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La Palma

La Palma

Ist die nordwestlichste der Kanarischen Inseln

Portrait

La Palma ist die nordwestlichste der Kanarischen Inseln. Zusammen mit den westlichen Inseln Teneriffa, La Gomera und El Hierro bildet sie die spanische Provinz Santa Cruz de Tenerife. Die östlichen Inseln bilden die Provinz Las Palmas.

La Palma hat bei einer Fläche von etwa 708 km² eine Nord-Süd-Ausdehnung von 45,2 km und eine West-Ost-Ausdehnung von 27,3 km. Sie ist an der Gesamtfläche die fünftgrösste Insel des Archipels. La Palma liegt 417 km vor der marokkanischen Küste, 1371 km vom spanischen Festland entfernt und 86,2 km westlich von Teneriffa. Der höchste Berg ist der Roque de los Muchachos.

Vulkansandstrände, zwischen Felsen verborgene Buchten und eindrucksvolle Naturlandschaften: So ist die Kanareninsel La Palma, ein idyllischer Ort mit zahlreichen Naturschätzen. Des Weiteren hat die Insel nach dem kürzlichen Vulkanausbruch die jüngsten Gebiete Spaniens vorzuweisen.

La Palma wird auch „Isla Bonita“, die schöne Insel, genannt und ist die grünste Insel des kanarischen Archipels. Die dichten Wälder und schroffen Küsten, die Strände mit schwarzem Sand umschliessen, beeindrucken. Die bis ans Meer reichenden Lavaströme haben eine flache felsige Küstenlinie mit kleinen, von Klippen umschlossenen Buchten geschaffen.

La Palma ist klein, aber sehr hoch, und gilt somit als eine der höchsten Inseln der Welt. Einer ihrer vielen hohen Gipfel ist Roque de los Muchachos, der aufgrund seines modernen Observatoriums mit avantgardistischen Teleskopanlagen in der Astrophysik weltweit eine führende Rolle einnimmt. Die Durchschnittstemperatur liegt zwischen 16 und 21 °C, sodass sich La Palma einer vielfältigen Landschaft rühmen darf, die jeden in Ihren Bann zieht.

Auch das Textil-Kunsthandwerk und die Zigarrenherstellung bereichern das kulturelle Erbe der Insel. Und zum guten Schluss besitzt La Palma dank ihrer gastronomischen Produkte, darunter vor allem Käse und Wein, ihre eigene Marke „Saborea La Palma“.

3D-Bild

Regionen

Die anderen Inseln der Kanaren sind
La GomeraEl HierroTeneriffaGran CanariaFuerteventura und Lanzarote.

La Palma, bekannt als „Isla Bonita“, bezaubert durch authentische Dörfer, die traditionelle kanarische Architektur mit Natur verbinden. Zu den Highlights zählen das historische Santa Cruz, das künstlerische Los Llanos, das sonnige Tazacorte und das Höhlendorf Porís de Candelaria. Charmante Weiler wie Las Tricias und La Tosca bieten Einblicke in das ländliche Inselleben.

Ortschaften, Städte

Anreise

Flugzeug

Auf den Hauptinseln gibt es Verkehrsflughäfen, die regelmässig von vielen Flughäfen Europas aus bedient werden. Auf Teneriffa ist es der Flughafen Teneriffa Süd (TFS), auf Lanzarote ist es der Flughafen von Arrecife (ACE), auf Gran Canaria der Flughafen von Las Palmas (LPA), auf Fuerteventura der Flughafen von Puerto del Rosario (FUE). Die Fluggesellschaft Binter Canarias verbindet alle kanarischen Inseln. Zudem verbindet sie die kanarischen Inseln mit Afrika, insbesondere mit Gambia, wo reizvolle Tagesausflüge angeboten werden.

Schiff

Die Inseln Teneriffa und Gran Canaria besitzen jeweils einen grossen Seehafen (Handelshafen). Untereinander und zum spanischen Festland sind die Inseln mit zahlreichen Fähren verbunden. Der Hafen von Las Palmas ist wohl der Mittelpunkt dieser Verbindungen. Von Morro Jable aus fährt die Verbindung täglich. Eine stündliche Verbindung gibt es zwischen Lanzarote und Fuerteventura. Ein Teil der Verkehre wird von Fred. Olsen Express angeboten. Aber auch die staatliche Linie Armas verkehrt hier. Auch Kreuzfahrtschiffe fahren die Häfen der Kanarischen Inseln an.

