sahen wir am Morgen während der Fahrt ein kleines Monument mit 3 Loren und Schienen, die aus einer ähnlichen Öffnung im Felsen kamen.
Ich war währenddessen dem linken der beiden Wege gefolgt, der mich nach unten in ein Barranco brachte. Die grün mit Moos überzogenen Felswände ragten meterhoch über mir empor. Der Weg endete vor einer Felswand. Vermutlich wird das Barranco dahinter weitergehen. Um das herauszufinden hätte ich den rechten der beiden Wege nach bergauf folgen müssen, was ich jedoch nicht tat. Ich war schon so sehr beeindruckt von diesem verwunschenen Ort, an dem – wie es aussah – nie die Sonne scheint.
Traumstraße durch die Berge LP-109
Am Mirador de las Mimbreras blickten wir auf grüne Felsen, das Meer und den Verlauf der LP-1. Einen weiteren Stopp legten wir am Mirador Barranco de Los Poleos, an dem wir uns eine längere Zeit mit einem Pärchen aus Österreich, die mit dem Motorrad unterwegs waren, unterhielten. Die beiden hatten heute noch ein straffes Programm vor sich. Nun gut, mit dem Zweirad waren sie deutlich schneller unterwegs als wir. Dieser Mirador beeindruckte durch die vielen hohen Kiefern, die sich dort befanden. Neben dem Mirador ging’s steil hinunter.
Nach ungefähr 15 Kilometer auf der Traumstraße LP-109 trafen wir wieder auf die LP-1. Wir fuhren dabei geradewegs auf die Pino de la Cruz del Castillo zu. Einer so unfassbar großen Kiefer. Die noch viel größer wirkt, weil sie sich auf einem Felsen befindet, der zu einem Mirador gestaltet wurde.
Mirador Barranco de Los Poleos
Natürlich mussten wir an diesem riesigen und vermutlich auch sehr alten Baum anhalten und uns diesen aus der Nähe betrachten. Vom Mirador aus sahen wir auf die bewaldeten Felsen. Alles war so herrlich grün.
Die LP-1 brachte uns nun weiter Richtung Westen.
Wie gut, dass wir uns selbst ein Bild von den Tunneln gemacht hatten und so feststellen konnten, dass wir ohne Probleme hindurchfahren konnten. Die LP-109 trägt nicht umsonst den Namen Traumstraße und die Fahrt entlang dieser Strasse lohnt sich allemal. Auch für unseren Allmo war die Fahrt absolut kein Problem. Und da die Straße wenig befahren ist und es immer irgendwo breitere Stellen gibt, um auszuweichen. Einzig Allmos Dach bekam auf dem Weg immer wieder Zweige ab, weil die Bäume ihre Fühler zu weit nach unten ausgestreckt hatten.
Meine Route auf La Palma
Wir entschieden uns für eine der Hauptattraktionen auf La Palma, dem BergRoque de los Muchachos. Nicht nur die Fahrt hinauf sollte spannend sein, sondern auch die Aussicht von oben. Für den Rückweg gab es neben dem gleichen Weg zurück noch die Varianten im Nordosten oder im Südwesten. Da ich immer Rundwege bevorzuge, war direkt klar, dass wir nicht die identische Strecke zurückfahren wollten. Da wir zeitlich durch die Schiffsabfahrt gebunden waren und wir es auch entspannt angehen lassen wollten, fiel die Entscheidung auf die Nord-Ostküste.
Kurz und Knapp
LP-1 aus Santa Cruz hinaus, bis zum Abzweig auf die LP-4
Stopp Aussichtspunkt oberhalb von Santa Cruz mit Blick auf die Stadt
Fahrt auf LP-4 bis zum Roque de los Muchachos mit mehreren Stopps
Abstecher am Gipfel zu den Observatorien und zum höchsten Aussichtspunkt
Stopps am Besucherzentrum
Rückweg über LP-1 Richtung Osten
Stopp an mehreren Aussichtspunkten an der Ostküste La Palmas
Reisebericht zu meiner La Palma Mietwagentour
Im Hafen war nicht viel los, somit war die Ausfahrt einfach. Die ersten Meter in Santa Cruz waren aber direkt mit viel Verkehr verbunden, aber ich gewöhnte mich schnell an das Auto. Der Weg bis zum Abzweig auf die LP-4 war nicht weit, und dort bekamen wir direkt einen Vorgeschmack darauf, wie der restliche Weg zum Berg verlaufen wird. Die Straßen wurden steiler, enger und kurvenreicher. Je höher wir kamen, desto schöner wurde die Aussicht. Als wir den ersten Haltepunkt sahen, legten wir den ersten Stopp ein und genossen die Aussicht auf die Hauptstadt und unser Kreuzfahrtschiff. Diese Haltebucht befand sich kurz nachLos Alamos.
