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Gran Canaria

Gran Canaria

Drittgrösste der Kanarischen Inseln

Pico de las Nieves – Geografischer Teaser (20 Sätze)

Der Pico de las Nieves ist mit 1.945 bis 1.957 Metern der höchste Gipfel Gran Canarias.
Er liegt im geografischen Zentrum der Insel und bildet den südlichen Rand der zentralen Hochebene.
Der Gipfel grenzt an die Gemeinden San Bartolomé de Tirajana, Vega de San Mateo und Tejeda.
Er ist Teil mehrerer Schutzgebiete wie dem Naturpark Nublo und dem Naturschutzgebiet Cumbres.
Die Nord-, Ost- und Westhänge des Berges verlaufen sanft, während die Südseite abrupt abfällt.
Die Steilhänge bilden die Caldera de Tirajana, ein tiefes Erosionsbecken mit dramatischen Felswänden.
Umgeben ist der Gipfel von weitreichenden Kiefernwaldgebieten und vulkanischen Landschaften.
Von hier aus öffnen sich Blicke bis nach Teneriffa, wo bei klarem Wetter der Teide sichtbar ist.
Der Gipfelbereich beherbergt eine militärische Radarstation und ist teilweise Sperrgebiet.
Ein öffentlich zugänglicher Aussichtspunkt ermöglicht jedoch einen atemberaubenden Rundumblick.
Zu den markantesten Sichtzielen gehören der Roque Nublo und der Roque Bentayga.
Beide sind eindrucksvolle Vulkanfelsen, die aus der Hochebene emporragen.
Der Pico de las Nieves markiert auch den Ausgangspunkt zahlreicher Wander- und Radrouten.
Er liegt nahe dem Cruz de Tejeda, einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt in den Bergen.
Die Region wird von der GC-60 und GC-600 erschlossen, den Hauptstraßen in die Hochlagen.
Das Klima hier ist deutlich kühler und feuchter als an der Küste.
Nebel und Wolken sind häufig, besonders in den Morgenstunden.
Die Landschaft wechselt zwischen trockenen Canyons, grünen Hängen und kargen Hochplateaus.
Der Gipfel ist ein Symbol der inneren, ursprünglichen Schönheit Gran Canarias.
Er lädt ein zur Entdeckung einer wilden, naturnahen Inselwelt abseits des Massentourismus. 

Pico de las NievesBerg auf Gran Canaria, Kanarische Inseln
Wikipedia

Pico de las Nieves – Routen & Miradores (50 Sätze)

