Der Pico de las Nieves auf La Palma erreicht eine Höhe von 2.239 Metern und ist einer der höchsten Gipfel der Insel. Er bildet den nordöstlichen Abschluss der Caldera de Taburiente, des grössten Erosionskraters der Welt. Im Gegensatz zu seinem Namensvetter auf Gran Canaria ist dieser Gipfel frei von technischen Anlagen und liegt im Nationalpark Caldera de Taburiente. Der Gipfel ist Teil eines dreigeteilten Kammes, zu dem auch der Pico de la Cruz (2.252 m) gehört. Von hier bietet sich ein spektakulärer Rundumblick in den Krater, über die Ostküste und bei klarem Wetter bis nach Teneriffa.
Die beliebteste Route startet am Parkplatz an der LP-4, etwa 300 m unterhalb des Gipfels. Von dort führt der Wanderweg PR-LP 3 durch einen duftenden Kiefernwald hinauf zum Gipfelkreuz. Die Strecke ist etwa 6 km hin und zurück, mit rund 350 m und dauert ca. 2 h. Ein alternativer, anspruchsvollerer Weg verläuft vom Roque de los Muchachos entlang des Kammes. Der Gipfel kann auch als Etappe einer längeren Wanderung nach Santa Cruz de La Palma (13,5 km, 2.300 m ↓) genutzt werden. Weitere Routen führen zur Ermita de la Virgen del Pino oder zur archäologischen Stätte Erita de los Guanches.
Der Name „Schneegipfel“ ist selten wörtlich zu nehmen – Schnee liegt meist nur kurz nach Winterstürmen.
Die Gegend ist geprägt von tiefen Barrancos, bizarre Erosionstürme und dichten Pinienwäldern.
Der Gipfel ist ein beliebtes Ziel für Wanderer, da er gut erreichbar und trotzdem wild und ursprünglich ist. Trittsicherheit ist erforderlich, besonders bei Wind oder Nässe.
Ein Besuch kombiniert oft mit dem Observatorio del Roque de los Muchachos oder einer Rundfahrt durch den Nationalpark. Der Ausblick von der Degollada de Barranco Seco (1.988 m) ist ebenfalls atemberaubend.
Der Pico de la Nieve (nicht Gran Canaria), ist Teil des Caldera de Taburiente-Nationalparks. Er erreicht eine Höhe von 2.239 m. Dieser Gipfel ist der höchste Punkt der Caldera und liegt am Rand des riesigen Erosionskraters. Er ist leicht über eine Forststrasse vom Mirador Pico de la Nieve (1.900 m) aus erreichbar, von wo aus eine kurze, flache Wanderung von etwa 30–45 Minuten zum Gipfel führt. Die Landschaft ist geprägt von dichten Kiefernwäldern, tiefen Schluchten und felsigen Erhebungen. Im Gegensatz zum Pico de las Nieves auf Gran Canaria ist dieser Gipfel weniger touristisch überlaufen und bietet eine mystische, urwüchsige Atmosphäre.
Von oben hat man einen atemberaubenden Blick in den gewaltigen Krater der Caldera de Taburiente. Die Region ist bekannt für ihre klare Luft, häufige Nebelbänke und seltene Pflanzenarten. Der Gipfel dient als Ausgangspunkt für zahlreiche Wanderwege wie den PR-LP 10, der entlang des Kraterrandes verläuft. Wetterbedingt kann der Zugang manchmal gesperrt sein. Der Pico de la Nieve auf La Palma ist ein Symbol für Erhabenheit und Naturgewalt – fernab vom Massentourismus, ideal für Ruhesuchende und Naturliebhaber.











