Weiter ging die kurvenreiche Fahrt und wir gewannen sehr schnell an Höhe. Leider waren die Haltepunkte rah gesät und meist auf der falschen Seite oder bereits besetzt. Ein paar konnte ich jedoch erwischen.
Kurz vor dem Gipfel veränderte sich die Landschaft und die Felsen wurden rötlich. Erinnerte mich etwas an die Nationalparks in den USA. Eine unglaublich schöne Gegend hier oben.
Der Gipfel des Roque de los Muchachos
Als wir noch höher fuhren, kamen langsam die ersten Teleskope zum Vorschein. Wie in einer anderen Welt! Man kommt sich vor, als wäre man auf einem anderen Planeten.
Oben gibt es links eine Abzweigung hinauf zum Aussichtspunkt auf dem höchsten Punkt. Dieser Weg führt direkt an einigen Teleskopen vorbei. Auf dem Parkplatz ganz oben ist nur Platz für etwa 15-20 Auto und es ist schnell voll und eng. Ich hatten Glück den letzten Parkplatz zu ergattern und konnte die Aussicht in alle Richtungen bestaunen. Leider war es extrem windig, aber in Summe waren wir mehr als zufrieden mit dem Wetter. Tatsächlich hätten wir nicht mit klaren Wetter gerechnet und dass sogar teilweise die Sonne herauskam, war traumhaft schön.
Auf dem Weg nach unten kamen wir automatisch am Besucherzentrum vorbei und waren auf der Suche nach einer Toilette. Wir haben uns innen nicht weiter aufgehalten und nur im Außenbereich kurz den Blick in die Ferne bewundert.
Der weitere Verlauf der LP-4 war ähnlich kurvenreich und es gab erneut tolle Weitblicke. Irgendwann kamen wir dann auf die LP-1 und bogen dort rechts ab.
Aussichtspunkte an der Ostküste
Wir hatten mehrere Aussichtspunkte auf der Rückfahrt notiert und auch ein Abstecher zu einem Wasserfall und zum Lorbeerwald war geplant. Leider machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung, denn es regnete fast den gesamten Rückweg. Dadurch waren bedauerlicherweise die Aussichtspunkte nicht wirklich spannend und wir hatten auch wenig Lust, im Regen spazieren zu gehen. Die Strecke war trotzdem toll zu fahren und bei gutem Wetter gibt es viele Punkte für einen Stopp und auch tolle Ortschaften, in denen man sich die Füße vertreten kann oder eine Rast einzulegen.
Kurz vor zwei Aussichtspunkten klarte es zumindest ein klein wenig auf und der Regen wurde weniger. Direkt am Weg lag der AussichtspunktMirador Jardin de Las Hesperides. Bei klarem Wetter hat man hier eine tolle Aussicht auf ein beeindruckendes Tal.
Der nächste Punkt warMirador de San Bartolo, auch ein Aussichtspunkt, der nicht weit von der Straße entfernt lag. Leider kam zur gleichen Zeit ein Reisebus mit uns am Viewpoint an und wir hielten uns daher nicht lange auf. Zudem war die Aussicht sehr wolkenverhangen.
Aussichtspunkt auf Santa Cruz
In Santa Cruz angekommen nahm ich nochmal versehentlich die falsche Abzweigung und wir fuhren wieder hinauf Richtgung Berg. Da die Straßen alle sehr eng sind, ist das Wenden nicht immer einfach möglich. Zu unserem Glück, denn von weiter oben hatten wir nochmals einen tollen Blick auf Santa Cruz. Das war ein perfekter Abschluss des Tages.
