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La Palma

Los Canarios

Im Süden, auch Fuencaliente genannt

Fuencaliente de La Palma (Los Canarios) ist die südlichste der 14 Gemeinden der Kanareninsel La Palma. Sie ist seit 1873 selbständig. Der Name leitet sich von Fuente Caliente (heisse Quelle) ab und bezieht sich auf die Heilquelle „Fuente Santa“. Nachdem sie beim Ausbruch des Vulkans San Antonio im Jahr 1677 unter Lavamassen begraben worden und 300 Jahre unentdeckt geblieben war, wurde der Ort in Los Canarios umbenannt. Heute sind beide Namensnennungen gebräuchlich. 2005 wurde die Quelle wiederentdeckt.

Los Canarios liegt auf über 700 m. Die Kirche San Antonio de Abad stammt aus dem 16. Jahrhundert.

Am Südkap von La Palma, der Punta de Fuencaliente, stehen zwei Leuchttürme, Faro de Fuencaliente. Der stillgelegte alte Leuchtturm wird als Informationszentrum des Meeresschutzgebiets der Insel La Palma genutzt. Auf der Westseite der Leuchttürme befindet sich ein kleines Fischerdorf und auf der Ostseite sind die Salinen von Fuencaliente.

Nahe der Punta de Fuencaliente befindet sich nordwestlich ein weiteres, kleineres Kap, die Punta Malpique. Der Ort ist ein bekanntes Tauchgebiet, in dem die seltenen Schwarzen Korallen noch vorkommen.

Das Alter des 657 Meter hohen Vulkans San Antonio wird auf etwa 3000 Jahre geschätzt. Bei seinem letzten Ausbruch im Jahr 1677 wurde die heiße Quelle (Fuente Santa) verschüttet und blieb 300 Jahre unentdeckt, bis sie 2005 wieder erschlossen wurde. Ein kleines Besucherzentrum mit Ausstellungsräumen gibt Informationen zu geologischen Details.

Der 438 Meter hohe Vulkan Teneguia entstand erst 1971 während eines drei Wochen andauernden Ausbruchs. Mehrere Schlote unterhalb des San Antonio vereinigten sich zu einem. Da die austretende Lava zur angrenzenden Südküste floss und dort im Meer erkaltete, wurde die Insel La Palma wieder etwas grösser.

Neben Einkünften durch sanften Tourismus ist der Weinanbau eine wichtige Einnahmequelle. In der Saline von Fuencaliente, die seit 1967 in Betrieb ist, wird heute noch Salz gewonnen. Es ist die letzte Saline in der kanarischen Provinz Santa Cruz de Tenerife, die noch in Betrieb ist..

Die Ruta de los Volcanes (Vulkanroute) auf La Palma, oft assoziiert mit dem Zielort Los Canarios (Fuencaliente), ist eine spektakuläre 19 km lange Höhenwanderung über den Kamm der Cumbre Vieja. Sie führt von El Pilar durch Kiefernwälder und karge Lavafelder, vorbei an zahlreichen Kratern, und gilt als eine der schönsten Touren der Insel.

Taxi La Palma - Vulkanroute | GR 131 Etappe 3 (Kanarische Inseln)
Details zur Strecke (Ruta de los Volcanes):
  • Streckenverlauf: Meist von der Refugio de El Pilar (1450 m) in Richtung Süden nach Los Canarios (Fuencaliente).
  • Anspruch: Mittel bis schwer, erfordert gute Kondition. Es sind ca. 775 m im Aufstieg und etwa 1520 m im Abstieg zu bewältigen.
  • Landschaft: Kraterlandschaften, Vulkankegel, Kiefernwälder und Mondlandschaften.
  • Dauer: Die Wanderung dauert in der Regel etwa 5 – 7 h.
Es ist ratsam, ausreichend Wasser, Sonnenschutz und feste Wanderschuhe mitzunehmen, da die Route grösstenteils ungeschützt in der Sonne verläuft.
Eine Anreise zum Startpunkt per Taxi oder die Nutzung eines Rücktransfers ab Los Canarios ist empfehlenswert.

3D-Bild

Santa Cruz de Palma – Los Canarios
LP-2 / Nord / 33 min / 26 km

– El Chaco 6 km

– Jedey 12 km

– Las Manchas 15 km

– San Borodón 24 km

Los Canarios 26 km 33 min

Hiking Routen

Miradores Los Canarios

maps   Mirador 5 km Rundweg im Naturdenkmal Volcanes de Teneguía. Beginn auf Parkplatz Calle Los Volcanes. Führt um Vulkan San Antonio, Teneguía und Montaña de las Tablas. Aufstieg zum Teneguía nicht zugänglich. Eintritt Mirador del Volcán de San Antonio 8.-.

maps  Strand 150m mit schwarzem Sand, Pp, Shower, Kiosk, Strandlokal, Beachvolleyball. 2 km von Puerto Naos, in einer kleinen Bucht, umgeben von Klippen und Bananenplantagen. Meer ruhig. Leicht zu erreichen.

maps  strand  Playa Nueva

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