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La Palma

Fernwanderwege GR

GR – Gran Recorrido

GR oder Grosse Routen: Sie setzen sich aus mehreren Tagesetappen zusammen. Der GR 130 zieht wie ein Ring um die ganze Insel und verbindet ohne grössere Höhenunterschiede die wichtigsten Ortschaften miteinander. Der GR 131 setzt sich aus zwei anspruchsvollen Wanderungen zusammen: der Vulkanroute und der Gipfelroute.

Gr 130 – Camino Real de la Costa

Der Camino Real verläuft auf traditionellen Wegen, entlang der Küste und den mittleren Höhenlagen, die früher die wichtigsten Orte der Insel miteinander verbanden. Der rund 142 Kilometer lange Fernwanderweg GR 130 führt rund um die Insel La Palma und lässt sich in acht Etappen zurücklegen. Die Etappen gestalten sich je nach Inselregion als unterschiedlich anspruchsvoll. Im Norden und im Osten müssen deutlich mehr Höhenmeter überwunden werden, da der Weg hier durch unzählige steile Schluchten verläuft. Im Süden und Westen sind die Höhenunterschiede viel geringer, was dem Wanderer erlaubt, längere Tagesetappen zurückzulegen.

Da der GR 130 von Ortschaft zu Ortschaft führt, sind Versorgungsengpässe mit Wasser und Nahrung auf den meisten Etappen nicht zu befürchten. Unterkünfte findet man ebenso entlang des Weges.

Ausgangs- und Endpunkt: Santa Cruz de La Palma
Schwierigkeitsgrad: Hoch
Dauer: 142 km
Höhenunterschiede: 6.530 m Aufstieg, 6.530 m Abstieg
Mitnehmen: ausreichend Wasser, ausreichend Proviant, warme Kleidung, Windjacke und Regenschutz, Sonnenschutz, Schlafsack

Meine Touren:
Route 3 verkürzt   Franceses – Garafía   alltrails
Dauer: 04:54 / 17,4km / 3,6km/h / 900m / 1.060m
Küstenwanderung über Schluchten vom kleinen Weiler Franceses bis nach Garafia.
Auch eine Foto-Safari.
Fahrt nach Garafia, Parken, Taxi besorgen und nach Franceses fahren lassen.

Fernwanderweg GR 130

GR 130 (Camino Real de la Costa): Der historische Küstenweg umrundet die gesamte Insel (ca. 142-160 km) und verbindet die 14 Gemeinden, oft durch steile Schluchten. Die übliche Dauer für diese Tour liegt bei 8 bis 17 Tagen im Gegenuhrzeigersinn. Als Beispiel in 8 Etappen.

1)   Santa Cruz de La Palma – Puntallana   10,7 km

2)   Puntallana – Barlovento   21,1 km

3)   Barlovento – Garafía   28,5

4)   Garafía – Tijarafe   24,5

5)   Tijarafe – Los Llanos de Aridane   12,9 km

6)   Los Llanos de Aridane – Fuencaliente   21,8 km (gesperrter Abschnitt)

7)   Fuencaliente – Villa de Mazo    15,0 km

8)   Villa de Mazo – Santa Cruz de La Palma   11,4 km

GR 131 – El Bastón

Der GR 131 trägt den Beinamen El Bastón da seine Form auf einer Karte, der eines Wander- oder Spazierstocks ähnelt. Der Weg entstand aus der Kombination der zwei grossen Bergrouten La Palmas, der Ruta de los Volcanes (Vulkanroute) und der Ruta de la Crestería (Höhenkammweg des Nationalparks Caldera de Taburiente). Die Crestería beinhaltet den Aufstieg vom Meer bis zum Roque de los Muchachos (2.426 m) und die Abwanderung entlang des Caldera-Höhenwanderwegs über die Cumbre Nueva bis zum Refugio el Pilar. Die Ruta de los Volcanes verläuft über den Südkamm der Insel, die Cumbre Vieja, bis zum Vulkan Teneguía ans Meer. Die beiden Bergrouten unterscheiden sich in landschaftlicher Hinsicht enorm. Während man auf der Vulkanroute entlang der jüngsten Krater und Vulkane der Insel wandert, bietet sich entlang des zerklüfteten Höhenkamms der Caldera de Taburiente eine einzige Panoramasicht, meist über den Wolken.