In Santa Cruz wurde es wieder voll und hektisch. Zusätzlich machte uns der Weg zum Parkplatz im Hafen zu schaffen. Wir versuchten direkt von der Seite am McDonalds in den Hafen hineinzufahren. Dies war allerdings nicht möglich, denn von dieser Seite gab es keine Zufahrt zum Parkplatz. Wir sahen ihn zwar durch den Zaun, aber kamen mit dem Auto nicht dorthin. Nach einer kurzen Irrfahrt durch Santa Cruz Innenstadt gelangten wir dann zum großen Kreisel weiter hinten und von dort problemlos zum Parkplatz. Von dort konnten wir auch noch einen Blick auf unser einsames Schiff im Hafen werfen.
Abwandlungen zur Route / Vorschläge
Als Abwandlung zur Route könnt ihr nach dem Roque de los Muchachos auch links auf die LP-1 fahren und die Rundfahrt südlich beenden. Diese Runde ist allerdings etwas länger, bietet aber auch tolle Sehenswürdigkeiten und Haltepunkte. Von hier könnte man auch noch einen Abstecher in denNationalpark Caldera de Taburientemachen, falls der Zeitplan das hergibt. Auch derAussichtspunkt Poris de Candelariakönnte in dieser Tour eingebaut werden.
La Palma, bekannt als „Isla Bonita“, bietet mit charmanten Dörfern wie der Hauptstadt Santa Cruz de La Palma, dem sonnigen Tazacorte, dem historischen Los Llanos de Aridane und dem in einer Höhle gelegenen Porís de Candelaria eine hohe Dichte an kulturellen und landschaftlichen Highlights. Typisch sind bunte Häuser, koloniale Architektur und die Lage inmitten von Bananenplantagen oder steilen Küsten.
Santa Cruz de La Palmamapswiki Santa Cruz de La Palma ist die charmante Hauptstadt und liegt an der geschützten Ostküste des Atlantiks. Die Stadt schmiegt sich zwischen steile grüne Berghänge und das Meer und besitzt einen der schönsten Naturhäfen der Kanaren. Ihr historisches Zentrum mit kolonialen Herrenhäusern, bunten Holzbalkonen und gepflasterten Strassen gehört zu den besterhaltenen der Inseln.
Geografisch ist Santa Cruz ein wichtiger Knotenpunkt zwischen den Hochlagen der Insel und der Küste. Durch das milde, ganzjährig ausgeglichene Klima ist die Stadt ein ideales Reiseziel für Kultur- und Natururlauber. Touristisch besticht sie vor allem durch ihre authentische kanarische Atmosphäre ohne Massentourismus. Ein Alleinstellungsmerkmal ist die direkte Nähe zu einigen der dunkelsten Nachthimmel Europas, weshalb La Palma als „Sterneninsel“ bekannt ist. Die Uferpromenade verbindet historische Sehenswürdigkeiten mit modernen Cafés und einem kleinen Stadtstrand.
Von hier starten Ausflüge in den Nationalpark Caldera de Taburiente und zu den Vulkanlandschaften der Cumbre Vieja. Der Hafen von Santa Cruz ist zudem ein wichtiger Anlaufpunkt für Kreuzfahrtschiffe und Segler im Atlantik. Besonders einzigartig ist die enge Verbindung von kolonialer Geschichte, Naturerlebnis und ruhigem Inselleben auf kleinstem Raum.
Los Llanos de Aridanemapswiki Die Stadt Los Llanos de Aridane liegt im Westen. Aufgrund ihrer führenden Rolle in den Bereichen Landwirtschaft und Tourismus ist sie das wirtschaftliche Zentrum der Insel. Die Stadt ist um die Plaza de España herum angesiedelt, wo einige Exemplare des Indischen Lorbeers stehen, den ältesten der Kanarischen Inseln. Hier steht auch die Kirche Iglesia de los Remedios. Dahinter liegt der kleine Platz, die Plaza Chica, mit einem schönen handgearbeiteten Steinbrunnen. Im oberen Teil der Altstadt warten die Strassen Fernández Taño und Calvo Sotelo, mit ihren malerischen kleinen Häusern im kanarischen Stil.
