Zum Hauptinhalt springen

Unterhalb der Ortschaft Puntagorda liegt der Puerto de Puntagorda. Über einen Felshang führen mehrere Hundert Stufen zur Küste. Dabei passiert man einige in den Fels hineingebaute Häuser, wobei man allerdings oft nur Türen und Fenster sehen kann – ein wirklich bizarres Bild! Bewohnt sind sie jedoch in der Regel nur während der Sommermonate.

Der Puerto ist eine kleine Anlegestelle. Ein Hafen im eigentlichen Sinne ist es nicht. Hier befinden sich auch eine Badestelle und ein kleines Meerwasserschwimmbecken. Dies sind die eigentlichen Attraktionen des »Hafens«. Aufgrund der starken Brandung ist Schwimmen hier aber nur bei ruhigem Seegang angenehm.

Zumindest ein Sonnenbad ist inmitten der spektakulären Kulisse mit den schwarzen Lavafelsen und dem starken Wellengang immer möglich. Und wenn das auf 600 Metern gelegene Puntagorda gelegentlich einmal im Nebel liegt, scheint hier unten noch meistens die Sonne.

In der Nähe von El Roque in Puntagorda führen Treppen zu einem kleinen Garten hinauf. Von dort aus blickt man über die Schlucht Barranco de Garome hinweg bis hin zur Küste. Malerisch liegen die kleinen Bauernhäuser eingebettet zwischen Orangen- und Mandelhainen.

Am Aussichtspunkt selbst befindet sich ein sehr alter Drachenbaum. Er gilt sogar als das älteste Exemplar der Insel. Allerdings muss er seit einem Sturm 1993 von Mauern gestützt werden und scheint dennoch einstürzen zu wollen, so schief hängt er nun. Ein zweiter uralter Baum hatte den Sturm leider nicht überlebt. Statt seiner wurden hier wieder neue junge »Dragos« gepflanzt.

Die Schlucht von Garome trennt die beiden Gemeinden Puntagorda und Tijarafe ziemlich genau in der Mitte. Der Mirador de Garome bietet dabei einen tiefen, wunderbaren Einblick in den Barranco und ist leicht zu erreichen.

Miradores West