Mit einer Länge von rund 87 km und einer Höhendifferenz von ca. 2.409 m zählt dieser Fernwanderweg zu den grössten Herausforderungen, die die Insel zu bieten hat. Es ist zwar möglich die Tour an 3 Tagen zu bewältigen, eine weitere Unterteilung ist aber, je nach Kondition, durchaus sinnvoll.

Trinkwasser kann man nur in den Orten Puerto de Tazacorte und  Fuencaliente zu Beginn und Ende der Tour kaufen. Wasserdepots befinden sich am Infopunkt des Nationalparks am Roque de los Muchachos (solange dieser besetzt ist), am Refugio Punta de Los Roques und am Refugio del Pilar, ansonsten unter freiem Himmel.

Übernachtungsmöglichkeiten findet man ebenfalls in den Ortschaften, am Refugio Punta de Los Roques und am Refugio del Pilar. Die Refugios sind einfache Schutzhütten mit Stockbetten, ein Schlafsack ist erforderlich. Im Nationalpark ist Zelten nicht gestattet.

Am besten man unternimmt die Wanderung im Frühjahr oder im Herbst. Im Hochsommer ist die Tour aufgrund der Hitze fast nicht machbar. Im Winter kann es für die Übernachtungen in den Höhenlagen zu kalt werden, bei Schnee und Eis ist die Wanderung lebensgefährlich.

Ausgangspunkt: Puerto de Tazacorte
Endpunkt: Faro de Fuencaliente
Schwierigkeitsgrad: Hoch
Dauer: 67 km
Höhenunterschiede: 3.830 m Aufstieg, 3.820 m Abstieg
Mitnehmen: ausreichend Wasser, ausreichend Proviant, warme Kleidung, Windjacke und Regenschutz, Sonnenschutz, Schlafsack

Fernwanderweg GR 131

Der GR 131 («El Bastón») ist der bekannteste Höhenwanderweg auf La Palma, der sich über 72-87 km entlang des zentralen Gebirgskamms vom Hafen Tazacorte bis zum Leuchtturm in Fuencaliente erstreckt. In 3-4 Tagen durchquert man diverse Vegetationszonen, Kraterlandschaften und Vulkane, oft auf über 2.000 m Höhe.

Die Verwendungszwecke der Wege führte zur Unterteilung in 4 Kategorien

  • Caminos reales der Medianías
    sind Wege die in mittlerer Hanglage liegende Dörfer miteinander verbinden
  • Traversen
    ziehen auf einer Höhe von 1000 bis 1300 m ohne Höhenunterschiede durch die Bergflanken
  • Stichwege
    führen von der Küste zum Gebirgskamm hoch
  • Höhenwege

Caldera de Taburiente   wiki
Dieser riesige Vulkankrater mit einem Durchmesser von 9 km ist das Herzstück des gleichnamigen Nationalparks und ein Paradies für Wanderer. Der Krater entstand vor etwa 500.000 Jahren durch den Kollaps eines Vulkans. Zahlreiche Wanderwege führen durch dichte Kiefernwälder, Schluchten und zu Gipfeln über 2.000 m. Besonders beliebt ist die Wanderung durch das Barranco de las Angustias mit der farbenfrohen Cascada de Colores.
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Mit 2.426 Metern der höchste Punkt der Insel und Heimat des internationalen Observatoriums. Dank seiner Lage über der Wolkendecke und strenger Lichtverschmutzungsregeln ist La Palma ein UNESCO-Starlight-Reserve – ideal für Sternenbeobachtung. Der Gipfel ist mit dem Auto erreichbar, Wanderwege verbinden ihn mit dem Nationalpark.
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Der Lorbeerwald Cubo de la Galga liegt im Nordosten der Insel und kann auf zwei Teilen durchlaufen werden: ein Rundweg durch den spektakulärsten Teil des Lorbeerwaldes oder der längere Wanderweg, der den Wald mit dem Berg Montaña de La Galga und dem Aussichtspunkt Mirador de San Bartolomé verbindet, um dann weiter nach Puntallana oder San Andrés y Sauces zu führen. Als i-Tüpfelchen auf zwei schönen Wanderungen kann man, allerdings schon ausserhalb des erwanderten Gebietes, in urigen Lokalen in der Umgebung gute traditionelle Gerichte geniessen.