Im Süden der Stadt liegen die Markthalle, mit ihrem Vorplatz mit Indischem Lorbeer, und die Busstation, von wo aus man bequem einen Ausflug in den Ortsteil Las Manchas unternehmen kann, um dort die Plaza de la Glorieta zu besichtigen. Ein Werk des hiesigen Künstlers Luis Morera. Alternativ kann man am Llano de Argual entlangspazieren, einer alten Bananenplantage, auf der jeden Sonntag ein Kunsthandwerker- und Antiquitätenmarkt stattfindet. Auch die Glasbläserwerkstatt, die sich an der nächsten Strassenecke befindet, ist einen Besuch wert.
El Pasomaps wiki El Paso, im Zentrum und Süden gelegen, ist eine traditionsreiche Gemeinde. Eingebettet in eine üppige Naturlandschaft mit Spuren des jüngsten Vulkanausbruchs von 2021. Die Spuren sind hier noch deutlich zu erkennen und verleihen der Landschaft eine einzigartige Dramatik. Im Zentrum der Gemeinde liegt das berühmte Naturparadies Nationalpark La Caldera de Taburiente. Die riesige Caldera mit einem Durchmesser von 8 km und einer Tiefe von etwa 1,5 km ist von einem dichten Wald kanarischer Kiefern bedeckt, durchzogen von schroffen Schluchten und imposanten Felsformationen. Dieses Naturwunder gilt als das Herz von La Palma und gehört zu den Höhepunkten jeder Inselreise.
DasBesucherzentrumbietet Ausstellungen, Bibliothek, Videomaterial und interaktive Vorführungen, sodass sich jeder Besucher ein tiefes Verständnis für die Geologie, Flora und Fauna der Caldera erarbeiten kann. Für Fotografen gehören die sich die Berghänge hinabschlängelnden Wolkenkaskaden zu den eindrucksvollsten Motiven auf der Insel.
Von hier aus laden zahlreiche Wanderwege dazu ein, die Caldera zu erkunden. Besonders beliebt ist der Weg zumMirador de la Cumbrecita, einem natürlichen Balkon, der einen atemberaubenden Blick in die Weite und Tiefe des Nationalparks eröffnet. DerPico Bejenao, mit 1.854 m eine der höchsten Erhebungen im Südwesten der Insel, kann über den Wanderweg PR LP 13.3 erklommen werden. Die steilen Hänge fordern die Wanderer, doch der Panoramablick auf den Nationalpark, die Ruta de los Volcanes und das weite Aridane-Tal ist jede Mühe wert.
ZwischenCumbre NuevaundCumbre Viejalädt der Natur- und FreizeitparkRefugio El Pilarzu entspannten Stunden ein. Die berühmteRuta de los Volcanesstartet ebenfalls am Refugio El Pilar. Über 20 km führt sie entlang des Inselkamms und vorbei an historischen Lavafeldern, darunter die Zwillingskegel von Las Deseadas. Besonders spektakulär ist die Route bei Vollmond, wenn die Landschaft in ein silbernes Licht getaucht wird. Auf Teilen dieser Strecke findet auch der internationale Ultra-TrailTransvulcaniastatt.
Wer sich für die jüngste Geschichte El Pasos interessiert, kann die Spuren desVulkanausbruchs 2021hautnah erleben. Die Veränderungen in der Landschaft erzählen von der ungezähmten Kraft der Natur und bieten zugleich faszinierende Fotomotive. El Paso ist zudem ein Mekka für Trailrunner. Der Reventón Trail, mit einer Ultra-Trail-Distanz von 67 km und 7.882 m Höhenunterschied, gilt als eine der anspruchsvollsten Strecken der Insel und zieht Sportler aus der ganzen Welt an. Auch Zuschauer können hier eindrucksvolle Abschnitte des Rennens miterleben.Von El Paso eröffnen sich unvergleichliche Panoramen. Besonders spektakulär ist der Aussichtspunkt Llanos del Jable auf 1.200 m, mit Blick über das Aridane-Tal, das neue Vulkangebiet und das majestätische Wolkenmeer. Nach Einbruch der Nacht wird die Gemeinde Teil der Starlight-Reserve La Palma, die für ihren klaren Sternenhimmel weltberühmt ist.