Die klassische Anfahrt startet in Maspalomas oder Playa del Inglés.
Von dort führt die GC-1 Richtung Norden, bevor man in San Bartolomé de Tirajana auf die GC-60 abzweigt.
Alternativ startet man in Playa de Mogán und folgt der GC-200 bis Mogán.
Dort zweigt man auf die GC-605 ab, die steil durch das Barranco de la Culata führt.
Ein weiterer Startpunkt ist Telde im Osten, von wo aus die GC-80 und GC-801 zur Cumbre führen.
Alle Routen münden schließlich in die GC-600, die zum Gipfel hinaufführt.
Entlang der Strecke liegen mehrere Miradores mit spektakulären Ausblicken.
Der erste wichtige Halt ist der Mirador de los Marteles, direkt vor dem steilsten Abschnitt.
Von hier blickt man in den kleinen Vulkankrater Caldera de los Marteles.
Der Ausblick reicht auch Richtung Las Palmas im Norden.
Weiter oben erreicht man den Mirador del Pico de las Nieves, direkt am Gipfel.
Dieser Aussichtspunkt liegt auf etwa 1.945 Metern und bietet 360-Grad-Blicke.
Im Osten sieht man den Roque Nublo, im Südosten den Roque Bentayga.
Im Süden öffnet sich der Blick über Mogán bis zum Atlantik.
Im Norden erstreckt sich die Insel bis zur Küste von Las Palmas.
Ein alternativer Startpunkt für Wanderer ist der Cruz Grande.
Von dort führt der Wanderweg S-51 über die Degollada Piedras Blancas zum Gipfel.
Der Weg beginnt an einem ausgeschilderten Pfad gegenüber eines Brunnens.
Nach 800 Metern erreicht man die Jugendherberge Rifugio Díaz Bertrana.
Dort zweigt der markierte Wanderweg nach links ab.
Der Pfad führt durch eine Mulde hinauf zur Degollada Piedras Blancas (1.810 m).
Von dort geht es links weiter zur Aussichtsplattform Ventana del Nublo.
Hinter der Plattform steigt man über Felsstufen zum Gipfel auf.
Ein weiterer Wanderstart ist der Mirador de la Cumbre auf der GC-60.
Von dort führt ein Pfad zur Llanos de la Pez und weiter zum Pico.
Die Radroute von Maspalomas ist etwa 44,5 km lang.
Sie überwindet rund 2.056 Höhenmeter mit einem Durchschnittsgradienten von 4,6 %.
Der schwerste Abschnitt liegt zwischen Ayacata und dem Roque-Nublo-Aussichtspunkt.
Hier erreicht die Steigung lokal über 11 %.
Kurz vor dem Gipfel wird es wieder flacher, aber die letzten Kilometer sind kräftezehrend.
Am Gipfel befindet sich ein kleiner Parkplatz und ein Aussichtspunkt.
Ein Foodtruck bietet Getränke und Snacks für erschöpfte Radler.
Ein weiterer Mirador ist der Mirador de Fataga, ideal für einen Zwischenstopp.
Das Dorf Fataga selbst bietet Schatten, Cafés und einen Blick in den Barranco.
Der Mirador de la Degollada de la Yegua liegt etwas abseits der Hauptstraße.
Er bietet einen tiefen Blick in die Schlucht und zum Roque Nublo.
Von Ayacata aus führt die GC-600 direkt zum Roque-Nublo-Aussichtspunkt.
Dieser liegt auf etwa 1.500 Metern und ist ein Muss für Fotografen.
Der Roque Nublo selbst ist über einen kurzen Abstecher erreichbar.
Ein weiterer Wanderweg führt vom Pico de las Nieves zum Cruz de Tejeda.
Dieser Weg verläuft über die Llanos de Pargana und durch Kiefernwald.
Der Mirador de la Cumbre bietet einen direkten Blick auf den Gipfel.
Er liegt direkt an der GC-60 und ist gut ausgeschildert.
Ein Rundweg für Wanderer startet am Mirador de las Nieves.
Er führt über den Campanario und die Degollada del los Hornos zurück.
Der Pfad ist mit Steinmandln markiert und führt durch lichten Wald.
An einigen Stellen ist der Weg etwas undeutlich, Orientierung ist wichtig.
Der höchste Punkt wird über eine einfache Felsrinne erreicht (UIAA I-II).
Alternativ führt ein Weg links herum zur Rückseite des Gipfels.
Von dort geht es über Platten und Schotter zum Gipfelkreuz.
Am Gipfel steht eine Steinsäule und ein Gipfelbuch.
Die Aussicht umfasst ganz Gran Canaria und bei klarem Wetter Teneriffa.
Die Abfahrt erfolgt meist über die GC-130 oder GC-120.
Beide Straßen führen zurück zur Südküste oder nach Las Palmas.
Die GC-130 bietet spektakuläre Haarnadelkurven und tiefe Blicke.
Für Radler ist die Abfahrt eine Herausforderung aufgrund der Länge und Hitze.
Wanderer kehren oft über den gleichen Weg zurück.
Einige nutzen den Camino de Santiago als Alternativroute ins Tal.
Diese Route führt über schönes Gelände und an einem Zeltplatz vorbei.
Der Pico de las Nieves ist sowohl Start- als auch Endpunkt vieler Touren.
Er verbindet die Kulturen der Bergdörfer mit der Küstenwelt.
Seine Routen sind geprägt von Kontrasten: Trockenheit und Fruchtbarkeit, Kälte und Hitze.
Der Gipfel bleibt ein Symbol der Kraft und Schönheit Gran Canarias. 

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