Wichtigste Sehenwürdigkeiten

Caldera de Taburiente   wiki
Dieser riesige Vulkankrater mit einem Durchmesser von 9 km ist das Herzstück des gleichnamigen Nationalparks und ein Paradies für Wanderer. Der Krater entstand vor etwa 500.000 Jahren durch den Kollaps eines Vulkans. Zahlreiche Wanderwege führen durch dichte Kiefernwälder, Schluchten und zu Gipfeln über 2.000 m. Besonders beliebt ist die Wanderung durch das Barranco de las Angustias mit der farbenfrohen Cascada de Colores.
alltrails / komoot / outdooractive / caldera de taburiente / visitlapalma

Roque de los Muchachos   wiki

Mit 2.426 Metern der höchste Punkt der Insel und Heimat des internationalen Observatoriums. Dank seiner Lage über der Wolkendecke und strenger Lichtverschmutzungsregeln ist La Palma ein UNESCO-Starlight-Reserve – ideal für Sternenbeobachtung. Der Gipfel ist mit dem Auto erreichbar, Wanderwege verbinden ihn mit dem Nationalpark.
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Fuencaliente und Salinas de Fuencaliente
Am Südpol der Insel liegt dieser Ort mit Salinen, die noch heute Meersalz produzieren – ein beliebtes Mitbringsel. Der benachbarte Leuchtturm Faro de Fuencaliente bietet Meerblick und Einblicke in den Meeres- und Vogelschutz. In der Nähe befinden sich die jüngsten Lavafelder der Insel (Vulkanausbruch 2021), die auf Wanderpfaden erkundet werden können.
Salinas Fuencaliente Öffnungszeiten Wanderweg

Santa Cruz de La Palm
Die hübsche Hauptstadt mit kolonialer Architektur, bepflanzten Holzbalkonen und engen Gassen lädt zum Bummeln ein. Sehenswert sind die Kirche San Francisco, das Schifffahrtsmuseum in einem Nachbau von Kolumbus’ Santa Maria und die Plaza de España. Vom Hafen aus ist sie zu Fuß erreichbar – ideal für Kreuzfahrtgäste.
Santa Cruz de La PalmaGemeinde und Stadt auf der Kanareninsel La Palma (Spanien)

Charco Azul
Eines der schönsten natürlichen Meerwasserschwimmbecken der Kanaren, ideal für Familien und Schnorchler. Umgeben von Lavaformationen, geschützt vor starker Brandung, lädt es zum Baden ein. In der Nähe liegen weitere Pools wie der Charco Verde.

Reiseplanungstipps

  • Anreise: Direktflüge nach La Palma (IATA: SPC) von Deutschland, Österreich oder der Schweiz; alternativ mit Fähre von Teneriffa oder Gran Canaria.

  • Wanderwege: Über 1.200 km markierte Pfade, darunter die berühmte Ruta de los Volcanes (19 km von Refugio del Pilar nach Fuencaliente).

  • Kombination: Kombiniere Caldera de Taburiente mit Roque de los Muchachos, Santa Cruz mit dem Drachenbaum-Dorf Las Tricias, oder Fuencaliente mit den schwarzen Stränden von Playa Zamora.

  • Beste Reisezeit: Ganzjährig, ideal für Wandern im Winter (ca. 20 °C), für Strand im Sommer (bis 30 °C).

Klimatabelle

Jan Feb März Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max
20° 21° 22° 22° 23° 25° 26° 27° 26° 26° 24° 23°
Min
13° 13° 15° 16° 17° 18° 19° 20° 20° 19° 18° 15°
Sonne
5h 6h 7h 8h 9h 10h 10h 9h 8h 7h 6h 5h
Wasser
18° 18° 18° 19° 20° 21° 22° 22° 23° 22° 21° 20°
Regentage
9 6 5 3 1 1 1 0 1 4 9 10

Klima

Das Klima La Palmas wird in erster Linie von der Lage im Atlantischen Ozean, den Passatwinden, sowie den beträcht­lichen Höhenunterschieden bestimmt.