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Die Route der Vulkane verläuft zwischen den Gemeindebezirken im Norden und im Süden von La Palma. Sie ist eine lange Route, die auf einem ehemaligen Verbindungsweg zwischen den verschiedenen Gemeinden im Norden und im Süden der Insel basiert. Der Trekkingpfad ist gut ausgebaut und beschildert und verläuft durch die Gemeinden El Paso, Mazo und Fuencaliente, im Naturpark Cumbre Vieja gelegen. Die Wegstrecke wird bestimmt von knapper Vegetation und anspruchsvollen Steigungen. Angemessene Kleidung, festes Schuhwerk und Verpflegung für 5 h mitnehmen.

Mit der Gesamtlänge von 17,5 km und Höhendifferenz von 1.200 m ist der Weg schwierig und anspruchsvoll. Er verläuft in mittleren bis hohen Lagen, von 725 m in Fuencaliente bis auf 1.932 m auf dem Gipfel. Die Wegstrecke verläuft auf Pfaden, forstwirtschaftlichen Pisten und asphaltierten Wegen. Während der Wanderung kann man sowohl die Nord- aus auch die Südseite der Insel betrachten.

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Es handelt sich um eine der beliebtesten Vulkanwanderungen von La Palma, die Bergfreunde begeistern wird. Die Strecke beginnt am Roque de los Muchachos und verläuft auf dem gesamten Kamm der krater- oder kesselartigen Vertiefung von Caldera de Taburiente und endet auf dem Gipfel Pico de la Nieve. Obwohl man stattdessen auch bis zur Berghütte Refugio del Pilar laufen kann. In der Höhe bietet sich eine überwältigende Aussicht auf den Nationalpark Caldera de Taburiente, den Süden, und auf der anderen Seite den Norden der Insel. Der Weg führt in der Nähe des Pico de la Sabina an einem Tagoror vorbei. Diese Orte waren Versammlungsplätze der Ureinwohner der Insel, die Auritas oder Awaras hiessen und für diese Stämme von grosser Bedeutung waren. Wir kommen auch an Kiefern vorbei, die zum Teil sehr interessante und originelle Formen haben.

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Pico de la Nieve wiki

Der Pico de las Nieves ist mit 2.239 m Höhe einer der höchsten Berggipfel von Caldera de Taburiente. Die Wanderung zum Gipfel ist sehr beliebt und wird Jahr für Jahr von tausenden von wanderbegeisterten Personen unternommen. Es ist einer der Gipfel mit dem schönsten Ausblick auf die Caldera de Taburiente. Auf dem höchsten Punkt bietet sich ein eindrucksvolles Panorama auf den Nationalpark. Es ist eine leichte und kurze Strecke mit wenig Steigung, die circa 2 h dauert. In der Vergangenheit war dieser Ort nur sehr schwer zugänglich, aber dank der Landstrasse, die zum Roque de los Muchachos führt und einem Parkplatz, von dem die Wanderer die Route in 1.900 m Höhe starten können, ist er heutzutage leicht zu erreichen.

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Tijarafe – Porís de Candelaria wiki

Diese Rundwanderstrecke verläuft an der Steilküste von Tijarafe und endet in El Porís de Candelaria, der einer der urigsten Orte der Insel ist. Diese Route ist etwas trügerisch und mag auf den ersten Blick einfach und kurz erscheinen, man sollte jedoch bedenken, dass sie starke Steigungen hat. Die Wegstrecke führt an den Orten El Topo de Capote, Lomo del Viudo, Las Lajitas, Descansadero de la Higuera de Las Barqueras oder las Cuevas de Los Barqueros vorbei bis zur Punta de las Salemas und gelangt schliesslich zum Dorf Proís de Candelaria mit seiner Bucht und seinen Höhlen.

