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La Palma

Poris de Candelaria

Piratennest südwestlich von Tijarafe

Das Porís de Candelaria ist ein malerisches, historisches Fischerdorf, das in einer spektakulären 50 Meter hohen Felsgrotte an der Nordwestküste La Palmas, in der Gemeinde Tijarafe, liegt. Bekannt als «Piratenbucht» und ehemalige Anlegestelle aus dem 16. Jahrhundert, besteht der Ort aus kleinen weissen Häusern, die direkt in den Vulkanfelsen gebaut wurden.

Wichtige Informationen zum Porís de Candelaria:
  • Lage & Entstehung: Das Dorf befindet sich am Ende des Barranco Jurado und ist eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Insel, berühmt für seine isolierte Lage unter einem massiven Felsüberhang.
  • Historischer Hintergrund: Erstmals 1588 urkundlich erwähnt, diente der Ort als Hafen für den Warentransport (Weizen, Holz). Der Name «Porís» (wahrscheinlich aus dem Portugiesischen) bezeichnet eine natürliche Anlegestelle.
  • Charakter: Es handelt sich nicht um eine typische Siedlung, sondern eher um eine Sammlung von Wochenendhäusern der Einheimischen. Es gibt dort keine Restaurants oder Geschäfte.
  • Erreichbarkeit:
    • Zu Fuss: Über einen steilen Wanderweg, der im Ortskern von Tijarafe beginnt (ca. 10 km hin und zurück).
    • Mit dem Boot: Ausflugsboote fahren oft an der nahegelegenen «Cueva Bonita» vorbei.
    • Mit dem Auto: Über eine enge, kurvenreiche Straße bis zu einem kleinen Parkplatz in der Nähe.
Besonders am späten Nachmittag ist die Bucht ein beliebtes Ausflugsziel, wenn das Licht in die Höhle fällt.


Porís de Candelaria ist eine der magischsten Ecken von La Palma mit einer ganz eigenen Persönlichkeit. Das kleine Fischerdorf liegt versteckt in der Gemeinde Tijarafe und erhebt sich in einer natürlichen Höhle, die etwa 50 m hoch ist. Die charakteristischen weissen Häuser wurden von den Einheimischen erbaut, die eine Zuflucht vor der drückenden Sommerhitze suchten. Auch heute noch wird es von Familien bewohnt, die es zu ihrem zweiten Zuhause machen, um mit dem Meer in Verbindung zu sein und dem Stress des Alltags zu entfliehen. Es gibt kein Internet, keine Restaurants und nicht einmal Mülleimer. Dieser abgelegene Ort kann zu Fuss – etwa 10 km hin und zurück – mit dem Boot oder mit dem Auto (ein Parkplatz ist nur wenige Minuten entfernt) erreicht werden.

Den Sonnenuntergang vom Porís de Candelaria aus zu beobachten, ist eines der grössten Spektakel. Und wenn man sich neben die Nische der Virgen de Candelaria stellt, nach der der Ort benannt ist, zeichnet die Öffnung der Kuppel die Silhouette der Landkarte von La Palma in den blauen Himmel. Der Zufall könnte nicht magischer sein, und den Sonnenuntergang von diesem Punkt aus zu bewundern, ist ein einzigartiges Erlebnis.

In der Nähe der Cueva Bonita bei Tijarafe findet man die sogenannte Piratenbucht (Porís de Candelaria). Diese gut geschützte Bucht liegt versteckt unter einem gigantischen Felsüberhang. Etwa 20 kleine weiße Steinhäuser wurden hier entweder in den Fels geschlagen oder irgendwie dazwischen errichtet.

Man sagt, dass dort früher Piraten und Schmuggler gehaust hätten, woher die Bucht ihren Namen bekam. Heute werden die baufällig wirkenden Häuschen hauptsächlich am Wochenende von einheimischen Fischern bewohnt. Wer sich auf ein solches Abenteuer einlassen möchte, kann auch eines der wenigen Häuser selbst als Ferienwohnung mieten.

Vor allem in den Nachmittagsstunden bekommt man einen sehr schönen Blick in die Bucht hinein. Zu dieser Zeit erreicht selbst die letzen Häuschen ein Sonnenstrahl und besonders auf einer der angebotenen Bootstouren bildet dies dann eine wunderbare Kulisse.

Zu Fuss ist die Bucht von Tijarafe aus über einen anstrengenden Fussmarsch zu erreichen. Für den Hinweg sollte man etwa 1 ½ h einplanen und für den Rückweg bis zu 2 ½. Zurück geht es nämlich nur noch bergauf, was ein sehr beschwerliches Unterfangen darstellt. Mit dem Auto kann man auch bis zu einem nahe gelegenen Parkplatz hinab fahren. Dies ist aber eine ziemlich abenteuerliche Fahrt im Zickzack den Steilhang hinunter.

Ist man einmal dort angekommen, lädt das türkis-blaue, klare Wasser zum Baden ein. Von den kleinen Hütten des Ortes führen Steintreppen ins Meer hinunter. Man darf sich aber weder auf sanitäre Anlagen noch auf eine sonstige Art der Versorgung einstellen. Hier gilt es alles Nötige selbst mitzubringen.

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Santa Cruz de Palma – Los Canarios
LP-2 / Nord / 33 min / 26 km

– El Chaco 6 km

– Jedey 12 km

– Las Manchas 15 km

– San Borodón 24 km

Los Canarios 26 km 33 min

Hiking Routen

Es gibt mehrere offizielle Wanderwege in der Nähe von Capelas.

PR 17 SMI – Nascentes de Santo António Trail
2.8 km / 1.5 h / leicht
Start in der Nähe von Santo António und führt entlang der Steilküste, vorbei an der Kapelle von Rosário und dem Badeplatz von Rosário, bis hin zur Kirche Santo António. Der Weg bietet atemberaubende Ausblicke auf die Nordküste, einschliesslich Capelas und den Osten der Insel.

PR 21 SMI – Padrão das Alminhas – Salto da Farinha
7.5 km / 3 h / mittel
Dieser Weg führt von Padrão das Alminhas zum Salto da Farinha und ist Teil der Wanderwege in der Region Capelas.

PRC 40 SMI – Quatro Caminhos do Faial da Terra
7.5 km / 3 h / mittel
Obwohl dieser Rundweg hauptsächlich durch das Dorf Faial da Terra führt, ist er über PRC 40 SMI mit anderen Routen wie PR 11 SMI – Ribeira do Faial da Terra und PRC 09 SMI – Sanguinho verbunden, die in der Nähe von Capelas liegen.

PRC 38 SMI – Lomba D’El Rei
7.5 km / 3 h / mittel
Rundweg führt durch das Gebiet von Povoação und ist Teil der Wanderwege in der Region Capelas.

PRC 46 SMI – Fajã do Mar
7.5 km / 3 h / mittel
Dieser Wanderweg führt entlang der Küste und ist Teil der Wanderwege in der Region Capelas.

Zusätzlich gibt es weitere Wanderwege in der Nähe von Capelas, die über die offiziellen Wanderwege von São Miguel verbunden sind, wie zum Beispiel PRC 09 SMI – Sanguinho und PR 11 SMI – Ribeira do Faial da Terra. Diese Wege bieten eine Vielzahl von Möglichkeiten, die Natur und Landschaft der Region Capelas zu erkunden.

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Impressionen

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