Tazacorte & Puerto de Tazacortemapswiki Tazacorte besitzt das einzige Bananenmuseum Europas, gewidmet der Frucht, die auf der ganzen Insel eine grosse Rolle spielt und hier durch eine eigene Herkunftsbezeichnung geschützt ist. Doch Tazacorte ist mehr als nur ein Ort in einem Meer aus Bananenplantagen. Der Ort verfügt über ein reiches Kunsthistorisches Erbe, das in dem Ortsteil Barrio del Charco, wo der Ort entstanden ist, zu bewundern ist. Dazu gehören grosse Adelshäuser aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Ein Besuch dieses schönen Ortes hinterlässt garantiert einen guten Nachgeschmack, selbst bei anspruchsvollsten Besuchern.
Die Strände von Tazacorte erlebten die erste Landung eines Schiffs von Eroberern Ende des 15. Jahrhunderts. Genau an dieser Stelle wurde auch die erste Kirche der Insel errichtet, zu Ehren des Erzengels Michael. Im Schatten der Pergola auf der Plaza de España kann man seine Gedanken schweifen lassen durch die abwechslungsreiche Geschichte der Insel, und gleichzeitig die schönen Mosaiken betrachten, die aus Sevilla hergebracht wurden, Nach einer wohlverdienten Pause kann man jetzt den Weg wiederaufnehmen und in Richtung der zerklüfteten Küste weiterwandern.
Mit 2.426 Metern der höchste Punkt der Insel und Heimat des internationalen Observatoriums. Dank seiner Lage über der Wolkendecke und strenger Lichtverschmutzungsregeln ist La Palma ein UNESCO-Starlight-Reserve – ideal für Sternenbeobachtung. Der Gipfel ist mit dem Auto erreichbar, Wanderwege verbinden ihn mit dem Nationalpark. alltrails / komoot / outdooractive / caldera de taburiente / visitlapalma
Mit 2.426 Metern der höchste Punkt der Insel und Heimat des internationalen Observatoriums. Dank seiner Lage über der Wolkendecke und strenger Lichtverschmutzungsregeln ist La Palma ein UNESCO-Starlight-Reserve – ideal für Sternenbeobachtung. Der Gipfel ist mit dem Auto erreichbar, Wanderwege verbinden ihn mit dem Nationalpark. alltrails / komoot / outdooractive / caldera de taburiente / visitlapalma
Der Lorbeerwald Cubo de la Galga liegt im Nordosten der Insel und kann auf zwei Teilen durchlaufen werden: ein Rundweg durch den spektakulärsten Teil des Lorbeerwaldes oder der längere Wanderweg, der den Wald mit dem Berg Montaña de La Galga und dem Aussichtspunkt Mirador de San Bartolomé verbindet, um dann weiter nach Puntallana oder San Andrés y Sauces zu führen. Als i-Tüpfelchen auf zwei schönen Wanderungen kann man, allerdings schon ausserhalb des erwanderten Gebietes, in urigen Lokalen in der Umgebung gute traditionelle Gerichte geniessen.
Los Canariosmapswiki
Fuencaliente verfügt über Strände, die von Palmen gesäumte Küste umspült werden. Einer der schönsten ist der Strand von Echentive, der jüngste der Insel, der 1971 durch den Ausbruch des Vulkans Teneguía entstanden ist. Es handelt sich um einen wild anmutenden Strand, der spektakuläre natürliche Pools verbirgt, die vor den Wellen geschützt sind. Der Strand von La Zamora, einer der beliebtesten unter den Surfern, ist in zwei Abschnitte unterteilt, Zamora Grande und Zamora Chica, die durch einen Felsvorsprung getrennt sind, der als natürliche Barriere zwischen den beiden Bereichen dient. Der Strand von Faro befindet sich unter zwei Leuchttürmen, einem alten und einem neuen. Der Strand von Playa de Punta Larga schliesslich befindet sich zwischen einem schwarzen Felsmassiv und einigen Gebäuden, hinter denen sich eine Bananenplantage befindet.
Auch diese beiden Leuchttürme haben ihre eigenen Vorzüge. Abgesehen von der spektakulären Umgebung hat der neue Leuchtturm den Ausbruch des Vulkans Teneguía überstanden und verfügt über eine weltweit einzigartige Kuppel.