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Caldera de Taburiente wiki

Der Nationalpark Caldera de Taburiente liegt im Herzen der Insel La Palma und bietet vielfältige Möglichkeiten für alle Trekking-Fans. Neben dem Ausflug in den Park über den Aussichtspunkt Mirador de Los Brecitos und der anschließenden Tour durch die Angustias-Schlucht gibt es in der Umgebung auch Routen durch den nahe gelegenen Pino de la Virgen, durch das Erholungsgebiet Cumbrecita und sogar auf den Gipfel des Bejenado, wo man einen einzigartigen Panoramablick auf das Innere der Caldera genießen kann. Wer nicht die ganze Strecke zurücklegen möchte, kann den Park auch vom Aussichtspunkt Cumbrecita aus besuchen, der mit dem Auto erreichbar ist, oder über die Schlucht Barranco de las Angustias selbst.

Der Wanderweg, der in die Caldera de Taburiente hineinführt, ist lang und von beachtlicher Schwierigkeit. Es besteht jedoch die Möglichkeit, den Weg abzukürzen, indem man die Route in Los Brecitos beginnt und nur den Weg hin zu dem Naherholungsgebiet und von dort wieder hinaus durch die Schlucht Barranco de Las Angustias absolviert. Welchen Weg man auch nimmt, man sollte auf jeden Fall festes Schuhwerk und passende Kleidung tragen und ausreichend Proviant dabeihaben. Am Ende der Route kann man, bevor man nach Los Llanos de Aridane zurückkehrt, am Aussichtspunkt Mirador del Lomo de los Caballos bei Tapas und Getränken ausruhen.

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Refugio del Pilar -Mazo wiki

  • Beginn: Rastplatz Refugio de El Pilar
  • Ende: Playa del Hoyo
  • Schwierigkeitsgrad: Mittel. Nichts Erwähnenswertes, ausser dass der Weg sehr lang ist.
  • Länge: 14.5 km
  • Aufstieg insgesamt: 1500 m
  • Abstieg insgesamt: 0 m
  • Ungefähre Gehzeit (Hinweg): 04:30 Uhr
  • Ungefähre Gehzeit (Rückweg): 05:15 Uhr
  • Naturschutzgebiete: Naturpark Cumbre Vieja.
  • Geeignete jahreszeit: Das ganze Jahr durch.
  • Anfahrt: Mit dem Mietauto oder Taxi.
  • Hinweise: Sie können diese Tour vom Anfang bis zum Ende machen oder sie mit anderen Wegen kombinieren. Der Möglichkeiten sind viele.

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Vulkan Tajogaite wiki

Der neue Rundwanderweg führt in sicherer Entfernung am neuen Vulkan entlang und bietet kleinen Wandergruppen die Möglichkeit, die neue Landschaft, die der Ausbruch des Vulkans Cumbre Vieja hinterlassen hat, aus der Nähe zu erkunden. Der Weg ist rund 6 km lang, die Wanderung, die nur in Begleitung eines autorisierten Wanderführers unternommen werden darf, dauert etwas mehr als 2 h. Obwohl die Strecke nur einen mittleren-niedrigen Schwierigkeitsgrad aufweist, sollte man gute Wanderschuhe und geeignete Kleidung tragen und genügend Sonnenschutzmittel und Wasser mitnehmen. Am besten meldet man sich für diese Wanderung im Voraus bei einem der spezialisierten Unternehmen oder auf der für Residenten eingerichteten Website an. Alternativ kann man vom Hafen von Tazacorte aus eine Bootstour buchen, bei der man die neue Küstenlinie, die der Vulkan geschaffen hat, in aller Sicherheit vom Meer aus betrachten kann.

Von Tazacorte aus, einem malerischen Fischerdorf, das früher von einem Meer von Bananenplantagen umgeben, kann man heute das jüngste Territorium Spaniens betrachten und erkennen, wie es den Umriss der Insel für immer verändert hat.

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Las Tricias – Buracas (Teil GR 130) wiki

Der Startpunkt dieser beeindruckenden Wanderung ist die Plaza de Las Tricias. Hier, wo die Insel La Palma ihre magischen und malerischen Naturschönheiten präsentiert, gehen Sie an majestätischen Drachenbäumen vorbei und geniessen eine ganz besondere Ruhe, während Sie auf den tiefblauen Atlantik schauen und den Duft der blühenden Flora genießen.

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