Durch einen langen, von Norden nach Süden verlaufenden Bergrücken wird La Palma praktisch in zwei unterschiedliche klimatische Hälften geteilt: Da die Wolken an den hohen Bergen im Inselzentrum hängen bleiben, wird der Osten mit Feuchtigkeit versorgt und weist eine immergrüne, zum Teil subtropische Vegetation auf. Der Westen bleibt dagegen meist trocken und sonnig und wird durch die tiefen Barrancos und mithilfe eingerichteter Wasserleitungen ausreichend bewässert.
Der Sommer ist im Gegensatz zum Winter beinahe regenfrei. Dies liegt daran, dass sich die Kanaren in den Sommermonaten mitten in der Passatzone befinden, d.h. die Passatwinde vertreiben die Wolken und bringen gleichzeitig eine erfrischende Kühlung mit sich. Kühlend wirkt sich auch der Golfstrom aus.

Das angenehm milde Klima im Winter wird ebenfalls von den Passatwinden und dem Golfstrom beeinflusst.

Somit sind die Temperaturen über das ganze Jahr hinweg relativ ausgeglichen. Während die Tagestemperatur im Winter selten unter 20 °C sinkt, knackt sie im Sommer selten die 28 °C-Marke. Aus diesem Grund spricht man auf den Kanaren vom »ewigen Frühling«.

In den Höhenlagen kann es auch im Sommer sehr kalt werden, weshalb neben Sonnenschutz warme Kleidung auch ein sinnvoller Begleiter ist. Im Winter muss man in Höhen ab 2.000 Meter gelegentlich auch mit Schnee­fällen rechnen.

Aufgrund der recht beständigen Temperaturen ist La Palma ganzjährig ein attraktives Reiseziel. Während Naturliebhaber besonders in der bunten Frühlingsblumenpracht auf ihre Kosten kommen, sollten Urlauber, die grösseren Touristenanstürmen entkommen möchten, im Frühsommer anreisen.

La Palma, die „grüne Insel“ der Kanaren, zeichnet sich durch ein mildes Ganzjahresklima aus, das durch ein ausgeprägtes Wechselspiel zwischen warmen Küsten und kühlen Höhenlagen sowie feuchtem Osten und trockenem Westen geprägt ist. Das Gebirge (Cumbre) trennt die Insel, lässt Passatwolken im Osten hängen und schafft ein Mikroklima, bei dem pro 100 Höhenmetern die Temperatur um ca. 1°C sinkt.

Zusammenspiel der Zonen

  • Küste vs. Berge (Höhenzonierung): Während an den Küsten (Meereshöhe) angenehme Temperaturen herrschen (im Winter 18-21°C, im Sommer 27-30°C), wird es in höheren Lagen deutlich kühler. Diese starken Höhenunterschiede führen dazu, dass man an einem Tag vom warmen Strand in ein kühles Waldgebiet wandern kann.
  • Ost-West-Gefälle: Der Nordost-Passat bringt Feuchtigkeit an die Ostseite, was zu einer üppigen, grünen Vegetation (Lorbeerwälder) führt. Der Bergrücken im Zentrum fungiert als Barriere.
  • Wetterfeinheiten: Der Westen ist im Allgemeinen trockener und sonniger, ideal für sonnenhungrige Urlauber, besonders im Winter. Der Osten hingegen ist durch die Feuchtigkeit oft bewölkter.
Die Insel bietet somit eine einzigartige Kombination aus subtropisch-warmen Zonen am Meer und kühleren, oft wolkenverhangenen Regionen in der Höhe, was La Palma zu einer sehr abwechslungsreichen Insel macht.

Die Hauptklimafaktoren auf La Palma

  • Der Atlantische Ozean wirkt wie eine riesige Klimaanlage auf das Klima La Palma. Im Sommer kühlen die grossen Wassermengen, die die Insel umspülen. Im Winter wirkt die konstante Wassertemperatur des Kanarenstroms wie eine Heizung auf die Insel La Palma.

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