Ganz in der Nähe dieses Bauwerks befindet sich einalter Leuchtturm, dessen Bau auf das Jahr 1898 zurückgeht und der nach einem Umbau als Gebäude erhalten geblieben ist, in dem dasInformationszentrum des Meeresschutzgebiets der Insel La Palmauntergebracht ist.
Nicht weit davon entfernt befindet sich eine der extremsten Landschaften der Insel:die Salinen von Fuencaliente.
San Andrés, gelegen an der Nordostküste von La Palma in der Gemeinde San Andrés y Sauces, ist ein historisches, malerisches Fischerdorf, umgeben von Bananenplantagen. San Andrés grenzt im Norden an die Gemeinde Barlovento und im Süden an die Gemeinde Puntallana. Beide Orte sind geografisch voneinander getrennt. Um San Andrés zu erreichen überqueren Sie Spaniens grösste einbögige Brücke – ein Tor zu einem wahren Juwel der Insel. San Andrés beeindruckt mit zahlreichen ehrwürdigen Herrenhäusern, die den Charme vergangener Zeiten bewahren. Rund um die im Renaissance-Stil erbaute Kirche Nuestra Señora de Montserrat gruppieren sich die Häuser mit kunstvoll verzierten Fassaden, dekorativen Reliefs und Balkonen, die stolz in Richtung Atlantik blicken. Die gepflasterten Strassen und engen Gassen, die das Ortszentrum um die Kirche und den belebten Platz bilden, versetzen Besucher in eine andere Zeit – ein Ensemble, das seinesgleichen auf der Insel sucht. Wer an die Küste möchte, kann die Promenade entlangspazieren, die zum Charco Azul führt und dort ein wohlverdientes Bad nehmen.
Garafía ist eine der ausgedehntesten und am dünnsten besiedelten Gemeinden La Palmas. Die Orte dieser Gemeinde sind durch tiefe Schluchten voneinander getrennt, was die Kommunikation erschwerte. Dies trug zur Bereitschaft der Bevölkerung zur Emigration bei. Garafía bietet fruchtbare Böden für die Landwirtschaft. In der Region Garafía stehen noch viele Windmühlen, die man zum Mahlen von gofio brauchte. Gut erhaltene finden sich beispielsweise in El Calvario, Las Tricias, Llano Negro und Santo Domingo. Die höchste Erhebung der Insel ist in Garafía, der Roque de Los Muchachos mit Observatorium (bedeutendste Teleskope der nördlichen Hemisphäre) und der Nationalpark Caldera de Taburiente. Ausserdem findet man die grösste Ansammlung von Guanchen-Felszeichnungen auf La Palma, die besten davon in den Parks von La Zarza und La Zarzita. Vom Dorf El Tablado aus ist der Blick auf Klippen und Meer atemberaubend.
Puntagorda empfängt seine Besucher mit einem beschaulichen Ortskern mit der Kirche San Mauro aus dem 16. Jahrhundert. Für Wanderer freunde eröffnet sich hier ein aussergewöhnlich vielfältiges Wegenetz. Der berühmteGR 130verbindet die Gemeinde mit dem benachbarten Garafía und Tijarafe und führt entlang alter Handels- und Königswege. Im Inselinneren verläuft derPR LP 10, während derPR LP 11 – Camino de la Rosaüber den mystischen Llano de las Ánimas bis nach El Roque führt. Ergänzt wird das Angebot durch kürzere Routen wie denSL PG 61zum Bauernmarkt El Mercadillo oder denSL PG 64, der zu den natürlichen Wasserquellen der Gemeinde führt. Ein besonders eindrucksvoller Weg ist derPR LP 11.2 nach Porís de Puntagorda. Er endet an einem abgeschiedenen Bade- und Küstengebiet von grosser landschaftlicher Schönheit – geprägt von traditionellen Hütten, die bis heute von den Einheimischen genutzt werden und ein lebendiges Zeugnis der Küstenkultur La Palmas darstellen. Die zahlreichen Aussichtspunkte der Gemeinde laden dazu ein, diese Landschaft aus immer neuen Perspektiven zu betrachten. Zu den beliebtesten zählt derMirador del Drago, von dem sich ein beeindruckender Blick in die Schlucht El Roque eröffnet. Ein besonderes Erlebnis bieten dieschwebenden Aussichtspunkte über dem Barranco de Izcagua. Mit ihren gläsernen Geländern vermitteln sie ein Gefühl, der grenzenlosen Tiefe. Von hier aus startet auch die spektakuläre Seilbahn, die sich über 617 m Länge und mehr als 700 m Höhe spannt und ein aussergewöhnliches Naturerlebnis verspricht. Der Mirador de la Montaña de Matos eröffnet weite Ausblicke auf die Nachbargemeinde Garafía sowie auf die steilen Klippen der Nordwestküste. Ein ganz besonderer Ort ist zudem der astronomische Aussichtspunkt Miraflores: Tagsüber schweift der Blick über die Ortsteile El Pino und El Pinar mit ihren Feldern und Häusern, nachts öffnet sich hier ein weiter, klarer Sternenhimmel – ein Paradies für Sternengucker. Für entspannte Stunden im Grünen lädt das Erholungsgebiet El Fayal ein, gelegen in einem dichten Fayal-Brezal-Wald.
Der Nationalpark Caldera de Taburiente liegt im Herzen der Insel La Palma und bietet vielfältige Möglichkeiten für alle Trekking-Fans. Neben dem Ausflug in den Park über den Aussichtspunkt Mirador de Los Brecitos und der anschließenden Tour durch die Angustias-Schlucht gibt es in der Umgebung auch Routen durch den nahe gelegenen Pino de la Virgen, durch das Erholungsgebiet Cumbrecita und sogar auf den Gipfel des Bejenado, wo man einen einzigartigen Panoramablick auf das Innere der Caldera genießen kann. Wer nicht die ganze Strecke zurücklegen möchte, kann den Park auch vom Aussichtspunkt Cumbrecita aus besuchen, der mit dem Auto erreichbar ist, oder über die Schlucht Barranco de las Angustias selbst.
Der Wanderweg, der in die Caldera de Taburiente hineinführt, ist lang und von beachtlicher Schwierigkeit. Es besteht jedoch die Möglichkeit, den Weg abzukürzen, indem man die Route in Los Brecitos beginnt und nur den Weg hin zu dem Naherholungsgebiet und von dort wieder hinaus durch die Schlucht Barranco de Las Angustias absolviert. Welchen Weg man auch nimmt, man sollte auf jeden Fall festes Schuhwerk und passende Kleidung tragen und ausreichend Proviant dabeihaben. Am Ende der Route kann man, bevor man nach Los Llanos de Aridane zurückkehrt, am Aussichtspunkt Mirador del Lomo de los Caballos bei Tapas und Getränken ausruhen.
Der neue Rundwanderweg führt in sicherer Entfernung am neuen Vulkan entlang und bietet kleinen Wandergruppen die Möglichkeit, die neue Landschaft, die der Ausbruch des Vulkans Cumbre Vieja hinterlassen hat, aus der Nähe zu erkunden. Der Weg ist rund 6 km lang, die Wanderung, die nur in Begleitung eines autorisierten Wanderführers unternommen werden darf, dauert etwas mehr als 2 h. Obwohl die Strecke nur einen mittleren-niedrigen Schwierigkeitsgrad aufweist, sollte man gute Wanderschuhe und geeignete Kleidung tragen und genügend Sonnenschutzmittel und Wasser mitnehmen. Am besten meldet man sich für diese Wanderung im Voraus bei einem der spezialisierten Unternehmen oder auf der für Residenten eingerichteten Website an. Alternativ kann man vom Hafen von Tazacorte aus eine Bootstour buchen, bei der man die neue Küstenlinie, die der Vulkan geschaffen hat, in aller Sicherheit vom Meer aus betrachten kann.
Von Tazacorte aus, einem malerischen Fischerdorf, das früher von einem Meer von Bananenplantagen umgeben, kann man heute das jüngste Territorium Spaniens betrachten und erkennen, wie es den Umriss der Insel für immer verändert hat.
Der Startpunkt dieser beeindruckenden Wanderung ist die Plaza de Las Tricias. Hier, wo die Insel La Palma ihre magischen und malerischen Naturschönheiten präsentiert, gehen Sie an majestätischen Drachenbäumen vorbei und geniessen eine ganz besondere Ruhe, während Sie auf den tiefblauen Atlantik schauen und den Duft der blühenden Flora genießen.